Für JTB gehört Flucht mit zur Familiengeschichte. Was für uns irgendwie Teil unserer Identität ist, ist für viele Deutsche kein Thema. Die zwei Studenten, die auf der "Baustelle Identität" die Welt auf den Kopf stellen und Berlin zum Krisengebiet machen aus dem sie selbst fliehen müssen, haben damit auf sehr kreative Weise eine Identifikationsfläche für hier festverwurzelte geschaffen.
Dabei dokumentieren sie ihre eigene Flucht aus dem von Erdbeben und Plünderungen verwüsteten Berlin (als Modell) über Italien (wo man ihrer tragischen Oper im Fernseher lauschen kann) bis nach Lagos. Ihre Transportmittel sind widrige völlig überfüllte Karren oder alles andere als seetaugliche Schlauchboote.
Fiction? - all das findet tagtäglich vor unserer Haustür statt. Und diese Tür bleibt auch für die allermeisten verschlossen solange bei uns die Tonangeber klagen: "Das Boot sei voll!"

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