1. Erinnerungsbildung beschreibt einen Ansatz zur Thematisierung von vielfältigen Geschichtsbeziehungen in den Nachwirkungen des Nationalsozialismus. Dabei hängen diese Beziehungen ab von den Erfahrungen im gegenwärtigen gesellschaftlichen Umgang mit der Verbrechensgeschichte der Shoah, des Vernichtungskrieges und der Ausgrenzungs- und Verfolgungspraktiken gegen viele als abweichend definierte Gruppen. Rassenpolitik und antisemitische Ideologie sind wesentliche Gegenstände der Geschichtsvermittlung. Wissen und Reflexion zu beiden Zusammenhängen auf dem Hintergrund der NS-Politik der Volksgemeinschaft betrachte ich als zentral für eine migrationsgesellschaftliche Geschichtsaneignung. Die Migrationsgesellschaft bildet den allgemeinen Kontext, von dem aus Geschichte erinnert wird. Erinnerungsbildungsarbeit kann dazu beitragen, die NS-Geschichte nicht als Element nationaler Identität zu beanspruchen, sondern als Herausforderung, jede abstammungsbezogene Gemeinschaftsdefinition in Frage zu stellen.

    Referentin: Astrid Messerschmidt hat die Professur für Interkulturelle Pädagogik/Lebenslange Bildung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe inne.

    Die Webinarreihe wird durchgeführt von der Agentur für Bildung - Geschichte, Politik und Medien e.V. in Kooperation mit:

    erinnern.at, Pädagogisches Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdisches Museum Frankfurt, Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte - Freie Universität Berlin, Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland.

    Die Webinarreihe wird gefördert durch die International Holocaust Remembrance Alliance.

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  2. Gedenkstätten an Orten von NS-Verbrechen zu besuchen, ist eine außergewöhnliche pädagogische Aufgabe. Die Vorbereitung der Lerngruppe ist von zentraler Bedeutung. Die Schüler_innen sollten nicht nur inhaltlich informiert werden. Vielmehr geht es darum, eine kommunikationsfähige Gemeinschaft zu entwickeln, die mit dem Thema Menschenrechtsverbrechen des Nationalsozialismus in eine für die eigenen Interessen und Fragen produktive Auseinandersetzung treten kann. Gerade heterogene Lerngruppen und Geschichtsbezüge, die nicht geradlinig auf die deutsche Nationalgeschichte führen, sind aufzugreifen und zu entwickeln, um Lernen am außerschulischen Ort zu ermöglichen.

    Das Webinar wird zum einen die Voraussetzungen einer reflektierten Nutzung von Gedenkstättenbesuchen behandeln und sodann pragmatisch Arbeitsschritte vorschlagen, die mit einer Lerngruppe zu gehen sind, um den Besuch vor- und nachzubereiten.

    Zur Person:
    Gottfried Kößler ist stellvertretender Direktor mit dem Schwerpunkt Pädagogik am Fritz Bauer Institut – Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust an der Goethe- Universität Frankfurt am Main. Seine Arbeitsschwerpunkte sind neben der Lehrerbildung das historische Lernen in der Migrationsgesellschaft, die Gedenkstättenpädagogik und die Medienpädagogik.

    Die Webinarreihe wird durchgeführt von der Agentur für Bildung - Geschichte, Politik und Medien e.V. in Kooperation mit:

    erinnern.at, Pädagogisches Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdisches Museum Frankfurt, Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte - Freie Universität Berlin,Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland.

    Die Webinarreihen werden gefördert durch die International Holocaust Remembrance Alliance.

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  3. Im Webinar werden folgende Themen behandelt:

    Digitale Medien verbreiten sich an Schulen – aber wann?
    Potenziale digitaler Medien für das Geschichtslernen
    Lernen mit digitalen Medien ist subjektorientiertes Lernen
    Ein neuer Medienbegriff für das Geschichtslernen?

    Zur Person:

    Dr. Christoph Pallaske ist Geschichtsdidaktiker an der Universität zu Köln. Er entwickelt dort die Plattform segu-geschichte.de für Offenen Geschichtsunterricht.

    Die Webinarreihe wird durchgeführt von der Agentur für Bildung - Geschichte, Politik und Medien e.V. in Kooperation mit:

    erinnern.at, Pädagogisches Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdisches Museum Frankfurt, Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte - Freie Universität Berlin,Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland.

    Die Webinarreihen werden gefördert durch die International Holocaust Remembrance Alliance.

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  4. Am Beispiel des Industriedenkmals "Völklinger Hütte" im Saarland soll anwendungsbezogen gezeigt werden, wie man den geschichtkulturellen Lernort mit Hilfe der Heterogenitätsdimensionen Ethnie, Klasse, Geschlecht und Generation analysieren kann. Mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern soll diskutiert werden, welche Potenziale diese Herangehensweise bietet und und welche weiteren Anwendungsmöglichkeiten es gibt.

    Zur Person:

    Bettina Alavi hat eine Professur an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Sie lehrt schwerpunktmäßig Zeitgeschichte und Geschichtsdidaktik (Interkulturelles Lernen, Neue Medien, Oral History, geschlechtsspezifischer Geschichtsunterricht, Weimarer Republik, Regionalgeschichte).

    Die Webinarreihe wird durchgeführt von der Agentur für Bildung - Geschichte, Politik und Medien e.V. in Kooperation mit:

    erinnern.at, Pädagogisches Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdisches Museum Frankfurt, Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte - Freie Universität Berlin,Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland.

    Die Webinarreihen werden finanziell unterstützt von der International Holocaust Remembrance Alliance.

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Webinare zum historischen Lernen

Agentur Bildung

Hier finden SIe alle Webinare die Rahmen der insgesamt drei Webinarreihen. Die Themen der Webinare sind:
- Vorbereitung auf Gedenkstättenbesuche
- historisches, interkulturelles Lernen
- historisches Lernen mit digitalen Medien

Historisches Thema


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Hier finden SIe alle Webinare die Rahmen der insgesamt drei Webinarreihen. Die Themen der Webinare sind:
- Vorbereitung auf Gedenkstättenbesuche
- historisches, interkulturelles Lernen
- historisches Lernen mit digitalen Medien

Historisches Thema ist der Nationalsozialismus, Holocaust und andere NS-Verbrechen.

Die Webinarreihen werden durchgeführt von der Agentur für Bildung - Geschichte, Politik und Medien e.V. in Kooperation mit:

erinnern.at, Pädagogisches Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdisches Museum Frankfurt, Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte - Freie Universität Berlin, Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland.

Die Webinarreihen werden gefördert durch die International Holocaust Remembrance Alliance.

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