1. Freischwimmer 2014/2015 - Intim: Hendrik Quast: Mohrle – Eine Fabel

    01:47

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    Mohrle ist ein Kater, der weinen kann. Seine aktuelle Mäusebeute hat das Tier weder zum Fressen gern, noch nutzt es sie als Spielobjekt. Stattdessen übt sich der anthropomorphe Kater in Techniken, die natürliches Verwesen und Vergessen verlangsamen: Sowohl die gekonnte Tierpräparation als auch seine jammernden Gesangsversuche rekonstruieren die Geschichte des Katers und seiner geliebten Maus, deren tote Augen wieder von Glanz erfüllt werden sollen. In der Solo-Performance Mohrle wird die Live-Präparation einer Maus gezeigt - von der Häutung über das Ausstopfen bis zum szenischen Arrangement. Ergänzt durch das theatrale Register des Bühnen- und Musicalgesangs erscheint Tierpräparation hier im Spannungsverhältnis von Kreation und Destruktion und verwandelt bereits Totes in scheinbar Lebendiges. Eine augenscheinliche Niedlichkeitsrekonstruktion mit Fellbeispielen. Hendrik Quast beschäftigt sich mit der Theatralisierung von Prozessen des Wachstums oder der Verwesung. Gestalterische und handwerkliche Techniken werden in Raum und Zeit des Theaters gestellt und provozieren so den Blick auf gewohnte Naturperspektiven. All seine Arbeiten sind geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Materialität des gewählten Untersuchungsgegenstandes und der ausgewählten Objekte. Künstlerische Arbeit und ihr Prozess werden stets als Aus- bzw. Weiterbildung definiert. Für die Solo-Performance „Mohrle“ erlernte Hendrik Quast die handwerkliche Technik der anthropomorphen und naturalistischen Taxidermie und wurde im Rahmen einer gesanglichen Stimmweiterbildung gecoacht. Quast studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und arbeitet als Performer, Regisseur, Sprecher und Autor. KONZEPT, TEXT, GESANG Hendrik Quast DRAMATURGIE, LICHTDESIGN Maika Knoblich KOSTÜM- UND MASKENBILD Christina Neuss Gesangscoaching Dorothee Dalg REGIEASSISTENZ Philipp Urrutia Sound Milena Kipfmüller GESTALTUNG MONDLEUCHTE Julia Viebranz, Kenneth Wiatrek Dank an Margot Magpie, Siegmar Zacharias, Tobias Klette, Andreas Schmidt, JHT Supplies Foto © medi, Sabinnie, photocase.de

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    • Freischwimmer 2014/2015 - Intim: Tümay Kılınçel + Jungyun Bae: DANCE BOX

