E-Learning und Neue Medien haben in den letzten Jahren das Lehren und Lernen an Schulen und Hochschulen in vielen Bereichen deutlich verändert. Besonders die Möglichkeit, Videoaufzeichnungen über das Web verfügbar zu machen, hat viele Lehrende dazu angeregt, neue Lehr- und Lernszenarien zu entwickeln und erfolgreich einzusetzen. In Beispielen wie dem inverted classroom werden Videos sogar als primäre Lernquelle eingesetzt: Die Teilnehmer lernen eigenständig mit Hilfe einer Aufzeichnung und die Unterrichtszeit wird zum gemeinsamen Bearbeiten von Aufgaben genutzt. Aber was passiert, wenn die Lerninhalte nicht verstanden werden? Wen kann ich fragen? Woher wissen andere, wozu ich etwas fragen möchte? Und was mache ich, wenn ich nur einen kleinen Teil des Videos sehen will?

Mit Büchern sind viele dieser Dinge einfach. Aber der Weg von der Vorlesung zum Lehrbuch ist lang und außerdem ist die Motivation, eine Aufzeichnung anzuschauen oft höher als die, ein Buch zu lesen. Einfach wie ein Video und nützlich wie ein Buch. Dieses Ziel wird mit der Aufbereitung von Videos zu interaktiven Wissensmedien verfolgt. Der Vortrag stellt aktuelle Entwicklungen und Erfahrungen aus zehn Jahren Forschungspraxis vor. Es werden Ansätze diskutiert, die Vorlesungsmitschnitte um Navigationsfunktionen erweitern, die ein schnelles und gezieltes Auffinden von Informationen ermöglichen, die gezieltes Zitieren von Einzelpassagen erlauben und die Nutzern ermöglichen, online-Aufzeichnungen gemeinsam zu nutzen.

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