Mit einem freundlichen Satz tritt die junge israelische Choreografin Lee Meir vor ihr Publikum. Durch die ständige Wiederholung des an sich banalen Ausspruchs löst die Performerin alsbald eine Folge von Gesten aus, die immer mehr außer Kontrolle zu geraten scheint. Einerseits setzen die Bewegungen die Worte in ständig neue Kontexte, andererseits verselbständigen sie sich so weit, dass man fast um die Gesundheit der Tänzerin fürchtet. Ein minimalistisches, perfekt durchkomponiertes 15-Minuten-Stück, das aus der Spannung zwischen Gestik und gesprochener Sprache die verblüffendsten Assoziationen erzeugt. Eine choreografische Miniatur mit viel Humor. Lee Meir studiert zur Zeit am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz in Berlin Choreografie.

This is a solo that takes place in the space between presentation and representation. In the space that is created between these two, everyday situations and bodily states are stripped of their obvious, natural functions to their elementary components and then recombined. A paradoxical landscape is created, constantly shifting between the performed and the »real«, between the said and the done; it is in this in-between zone that the piece acts.

Konzept & Performance: Lee Meir › Produktion: Lee Meir › Gefördert von: HZT Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin, The Suzanne Dellal Centre Tel Aviv

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