Die Klang- und Rauminstallation Zwischenraum ist eine Auseinandersetzung und ein Infragestellen von klar definierten Räumen. Sie beschäftigt sich mit Grauzonen, Übergängen und Strukturlosigkeit, die zwischen meist konventionell deklarierten Hauptpfeilern herrschen. Vier Räume ermöglichen dem Publikum mit Hilfe von Klang- und Lichtelementen, die teils vorproduziert, teils live erzeugt werden, eine immersive Erfahrung und Konfrontation mit der Thematik. Betrachtet werden in der ca. dreißigminütigen Performance unter anderem Zwischenzustände wie Warten, pränatales Stadium oder die Schnittmenge von Bestimmt- und Unbestimmheit.
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit einigen anderen Künstler_innen. Die durch Live-Improvisation entstehende Eigendynamik der Mitwirkenden gehört zum Konzept und unterstützt die Vielfalt und Unbegrenztheit eines der Hauptmerkmale des Zwischenraums: Seine Unbestimmtheit.
Mitwirkende: Tarik Badaoui, Juliane Blum, Julia Brüssel, Hakan Bulut, Madlen Durach, Eric Eggert, Richard Eisenach, Nelly Ellinor, Anatolij Fuhrmann, Thomas Gärtner, Franziska Gerth, Timo Hein, Rebecca Himmerich, Franzis Lating, Johannes Leppkes, Natascha Meissner, Nils Schröder, Simon Tressin, Leonie Vogel
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