Kurzdokumentation „Joachimstal : Žofínský prales“ (24 min, A 2011)

Joachimstal – ein Tal an der östereich-tschechischen Grenze, fern ab von Großstädten und wirtschaftlichen Ballungsräumen.

Das war nicht immer so, denn vor hunderten Jahren war das Gebiet durch die Wasserkraft der Lainsitz und der damit verbundenen Industrien geprägt. Nach dem stetigen Niedergang dieser Gewerbe (Glashütten, Sägewerke, Mühlen, ...) wurde der Ort sukzessive ausgesiedelt. Die beiden Weltkriege sowie der Eiserne Vorhang zerbrachen die regen Aktivitäten zwischen den Menschen aus Österreich und dem heutigen Tschechien. Ein Ort, der symbolhaft für die Entwicklungen in den Grenzgebieten des Waldviertels stehen könnte.

Heutzutage ist das Joachimstal ein Rückzugsgebiet für Mensch und Natur. So lassen sich an den steilen Hängen mehrere naturnahe Wälder erkennen. Auf tschechischer Seite, wo das Tal in die Novohradske Hory mündet, wurde der Sophienwald (=Žofínský prales) sogar zum Naturschutzgebiet erklärt.

Die Kurzdokumentation „Joachimstal : Žofínský prales“ (24 min, A 2011) heftet sich an die Spur dieser Entwicklungen. Gemeinsam mit Panoramabildern aus der Region wird die Doku im Rahmen des grenzüberschreitenden Kulturfestivals „PRECHODY – ÜBERGÄNGE“ (23.6.2011, Gmünd) der breiten Öffentlichkeit präsentiert.

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