1. Towards Copenhagen... and Beyond. Which Climate Policies can Human Civilization Still Savage?
    Diskussion
    @ Dom im Berg, Graz, 23.10.2009

    Gottfried Kirchengast (Wegener Zentrum/AT)
    Manuel Graf (Global 2000/CH)
    Markus Wissen (Universität Wien/DE)
    Angela Friedrich (Lebensministerium, Abteilung V/4 - Klima und Immissionsschutz/AT)
    Mona Bricke (Gegenstrom Berlin, Fels, Climate Justice Action/DE)
    Christian Salmhofer (Klimabündnis/AT)
    Moderation: Leo Kühberger (A_partment politi_X, Radio Helsinki/AT)

    Vom 7. bis 18. Dezember 2009 findet in Kopenhagen die für die Zukunft der Menschheit entscheidende UN-Klimakonferenz (COP15) statt, im Rahmen derer die Regierungen ein Nachfolgeabkommen für das als gescheitert zu beurteilende Kyoto-Protokoll beschließen müssen. Die Bilanz des gesamten UN-Prozesses ist bisher katastrophal. Seit der Rio-Konferenz 1992 haben sich nicht nur die globalen Treibhausgasemissionen weiter erhöht, sondern sogar die Rate ihres Anstiegs.

    Der auf diese Emissionen zurückzuführende Klimawandel entfaltet bereits heute verheerende Wirkungen. Allein die Zunahme von Naturkatastrophen kostet laut eines aktuellen Berichts des Global Humanitarian Forum unter der Leitung von Kofi Annan jährlich bereits rund 300.000 Menschen das Leben. Wir haben es derzeit aber erst mit einer durchschnittlichen globalen Erwärmung von etwa 0,8 Grad Celsius (seit 1900) zu tun, während ein "Business as usual"-Emissions-Szenario laut dem UNO-Klimarat IPCC (der weltweit anerkanntesten wissenschaftlichen Instanz) bis 2100 eine Erwärmung um bis zu 6,4 Grad zur Folge haben könnte. Sollte dies eintreten, wird es laut Hans Joachim Schellnhuber, einem der angesehensten Klimaforscher, "auf diesem Planeten eine Hochzivilisation, wie wir sie heute kennen, nicht mehr geben".

    Derzeit gilt ein Zwei-Grad-Limit, das die negativen Folgen des Klimawandels wahrscheinlich in einem halbwegs verkraftbaren Rahmen halten würde, als politisch anzustrebendes Ziel. Dieses kann wohl nur durch ein entsprechendes Verhandlungsergebnis in Kopenhagen erreicht werden. Doch vor allem der Konflikt zwischen den für den Klimawandel hauptverantwortlichen Industrie- und den großen Schwellenländern um die jeweiligen Emissionsminderungsziele droht den Gipfel zum Scheitern zu bringen. Letztere haben sich bereit erklärt, einen substanziellen Beitrag zu leisten, fordern allerdings, dass die Industriestaaten voranschreiten. Diese müssten sich, so die Wissenschaft, gemäß den aktuellen Erkenntnissen auf eine verpflichtende Reduktion ihres CO2-Ausstoßes um 40% bis 2020 und 80% bis 2050 (gegenüber 1990) festlegen und sich dazu verpflichten, die Klimaschutzaktivitäten des Südens finanziell und technologisch angemessen zu unterstützten. Während die EU derzeit minus 30% anbietet, sind die USA, hinter deren Position sich wichtige Player wie Kanada, Japan und andere verstecken, trotz der vielversprechenden Rhetorik Obamas bisher (Stand: Ende Juli 2009) lediglich dazu bereit, ihre Emissionen bis 2020 auf das Niveau von 1990 zu senken. Dies entspräche einer Reduktion von null statt der nötigen 40%.

    Vor diesem Hintergrund soll im Rahmen der Veranstaltung diskutiert werden, welche Rollen die verschiedenen Akteure im Verhandlungsprozess spielen, wie sich deren Positionen im Laufe der Konferenz ändern könnten und welche Ergebnisse und weiteren Folgen zu erwarten sind. Es sollen aber auch die grundsätzlichen Charakteristiken des spezifischen Politiktypus, für den der UN-Prozess steht, kritisch hinterfragt werden. Vor allem dessen Fixierung auf marktwirtschaftliche Instrumente wie den Emissionshandel und technologische Lösungen wie "Carbon Capture and Storage", industrielle Agrotreibstoffe oder "Clean Coal", wird von vielen KritikerInnen als sehr problematisch betrachtet.

