Henry Ford sagte, „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde“.

Schnellere Pferde wären eine inkrementelle Weiterentwicklung eines damals gängigen Verkehrsmittels gewesen. Das Automobil führte jedoch zu keiner inkrementellen, sondern einer massiven, einer disruptiven Veränderung.

Design Thinking ist ein iterativer, timebox-basierter Prozess und eine Sammlung von Techniken für disruptive Veränderung und Innovation von Produkten, Dienstleistungen und Organisationen durch empathische, multidisziplinäre und visualisierende Gestaltung.

Der Kurzvortrag zeigt Ihnen, was Design Thinking ist und wie es funktioniert und grenzt es ab vom gewöhnlichen Geschäftsdenken.

Viele Innovationen werden reaktiv durch den Markt, also durch Verhalten der Mitbewerber, oder durch neue technische Möglichkeiten angestoßen.

Das bestehende wird ein wenig weiter entwickelt. Solche eher inkrementell und evolutionär entwickelten Lösungen sind meistens leicht zu kopieren.

Alleine durch technische Möglichkeiten angestoßene Ideen überzeugen die Märkte immer weniger und halten sich oft nur kurze Zeit.

Beim Design Thinking geht es darum, sich in Menschen hinein zu versetzen und ihre möglichen Bedürfnisse durch Empathie zu antizipieren, so dass am Ende möglicherweise ein Produkt oder eine Dienstleistung entstanden ist, die Bedürfnisse von Menschen befriedigt, die sie selbst noch gar nicht ausdrücken konnten.

Idealerweise betrifft Design Thinking dabei primär nicht die Herstellung von Produkten, sondern die Herstellung von Beziehungen, also emotionalen Erfahrungen, zu Produkten und zu anderen Menschen.

Autor und Sprecher des Kurzvortrages: Bernd Oestereich

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