      01:51

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      "I'm your private dancer a dancer for money I'll do what you want me to do." Tina Turner Ein privater Tanz, mitten im öffentlichen Raum, ganz für Dich allein. Bist Du bereit dafür? Dann komm in die Dance Box, eine begehbare Jukebox gesammelter Tänze und deine persönliche Wunschmaschine: Wähle einen Tanz, und er wird live und vor Ort performt, nur für dich! Doch wie verbindend und verbindlich ist diese Intimität tatsächlich? Denn wirklich allein seid ihr nicht: Das Geschehen im Inneren der Box ist von außen einsehbar und wird online und ins Theaterfoyer übertragen – Intimität live und weltweit! www.dancinginthebox.com Jungyun Bae ist Choreographin, Performerin und Tanzlehrerin. Sie studierte traditionellen koreanischen Tanz an der Hangyang Universität in Seoul und schloss 2013 ihren Master in Choreographie & Performance an der Universität Gießen ab. Zur Zeit studiert sie Bühnenbild an der Hochschule für Graphik in Offenbach. Tümay Kılınçel ist freischaffende Künstlerin in Performance und Tanz. Sie studierte den Pilot-Studiengang Zeitgenössischer Tanz, Kontext, Choreographie am HZT Berlin und schließt 2014 den Master in Choreographie & Performance an der Universität Gießen ab. Konzept, Regie, Choreografie, Performance: Tümay Kılınçel Regie, Choreografie, Performance: Jungyun Bae Videoinstallation, Dokumentation: Cornelius Schaper Regieassistenz, Produktionsleitung: Wicki Bernhardt Sound: Yoonsun Kim Lichttechnik: Carina Premer Gefördert von Hauptstadtkulturfond Berlin, Kulturamt Frankfurt a. M., Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Stadt Giessen und Landeshauptstadt Düsseldorf Dank für die Tanz-Recherche an Bini Adamcez, Hyunkyu Ahn, Tariq Ali Khan, Miguel Ayala, Gabi Beier, Canan Boerner, Driss Bouissa, Seçil Bursa-Sezen, Wooyeon Chun, Franz Anton Cramer, Martine Dennewald, Caner Dirim, Ceyhun Gülkaya, Jesse Hewit, Jassem Hindi, Jasmin İhraç, Anar Imanov, Anna Kellermann, Tibet Kılınçel, Christiane Kretschmer, Gudrun Lange, Thomas Lehmen, Hyunjin Lim, Steffen Martin, Eunju Park, Martina Peter-Bolaender, Lisa Deniz Preugschadt, Heike Raab, Achim Raven, Christoph Rech, Robert Redmer, Juli Reinartz, Clara Reiner, Annika Restin, Thomas Stern, Rebecka Stillman, Thorsten Teubl, Ives Thuwis, Kathrin Tiedemann, Uri Turkenich, Kana Var, Karen Leren Wathne, Melike Yayman-Bakır, Nina Zoller. Vielen Dank an Julia Alfandari, Nik Angerer, Reinhard Bauer, Ulrich Becker, Anja Bernhardt, Anne Bernhardt, Heike Bernhardt, Verena Billinger, Franz Anton Cramer, Ben Dittrich, Alice Ferl, Fritze GmbH, Arnold Frühwald, Burkhardt Gießenauer, Stefan Happ, Institut für Angewandte Theaterwissenschaften Gießen, Uwe Kaminsky, İpek Kılınçel, İsmet Kılınçel, Jens Lehmann, Walter Lottré, Kris Merken, Andreas Müller, Anja Sauer, Dierk Schaper, Barbara Schaper, Magnus Siemens, Ulrike Völkel. Vielen Dank für dramaturgische Beratung für das Konzept an Kris Merken.

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      • it ain't over till it's over

        01:33:47

        from bigNOTWENDIGKEIT / Added

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        Das Ende ist präsent. Szenarien vom Ende begleiten uns täglich. Unermüdlich werden Enden proklamiert. Was ist das Faszinierende am Ende? Was macht ein Ende zum Ende? Und was endet je wirklich? Ist die letzte Schwalbe das Ende des Sommers? Ist die erste Lüge das Ende der Liebe? Ist das Ende eines Romans der letzte Satz? Ob angekündigte Weltenden, das Ende der Kindheit, das Ende der DDR, in Gesten, Erzählungen und Bildern werden Enden von bigNOTWENDIGKEIT heraufbeschworen, seziert, zelebriert und neu montiert. Der Countdown läuft. Das Ende ist nah. Regie: bigNOTWENDIGKEIT (Anna K. Becker & Katharina Bischoff) von & mit: Esther Becker, Danijela Milijic Dramaturgie: Heike Pelchen Bühne: Ina Vera Licht: Minna Heikkilä Musik/Sound: Alice Ferl / (Johanna Seitz) Assistenz: Anne Herwanger Produktionsleitung: ehrliche arbeit - freies kulturbüro

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        • RAUS DAMIT!