    Nicht zuletzt soll es in der Diskussion auch darum gehen, wie eine alternative Klimapolitik aussehen kann, wie progressive Regierungen, kritische NGOs, Soziale Bewegungen und jede/r Einzelne von uns zu deren Umsetzung beitragen können und welche gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen in den nächsten Jahren darüber zu führen sein werden.

    unfccc.int
    klimaforum09.dk
    climate-justice-action.org

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  2. Medien & Journalismus - Krise oder Konjunktur?
    Diskussion
    @Dom im Berg, Graz, 22.10.2009

    David Barstow (New York Times/USA)
    Raimund Löw (ORF-Brüssel/AT)
    Anneliese Rohrer (FH Wien/AT)
    Harald Fidler (DerStandard/AT)
    Barbara Eppensteiner (Okto.tv/AT)
    Alexandra Bader (ceiberweiber.at/AT)
    Moderation: Daniel Erlacher (Elevate/AT)

    Allerorts brechen die Werbeeinnahmen der Medienunternehmen ein und sorgen für Krisenstimmung. Doch handelt es sich dabei wirklich um eine Medienkrise? Oder steckt nicht vielmehr das Geschäftsmodell des werbefinanzierten Journalismus in der Krise? BloggerInnen, unabhängige JournalistInnen sowie genossenschaftlich finanzierte Medien scheinen jedenfalls von dieser Krise nicht so getroffen zu sein, denn das Informationsbedürfnis der Menschen ist in Krisenzeiten eher gestiegen. Dennoch zeigen aktuelle Statistiken, zum Beispiel in Deutschland, dass das Vertrauen in den Berufsstand deutlich gesunken ist. Nur mehr 35% gaben bei einer aktuellen Umfrage der TU Dresden an, den JournalistInnen zu vertrauen. In Österreich sind die Zahlen noch bedenklicher: Nur 24% der ÖsterreicherInnen vertrauen laut einer Umfrage von Reader's Digest den JournalistInnen.

    Dass aber international wie auch hierzulande viele mutige JournalistInnen arbeiten und qualitativ hochwertige Inhalte in manchmal spannenden Formaten produzieren, lässt ein wenig Optimismus zu. Innovative Geschäftsmodelle, kollaborative Arbeitsweisen und enormer technologischer Fortschritt bieten ungeahnte Möglichkeiten für engagierte MedienarbeiterInnen.

    Die TeilnehmerInnen dieser Diskussionsrunde sind allesamt erfahrene und professionelle AkteurInnen bei unterschiedlichen Medien und werden Einblicke in ihre Arbeit, ihr Umfeld und ihre Vision von Journalismus im 21. Jahrhundert geben - mit lokal wie auch globaler Perspektive.

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  3. Weltwirtschaftskrise, Krise der Demokratie, Krise des Sozialen (Podiumsdiskussion)
    @ Dom im Berg, Graz, 24.10.2009

    Gabriele Michalitsch (Ökonomin und Politologin/AT)
    Christian Felber (Autor und Publizist/AT)
    Christa Wichterich (Soziologin und Publizistin/DE)
    Joachim Hirsch (Politologe, links-netz/DE)
    Andreas Exner (Ökologe, Social Innovation Network/AT)
    Kristina Bayer (Sozialwissenschaftlerin, Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie/DE)
    Moderation: Leo Kühberger (A_partment politi_X, Radio Helsinki/AT)

    Obwohl die globale Wirtschaftskrise mittlerweile enorme Ausmaße annimmt, zunehmend verheerende Folgen hat und sich weiter verschärft, ist ein wirtschaftspolitischer Paradigmenwechsel trotz gegenteiliger Rhetorik sämtlicher führender PolitikerInnen nicht zu erkennen. Während eine strengere Regulierung des Finanzsektors, die von letzteren lautstark gefordert und versprochen wurde, bisher ausblieb, befinden sich die Budgetdefizite und Staatsschulden in Folge der gigantischen Banken- und Industriesubventionen als Reaktion auf drohende Pleiten und der durch den Konjunktureinbruch bereits erheblich sinkenden Steuereinnahmen deutlich im Steigen. Es ist in Anbetracht der derzeitigen gesellschaftlichen Machtverhältnisse kaum zu erwarten, dass deren Kompensation etwa durch die Einhebung höherer Steuern auf große Vermögen und Unternehmensgewinne erfolgen wird, sondern wohl durch eine weitere Aushöhlung der Sozialsysteme. Die Hauptlast würden folglich wie sooft die einkommensschwächeren Gesellschaftsschichten zu tragen haben.

