These 1 | Vom Ort an sich zum Ort für sich

In der Wahrnehmung und Erfahrung von Orten und architektonischen Objekten geht es nicht um objektive Tatbestände – nicht um ein ‚An sich‘ –, sondern um deren Wirkungsweisen für das Subjekt – um das ‚Für sich‘.

Unsere Videointerviews thematisieren nicht allein die ‚hard facts’ gegebener Orte und architektonischer Objekte, wie sie die Grundausstattung einer jeden städtischen Situation bilden, sondern insbesondere all jene flüchtigen Konstellationen des Atmosphärischen, die sich nur über eine Beziehung zwischen Subjekt und Ort herstellen lassen. An die ‚klassische’ Unterscheidung an sich / für sich lehnen wir uns nur insoweit an, als wir die unterschiedliche graduelle Auflösung von subjektiv und objektiv in der jeweiligen Erfahrung eines Ortes oder Objekts zeigen möchten. Uns interessiert, wie das wahrnehmende und intervenierende Subjekt eine Ausgangslage für sich herrichtet (Thesen 1 bis 5).

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