          04:42

          from Vanessa Stern / Added

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          Trailer für La dernière crise - Frauen am Rande der Komik am 19.12.2014 um 20.00 Uhr, Sophiensaele VON UND MIT Lony Ackermann, Karla Nina Diedrich, Valerie Oberhof, Simone Dede Ayivi, Renate Frank, bärbel Schwarz, Susanne Paul, Stephanie Petrowitz, den Jolly Goods und Vanessa Stern AUSSTATTUNG Jelka Plate und Eike Böttcher Kartenreservierung T. (030) 283 52 66 oder hier http://www.reservix.de/off/login_check.php?id=c6ec16e8cf3cd5077514ebef590a1f763d4616b372ef8900411779bf6bedf213&vID=3877&eventGrpID=142558&hl=de weitere Informationen zum Stück: http://www.sophiensaele.com/produktionen.php?IDstueck=1230&hl=de www.heulenkannjede.de

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          • MatchAtria Trailer : Yui Kawaguchi x Yoshimasa Ishibashi

            02:18

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            multimedia dance installation with 3D video effect, binaural sound scape and heartbeat perception unit. detail: http://mendora.com/works/matcha/match... concept/ direction/ visual / music : Yoshimasa Ishibashi (Ishibashi Production) concept/ dance/ text/ sound :Yui Kawaguchi stereoscopic 3D-CG :Masahiro Teraoka (Galaxy of Terror) video technic :Ichiro Awazu light & technic :Fabian Bleisch costume :Sasha Kovac (SADAK) heartbeat peception unit :Hideyuki Ando (Osaka Univ.) tactile score :Rieko Suzuki (Facetherapie Co.Ltd), Yasuhiro Suzuki, ph.D. (Nagoya Univ.) supervisor hertbeatmeasuring&tactile design :Junji Watanabe (NTT Communication Science Laboratories) cooperation visual design :Aki Funabiki sound design :Tetsujiro Suita, Akira Nihei scenography :JIRO shooting crew : Shinsuke Tatsukawa, Masashi Nagara, Shin Degawa, Kanako Yoshimoto, Ayuka Mima, Nobuaki Itoh production: Satoko Suchi (JP) Produced by Yui Kawaguchi and Yoshimasa Ishibashi in co-production with Blueproject Foundation and Dock11 Berlin. Supported by Japan Foundation, Moomentary and SPS KAKENHI Grant Numbers 23300317 and 24520106. - premiere - 10. January 2014 Dock11 Berlin Dock11 Berlin 10.-12. January 2014 Blueproject Foundation Barcelona (Spain) 18. & 19. January 2014 Kyoto Art Center 17.-19.April 2014 【主催】石橋プロダクション 【共催】京都芸術センター 【機材協力】セイコーエプソン株式会社 【助成】芸術文化振興基金, the Berlin Senate Cultural Affairs Department

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            • Turbo Pascal: ALGORITHMEN - EINE BIOGRAPHISCHE FORMELSAMMLUNG

              01:15

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              2014 OKTOBER 09 10 11 21 UHR OKTOBER 12 19 UHR In Algorithmen werden PerformerInnen wie ZuschauerInnen zu Objekten und ZeugInnen unterschiedlicher Sortiervorgänge. Turbo Pascal bauen einen Publikumsprozessor, in dem die algorithmischen Grundkomponenten - Vergleich, Mustererkennung, Gruppenbildung, Auswahl und Entschluss - unaufhörlich voranschreiten. Auch wenn es manch eine(r) als Kränkung des Individuums versteht, Teil einer Massengesellschaft zu sein, eingeordnet oder verglichen zu werden, so liegt doch das Problem der Masse nun einmal genau darin - nur mit Hilfe von Gefäßen kann man mit ihr umgehen: Bezirke und Busladungen, Konsumenten-, Interessens-, oder Blutgruppen, Gehalts- oder Schulklassen. Turbo Pascal übersetzt Alltagsabläufe in Algorithmen, Computerscripts in Erzählungen und testet die Poesie der Quelltexte. Ist es möglich, ZuschauerInnen und PerformerInnen zu einem Daten verarbeitenden Algorithmus zusammen zu schließen? VON UND MIT Bettina Grahs, Angela Löer, Frank Oberhäußer, Margret Schütz, Georg Werner AUSSTATTUNG Gabriele Vöhringer MUSIK Friedrich Greiling REGIEASSISTENZ Christina Ostrowski AUSSTATTUNGSASSISTENZ Stephanie Traut Eine Produktion von Turbo Pascal in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Wir danken unserem Medienpartner taz.die tageszeitung.