    Die bereits enorm gestiegenen Arbeitslosenzahlen werden nach dem Auslaufen von Maßnahmen wie Kurzarbeit vielerorts Rekordhöhen erreichen. Ein weiterer Anstieg von Armut und Prekarität wird folgen, soziale Erosions- und Polarisierungsprozesse werden sich verstärken. Im Zuge dessen werden sich die politisch und ökonomisch Verantwortlichen jedoch ihrerseits mit einer bereits wahrnehmbaren und sich durch den wachsenden Unmut der Bevölkerung wohl weiter verschärfenden Legitimationskrise konfrontiert sehen. Die Frage ist, wie die BürgerInnen ihren Protest artikulieren und mit welchen Strategien die Eliten versuchen werden, die bestehenden Verhältnisse aufrechtzuerhalten.

    Um einen weiteren Wachstumszyklus einleiten zu können, müsste es erst gelingen, neue Sektoren zu erschaffen bzw. zu erschließen, in denen Kapital wieder profitabel investiert werden kann. Am wahrscheinlichsten erscheint hierzu derzeit wohl das Modell eines "Green New Deal", eines gigantischen Umbaus der gesamten Gesellschaft in Richtung Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Dieser wird derzeit breit diskutiert, u.a. von der UNO und den Grünen lautstark propagiert und de facto vielfach bereits, zumindest in Ansätzen (prominent etwa von der Obama-Administration) praktiziert. Es würden aber wohl noch einige Jahre heftiger Auseinandersetzungen vergehen, bis ein solcher "Green New Deal" als zentrales Akkumulationsmodell etabliert werden könnte.

    Wie wird es also weitergehen? Fortschreitender Abschwung und Krise als Dauerzustand? Weitere Entdemokratisierung und soziale Erosion? Kriege? Oder wird ein "Green New Deal" durchgesetzt, der sowohl die Wirtschaft wieder in Gang bringen als auch die Klimakrise bewältigen kann? Wäre dieser auch demokratisch und sozial? Könnte er durch Druck von unten gar über die kapitalistische Produktionsweise hinausweisen?

    Manche meinen, dass diese nun endgültig an ihre Grenzen stößt. "Wir können sicher sein, dass wir in 30 Jahren nicht mehr in einem kapitalistischen Weltsystem leben," sagt etwa der namhafte Sozialwissenschaftler Immanuel Wallerstein sehr deutlich. Welche Gesellschaftsform den Kapitalismus ablösen wird, lässt er unbeantwortet: "Es kann ein besseres oder schlechteres System sein, alle Möglichkeiten sind offen."

    Die Frage muss in dieser historischen Situation für kritische BürgerInnen und Soziale Bewegungen demgemäß vor allem auch lauten: Wie können wir in einer Phase enormer wirtschaftlicher, politischer und sozialer Umwälzungsprozesse unser Streben nach einer solidarischeren, demokratischeren, und ökologisch nachhaltigeren Gesellschaft am besten voranbringen, um am Ende "ein besseres System" Wirklichkeit werden zu lassen?

    # vimeo.com/79561295 Uploaded 6 Plays / / 0 Comments Watch in Couch Mode
  4. Die große Krise und die Zukunft der Menschheit
    Diskussion
    @ Dom im Berg, Graz, 24.10.2009

    David Barstow (New York Times/USA)
    Pat Mooney (ETC Group/CAN)
    Geoff Tansey (Autor, Publizist, Campaigner/UK)
    Mona Bricke (Gegenstrom Berlin, Fels, Climate Justice Action/DE)
    Joachim Hirsch (Politologe, links-netz/DE)
    Gabriele Michalitsch (Ökonomin und Politologin/AT)
    Moderation: Christian Felber (Autor und Publizist/AT)

    Gemeinsam mit einer vielfältigen Auswahl einiger der spannendsten TeilnehmerInnen der vorhergehenden Veranstaltungen zu den zentralen Themenbereichen Klima/Energie, Ökologie, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Medien wollen wir abschließend noch einmal das große Ganze in den Blick nehmen.

    Die zu oft isoliert und oberflächlich betrachteten Krisen und ihre Folgen sind unterschiedliche Manifestationen eines großen Zusammenhangs. Es gilt hierzu, ein besseres Verständnis ihrer gemeinsamen Grundlagen und Ursachen, die allesamt in den historisch spezifischen Organisationsformen unserer sozialen, wirtschaftlichen und politischen Systeme sowie in unserem Verhältnis zur Natur liegen, zu entwickeln.

    In Anbetracht der enormen Herausforderungen, vor denen wir aktuell stehen, widmet sich die Diskussion erneut vor allem auch dem Aufzeigen von wegweisenden Alternativen und innovativen Projekten.

