Will ein Filmprojekt konkurrenzfähig zu anderen Regionen finanziert werden, müssten laut Studien
20 Prozent der Kosten mit der regionalen Filmförderung gedeckt werden. Erst wenn diese Förderung auf
regionaler Ebene geschieht, ist der Zugang zu den Ressourcen der nationalen Filmförderung und
derjenigen des Fernsehens gewährleistet.
Kurz: Je mehr die regionale Förderung in ein Filmprojekt investiert, desto höher fällt auch die nationale Subventionierung aus.
Mit 57 Rappen pro Kopf und Jahr leisten sich die Zentralschweizer Kantone die tiefste Quote im Land
(Stand 2012). Sogar die Kantone Graubünden oder Tessin haben einen drei Mal höheren pro
Kopf Beitrag. Im Kanton Bern sind es gar 3,21 Franken, im Kanton Zürich 5,83 Franken pro Kopf.
Mit der tiefen Förderung verhindert die Zentralschweiz also eine höhere Beteiligung
der nationalen Filmförderung – man lässt diese Mittel quasi auf der Strasse liegen.
Lediglich 3,4 Prozent aller Bundesgelder der Filmförderung fliessen so beispielsweise
in den Kanton Luzern. In Zürich sind es 58 Prozent.
filmzentralschweiz.ch