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              • Burmester + Feigl: TEOTWAWKI

                00:44

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                Trainingseinheiten für das Ende der Welt (wie wir sie kennen) Das Ende ist nah: Klimakatastrophe, Hyperinflation, Sonnensturm oder Klassenkrieg. Seriöse Medien und Verschwörungstheoretiker sind sich einig: Irgendetwas passiert demnächst. Doch was tun? Die meisten verlassen sich darauf, dass es irgendwie weiter geht. Anders die Prepper, eine schnell wachsende Bewegung von meist weißen, heterosexuellen, wohlhabenden Amerikanern, die sehr konkrete Katastrophen erwarten und sich darauf vorbereiten: Sie bauen Atombunker, kochen Tomaten ein, horten Maschinengewehre und panzern ihre SUVs. Sie auf Youtube dabei zu beobachten, wie sie autoritär ihre Kleinfamilien in die postapokalyptische Zukunft retten wollen, ist ebenso skurril wie beunruhigend. Aber was wären die Alternativen? Burmester & Feigl fragen in ihrer neuen Performance-Serie: Wie wollen wir nach dem Desaster leben? Falls wir überleben. Sind die Modelle vom egalitären, fairen, kollaborativen Zusammenleben, mit denen wir seit zwanzig Jahren experimentieren, im Ernstfall etwas wert, oder sind sie nur ein Luxus, den uns der Kapitalismus gestattet, damit wir ruhig bleiben? Am Anfang jeder Performance von TEOTWAWKI dreht sich das Unglücksrad und bestimmt die Krise, die Burmester & Feigl an diesem Abend erwischt. Mit ihrem bewährten Mix von Performancekunst und Kritik nehmen sie das Publikum mit in eine andere Endzeit. Der Hamburger Musiker Mark Boombastik generiert aus Texten und Tönen, die er im Internet und auf der Bühne findet, live einen angemessen apokalyptischen Soundtrack zur Katastrophe. IDEE, PROJEKTLEITUNG, PERFORMANCE Jörn J. Burmester, Florian Feigl MUSIK, PERFORMANCE, SOUNDS Mark Boombastik PRODUKTIONSLEITUNG Joy Harder VIDEO, FOTOGRAPHIE Christopher Hewitt Eine Produktion von Burmester + Feigl in Koproduktion mit SOPHIENSAELE. Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten. Wir bedanken uns bei unseren Medienpartnern Jungle World und taz.die tageszeitung.

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                • Männer in Garagen (Clip 6)

