Die Ausstellung „Les Immatériaux“ im Pariser Centre Pompidou 1985 wurde kontrovers diskutiert. Kuratiert wurde sie von Jean-François Lyotard (1924-1998), der das Philosophieren ins Medium der Ausstellung übersetzen wollte. Heute provozieren Kunstausstellungen nur noch selten – möglicherweise, weil die Kunstvermittlung dem Ausstellungserlebnis vorgezogen wird. „Les Immatériaux“ betrat in vielem Neuland: was die Komplexität des Themas betraf, die Vielfalt der Exponate sowie die sorgsam dramatisierte Präsentationsform. Anhand der damaligen Ausstellung geht der Kunstverein der Frage nach, welche Möglichkeiten im Ausstellen beziehungsweise im Erleben von Ausstellungen liegen und wo die Grenzen kuratorischer Wissensvermittlung sind.

Produktion: IKS-Medienarchiv © Quadriennale Düsseldorf

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