Lecture 27.5.2014, Stadtkino Wien
Gespräch mit Prof. Mariola Brillowska führt Doz. Franziska Bruckner

Gesprächsblock 1

FB: Wie zur Kunst und insbesondere zur Animation gekommen?

MB: Zeichnung, Raw Magazin (Art Spiegelman, Robert Crumb), Figuration Libre (Robert Combas, Francois Boisrond) Hochschule Hamburg, Filmförderung, Grabowski–Entstehung, Kurzfilmtage Oberhausen, Diskussion über technische Perfektion

FB: Im Programm zeigst du in erster Linie Filme deiner Studierenden, zuerst ansehen dann näher darüber sprechen...

Filmblock 1
Felix Rieman Tombola, 2007, 2:23
Xenia Leszniewski: Remisequenz, 2010, 2:22
Arne Wallmann: Ein guter Tag zum Sterben, 2010, 5:41

Gesprächsblock 2, COMICBUCH Big Show, ohne Ton

FB: Stilistisch und animationstechnisch sehr unterschiedliche Filme: Genereller Einblick in den Unterrichtsalltage an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Wie beginnt der Unterricht? Wie und mit welcher Unterstützung arbeiten die Studierenden an den Projekten?

MB: Erstes Jahr auf Hochschule, Pflichtkurs, gemeinsame Animationsprojekte durchgeplant inkl. Postproduktion, nach erstem Jahr Entscheidung für Klasse Brillowska, (ca. 5 von 30 Studierenden bleiben bei Animation), Betreuung eigener Projekte

FB: Im zweiten Programmblock sehen wir nun eine komplett andere Bandbreite an Arbeiten, die in deiner Klasse entstehen ‡ Performances ebenfalls erst ansehen dann näher darüber sprechen...

Filmblock 2
Sonja Yakovleva: Serviererin, 2012, 2:16
Nicola Reinitzer, Krisztina Meggyesy, Oliver Rossol: Belas Töchter, 2013, 7:53
Mariola Brillowska: Paralleles Universum 2.0, 2011, 3:40

Gesprächsblock 3, COMICBUCH Ich liebe dich, ohne Ton

FB: Interessanter Gegensatz von Performance und Animation: Klischee des zurückgezogenen Animationsfilmers vs. dem spontanen, sich körperlich zur Schau stellenden Performers. Mariola, Du selbst bist ebenfalls Performerin, wie hat sich dies bei dir entwickelt?

MB: Verteidigung der Filme bei Festivals, Klischee des zurückgezogenen Animationsfilmers stimmt nicht immer. Eventuell eigene Performances erzählen... welche Rolle spielt Animation darin?

FB: Wie sieht die Verteilung von Performance vs. Animation bei den Studierenden in der Klasse aus? Machen alle alles?

MB: Studierende zuerst Mitarbeit bei Mariolas Performances, einige Gefallen daran gefunden, kein Zwang, PerformerInnen aus anderen Bereichen kommen in Klassen, filmische Aufarbeitung der Performances bsp. in Belas Töchter und Paralleles Univ. Stummfilmästhetik

FB: Filmblock 3 zeigt nun wieder Animationen, vor allem in Form von Compilationfilmen.
Wir werden wieder im Anschluss an die Filme darüber reden...

Filmblock 3
Benedikt Rugar: Serenity Showers, 2009, 3:04
Elena Osmann: Ankommen, 2011, 2:58
Oliver Rossol: Im Zeichen des Niedergangs, 2014, 1:59
Der Türgeist, CompilationFilm, 2013, 6:11

Gesprächsblock 4, COMICBUCH Mosaik, ohne Ton

FB: Bis auf „Zeichen des Niedergangs“ alle Filme Teil unterschiedlicher Klassenprojekte bzw. Compilationfilme... „Serenity Showers“ Teil von „Under Control“, bereits darüber am Sonntag darüber gesprochen kurze Rekapitulation...

MB: Musikvideos, Problem der Musikrechte und Problem des eigen entwickelten Tons, weil Animationsfilmer meist keine geschulten Musiker, wenn Musik gut und Rechte geklärt– dann auch auf Compilation DVD möglich.

FB: Am außergewöhnlichsten Türgeist, erinnert an den Rotoskopiefilm Film Waking Life (2001) von Richard Linklater, wo ebenfalls in jeder Szene der Zeichenstil wechselt. Wie startet man so ein Projekt? Wie kann trotz der unterschiedlichen Stile ein einheitliches Gesamtbild entstehen?

MB: Hörspiel von Felix Kubin und Bela, Aufteilung in 30 Sekunden Stücke, unterschiedliche Zeichenstile, Zusammenhalt durch Ton und Farbgebung, eventuell: analoge vs. digitale Animation

FB: Der letzte Filmblock zeigt so genannte Hybridfilme, also Mixed-Media von Animations- und Realfilms.

Filmblock 4
Marc Rosso: Under Control, 2009, 5:14 (Hybrid)
Hyo-Jung Kwag: Gravity, 2009, 3:50 (Hybrid)
Offenbach Mon Amour, 2008, 3:35 (Realfilm)

Gesprächsblock 5, COMICBUCH Ich zeichne mich, Paralleles Universum, ohne Ton

FB: Ein heute oft zu beobachtendes Phänomen des Hybriden Films, also Mischung von Animation und Realfilm, wie sehr hat sich die Verbindung von Animation und Realfilm durch die digitalen Techniken vereinfacht?

(noch nicht vorbesprochen)

Publikumsdiskussion/Verabschiedung

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