                  00:20

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                  Hinter Wohnblocks, am S-Bahnhof, am Stadtrand oder auf der Brache stehen sie: Garagen. Zu Zeilen aneinandergereiht führen sie eine urbane Rande­xistenz. Sie sind überall, nützlich für alles Mögliche und doch fast unsichtbar. Neben ihrer eigentlichen Bestimmung als Parkplatz dienen sie als bessere Keller, Werkstätten und Lagerräume, Büros, Ateliers oder Mu­sikstudios, Labore, Partyräume und Gartenlauben. Abseits des Wohnraums und jenseits jedes Repräsentationsanspruchs kann hier ausgelebt werden, was in anderen Räumen nicht geduldet wird oder wofür sonst kein Platz ist. Gerade in Berlin, wo preiswerter innerstädtischer Raum immer knapper wird, sind Garagen begehrt wie nie zuvor. „Frauen haben Hobbys, Männer Garagen.“ Als klischeebehaftete Orte wird in ihnen eine Bastion reaktionärer, betont hetero­sexueller Männlichkeit gesehen – Autos, Sport und Pin-Ups. Bei genauerer Betrachtung öffnen sich jedoch Welten: Garagen sind Treffpunkte für verschiedenste Menschen, sind Orte für Selbstverwirklichung und Improvisiertes, für Geheimnisse und Intimes – bis hin zur Illegalität. Doch was genau macht diese wenigen Quadratmeter so attraktiv? Sind sie die letzten Zu­fluchtsorte für Visionäres, Verbotenes und Freigeistiges? Die Sophiensæle machen die Garage auf und präsentieren ein Performancefestival zwischen Klischees und neuen Perspekti­ven auf einen Kulturraum in Randlage! 2014 SEPTEMBER 24 Auftaktveranstaltung Männer in Garagen mit dem Social Muscle Club. 2014 SEPTEMBER 25 - 28 BESPIELUNG ALLER GARAGEN VON Burmester + Feigl, Cora Frost, copy & waste, Grayson Millwood, Henrike Iglesias, Lötscher/Schmidli/Lötscher, Lovefuckers, Lwowski-Kronfoth Musiktheaterkollektiv, Markus&Markus, Sahar Rahimi (Monster Truck) und die Studierenden des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin GRÜNDERGARAGENHOF HIMMELSBACH, PANKOW, BREITE STRASSE 42A, 13187 BERLIN ABENDKASSE VOR ORT AB 1 STUNDE VOR VORSTELLUNGSBEGINN KÜNSTLERISCHE LEITUNG Franziska Werner KONZEPT Cora Frost, Christiane Kretschmer, Franziska Werner PRODUKTIONSLEITUNG Lara-Joy Hamann PRO­DUKTIONSASSISTENZ Henrike Kohpeiß TECHNISCHE LEITUNG Eugen Böhmer Eine Produktion von SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Medienpartner: Missy Magazine, Siegessäule, Zitty, taz.die tageszeitung

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                  • Männer in Garagen (Clip 5)

                    00:14

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                    Hinter Wohnblocks, am S-Bahnhof, am Stadtrand oder auf der Brache stehen sie: Garagen. Zu Zeilen aneinandergereiht führen sie eine urbane Rande­xistenz. Sie sind überall, nützlich für alles Mögliche und doch fast unsichtbar. Neben ihrer eigentlichen Bestimmung als Parkplatz dienen sie als bessere Keller, Werkstätten und Lagerräume, Büros, Ateliers oder Mu­sikstudios, Labore, Partyräume und Gartenlauben. Abseits des Wohnraums und jenseits jedes Repräsentationsanspruchs kann hier ausgelebt werden, was in anderen Räumen nicht geduldet wird oder wofür sonst kein Platz ist. Gerade in Berlin, wo preiswerter innerstädtischer Raum immer knapper wird, sind Garagen begehrt wie nie zuvor. „Frauen haben Hobbys, Männer Garagen.“ Als klischeebehaftete Orte wird in ihnen eine Bastion reaktionärer, betont hetero­sexueller Männlichkeit gesehen – Autos, Sport und Pin-Ups. Bei genauerer Betrachtung öffnen sich jedoch Welten: Garagen sind Treffpunkte für verschiedenste Menschen, sind Orte für Selbstverwirklichung und Improvisiertes, für Geheimnisse und Intimes – bis hin zur Illegalität. Doch was genau macht diese wenigen Quadratmeter so attraktiv? Sind sie die letzten Zu­fluchtsorte für Visionäres, Verbotenes und Freigeistiges? Die Sophiensæle machen die Garage auf und präsentieren ein Performancefestival zwischen Klischees und neuen Perspekti­ven auf einen Kulturraum in Randlage! SEPTEMBER 24 Auftaktveranstaltung Männer in Garagen mit dem Social Muscle Club. ab SEPTEMBER 25 BESPIELUNG ALLER GARAGEN VON Burmester + Feigl, Cora Frost, copy & waste, Grayson Millwood, Henrike Iglesias, Lötscher/Schmidli/Lötscher, Lovefuckers, Lwowski-Kronfoth Musiktheaterkollektiv, Markus&Markus, Sahar Rahimi (Monster Truck) und die Studierenden des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin ABENDKASSE VOR ORT AB 1 STUNDE VOR VORSTELLUNGSBEGINN - DURCHGEHENDER EINLASS KÜNSTLERISCHE LEITUNG Franziska Werner KONZEPT Cora Frost, Christiane Kretschmer, Franziska Werner PRODUKTIONSLEITUNG Lara-Joy Hamann PRO­DUKTIONSASSISTENZ Henrike Kohpeiß TECHNISCHE LEITUNG Eugen Böhmer Eine Produktion von SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Medienpartner: Missy Magazine, Siegessäule, Zitty, taz.die tageszeitung

