Das Wort éntomon hat seine Wurzeln im altgriechischen und bedeutet so viel wie „Insekt“ oder „einschneiden“. Was ist zerschnitten, eingeschnitten, aufgeteilt, zerteilt? Wo beginnt die Mauer und das Territorium? Sind wir eingemauert oder ausgemauert? Das große Ganze steht dem kleinen Detail gegenüber. Die Teile wiederrum, die aus dem Ganzen herausgeschnitten sind, ergeben den Makrokosmos. Das philosophische absurde Theaterstück arbeitet interdisziplinär mit verschiedenen Medien wie Musik/Ton und Projektion, Bewegung, Sprache, Körpersprache. Wir versuchen die Grenzen fließend zu gestalten. Im Kern stehen zwei Personen, die sich in ihren emotionalen Labyrinthen verlaufen, heraus finden und ihr persönliches Glück in dieser Welt, in der Gesellschaft, auf einem Kontinent suchen. www.stg.jetzt/entomon