    Es wird dabei in erster Linie auch darum gehen, wie sich jene zivilgesellschaftlichen Initiativen und sozialen Bewegungen, deren Aktivitäten für unseren Erfolg sehr wahrscheinlich ausschlaggebend sein werden, stärken und vervielfachen lassen. Es benötigt wohl nicht weniger als eine globale Massenbewegung, die die Stärke erreicht, um die Maßnahmen, die den Schutz der Biosphäre und ein lebenswertes Dasein für alle Menschen (inklusive der zukünftigen Generationen) ermöglichen, durchsetzen zu können.

    Ist eine solche Bewegung bereits im Entscheiden? Welche Konflikte werden die nächsten Jahre und Jahrzehnte prägen? Wie wird sich die Welt verändern? Welche Chancen gibt es für die Realisierung einer solidarischeren, demokratischeren und nachhaltigeren Gesellschaft? Wie kann eine andere Wirtschaft aussehen? Wird sich die Klimakrise bewältigen lassen? Hat die Menschheit eine Zukunft?

    # vimeo.com/79561296 Uploaded 3 Plays / / 0 Comments Watch in Couch Mode
  5. Die Sozial-ökologische Krise und der drohende Kollaps - Diskussion
    @ Dom im Berg, Graz, 23.10.2009

    Geoff Tansey (Autor, Publizist, Campaigner/UK)
    Irmi Salzer (Bäuerin, ÖBV-Via Campesina Austria/AT)
    Pat Mooney (ETC Group/CAN)
    Christa Wichterich (Soziologin und freie Publizistin/DE)
    Mona Bricke (Gegenstrom Berlin, Fels, Climate Justice Action/DE)
    Andreas Exner (Ökologe, Social Innovation Network/AT)
    Moderation: Leo Kühberger (A_partment politi_X, Radio Helsinki/AT)

    Die Klima- und Energiekrise, die Ressourcen- und die Ernährungskrise und die Zerstörung der Ökosysteme können weder getrennt voneinander noch von ihren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ursachen und Folgen betrachtet werden. Sie müssen als untrennbarer Zusammenhang, als umfassende "Sozial-ökologische Krise", als eine fundamentale Krise des Verhältnisses von Gesellschaft und Natur verstanden werden.

    Die jahrhundertelange, sich vor allem seit der Vorherrschaft des fossillistischen Kapitalismus ständig intensivierende, rücksichtslose Ausbeutung der natürlichen Reichtümer der Erde hat dazu geführt, dass fundamental wichtige Ökosysteme zu kollabieren drohen. Die Grenzen des Widerspruchs zwischen endlichen Ressourcen und einer Wirtschaftsweise, die auf exponentiellem Wachstum beruht, sind erreicht.

    Dies zeigt sich unter anderem auch im Bereich der industriellen Landwirtschaft. Sie ist nicht nur in vielerlei Hinsicht ökologisch zerstörerisch, sondern schafft es auch nicht, die Weltbevölkerung ausreichend zu ernähren. Die verstärkte Produktion von Agrotreibstoffen, die Spekulation mit Nahrungsmitteln, die Folgen des Klimawandels und die aktuelle Wirtschaftskrise verschärfen die Ernährungskrise zusätzlich. 2009 werden laut Schätzung der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO 1,02 Milliarden Menschen (also jeder sechste Mensch auf Erden!) an chronischem Hunger leiden. Zehntausende verhungern jeden Tag.

    Der vor allem in den Schwellenländern enorm steigende, in den Industriestaaten ohnehin untragbar hohe Bedarf an Energie und Rohstoffen lässt sich zunehmend schwieriger decken. Immer mehr Menschen können ihre fundamentalen, immer und unauflösbar von natürlichen Grundlagen abhängigen Bedürfnisse nicht mehr befriedigen. Nichts zeigt deutlicher als die epische Ausmaße anzunehmen drohende Klimakrise, dass die Menschheit den Weiterbestand der eigenen Zivilisation ernsthaft gefährdet.

    Im Rahmen der Diskussion sollen die Zusammenhänge und Wechselbeziehungen der verschiedenen Manifestationen der sozial-ökologischen Krise und die diese verursachenden ökonomischen und gesellschaftlichen Verhältnisse detaillierter analysiert werden. Ebenso die Strategien, Methoden und Technologien der für die Zerstörung der Natur und die Gefährdung der Menschheit hauptverantwortlichen Akteure. Der Blick soll jedoch vor allem auch auf zukunftsweisende nachhaltige Alternativen sowie auf die Auseinandersetzungen und Kämpfe um deren Realisierung gerichtet werden. Überlegungen zu möglichen Zukunftsszenarien sollen ebenso diskutiert werden.

    # vimeo.com/79561293 Uploaded 3 Plays / / 0 Comments Watch in Couch Mode

Elevate Festival 2009 - Diskurs

Elevate Festival PRO

Videos des Elevate Festivals 2009

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