Am 11. Januar 2020 sprach der politische Gefangene und Journalist Mumia Abu-Jamal via Telefonaufnahme auf der 25. Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin. Ausgehend von der aktuellen, kriegsbedrohlichen Lage erinnerte er an die materiellen Interessen hinter der aktuellen Außenpolitk der USA, den militärisch-industriellen Komplex. Auch in zahlreichen Kriegen zuvor gab es keinen anderen Sinn als den Profit. Es sei an der Zeit, die Lehren des Krieges zu ziehen und sich dagegen zu organisieren, so der seit 1981 (!) gefangene Journalist aus Philadelphia (PA) in den USA.
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Auf der gleichen Konferenz sprach Johanna Fernandez über neue juristische Entwicklungen in Mumias Fall vimeo.com/384577822 , die seine Freiheit möglich erscheinen lassen, wenn Unterstützer*innen erneut Präsenz zeigten. Darüber möchte sie sich mit allen Interessierten auf einer bundesweiten Infotour in Heidelberg, Hannover, Frankfurt a.M., Chemnitz, Berlin, Nürnberg und München im März 2020 austauschen. Weitere Informationen zu der geplanten Tour freiheit-fuer-mumia.de/rlk2020.htm