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                    • Männer in Garagen (Clip 4)

                      00:18

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                      369 Plays / / 0 Comments

                      Hinter Wohnblocks, am S-Bahnhof, am Stadtrand oder auf der Brache stehen sie: Garagen. Zu Zeilen aneinandergereiht führen sie eine urbane Rande­xistenz. Sie sind überall, nützlich für alles Mögliche und doch fast unsichtbar. Neben ihrer eigentlichen Bestimmung als Parkplatz dienen sie als bessere Keller, Werkstätten und Lagerräume, Büros, Ateliers oder Mu­sikstudios, Labore, Partyräume und Gartenlauben. Abseits des Wohnraums und jenseits jedes Repräsentationsanspruchs kann hier ausgelebt werden, was in anderen Räumen nicht geduldet wird oder wofür sonst kein Platz ist. Gerade in Berlin, wo preiswerter innerstädtischer Raum immer knapper wird, sind Garagen begehrt wie nie zuvor. „Frauen haben Hobbys, Männer Garagen.“ Als klischeebehaftete Orte wird in ihnen eine Bastion reaktionärer, betont hetero­sexueller Männlichkeit gesehen – Autos, Sport und Pin-Ups. Bei genauerer Betrachtung öffnen sich jedoch Welten: Garagen sind Treffpunkte für verschiedenste Menschen, sind Orte für Selbstverwirklichung und Improvisiertes, für Geheimnisse und Intimes – bis hin zur Illegalität. Doch was genau macht diese wenigen Quadratmeter so attraktiv? Sind sie die letzten Zu­fluchtsorte für Visionäres, Verbotenes und Freigeistiges? Die Sophiensæle machen die Garage auf und präsentieren ein Performancefestival zwischen Klischees und neuen Perspekti­ven auf einen Kulturraum in Randlage! 2014 SEPTEMBER 24 Auftaktveranstaltung Männer in Garagen mit dem Social Muscle Club. 2014 SEPTEMBER 25 - 28 BESPIELUNG ALLER GARAGEN VON Burmester + Feigl, Cora Frost, copy & waste, Grayson Millwood, Henrike Iglesias, Lötscher/Schmidli/Lötscher, Lovefuckers, Lwowski-Kronfoth Musiktheaterkollektiv, Markus&Markus, Sahar Rahimi (Monster Truck) und die Studierenden des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin GRÜNDERGARAGENHOF HIMMELSBACH, PANKOW, BREITE STRASSE 42A, 13187 BERLIN ABENDKASSE VOR ORT AB 1 STUNDE VOR VORSTELLUNGSBEGINN KÜNSTLERISCHE LEITUNG Franziska Werner KONZEPT Cora Frost, Christiane Kretschmer, Franziska Werner PRODUKTIONSLEITUNG Lara-Joy Hamann PRO­DUKTIONSASSISTENZ Henrike Kohpeiß TECHNISCHE LEITUNG Eugen Böhmer Eine Produktion von SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Medienpartner: Missy Magazine, Siegessäule, Zitty, taz.die tageszeitung

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