„Mit Fischstäbchenessen rettet man die Weltmeere, mit Biertrinken den Regenwald und mit Windeln Menschenleben: Wenn man heute einkaufen geht, könnte man meinen, die Weltrettung stünde unmittelbar bevor. Es gibt kaum ein Unternehmen, das nicht seine „Verantwortung“ auf der Internetseite betont oder ein Produkt auf den Markt gebracht hätte, das den Anforderungen ethischer Konsumenten genügt. Lifestyle of Health and Sustainability – kurz Lohas – heißt der ethisch verbrämte Shoppingtrend.“ Das schreibt Kathrin Hartmann, Buchautorin von „Ende der Märchenstunde. Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt“ und Kritikerin eines Systems, das Greenwashing fördert, anstatt fundamentale Änderungen, die angesichts von Klimawandel und Ökosystemzerstörung nötig wären, voranzutreiben. Ob es, wie Hartmann feststellt, tatsächlich „kein richtiges Einkaufen im falschen Weltwirtschaftssystem“ geben könne und welche Alternativen kritischen Menschen dann noch blieben, soll im Rahmen der Diskussionsrunde gemeinsam mit VertreterInnen von NGOs, AktivistInnen und ProduzentInnen debattiert werden.

Kathrin Hartmann (Autorin: „Ende der Märchenstunde“ / DE)
Irmi Salzer (Via Campesina / AT)
Franziskus Forster (AgrarAttac / AT)
Herwig Schuster (Greenpeace / AT)
Katharina Soos (Krautkopf – Foodcoop Graz / AT)
Micha Matzer (Bioladen Matzer / AT)

Moderation: Thomas Waitz (AT)

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