Sandra Lange: „No Stars But Stripes”

Die Arbeit an einer Fassadengestaltung begann 2010 mit einem Entwurf für die Straßenfront der Wohnanlage der Berliner Genossenschaft GeWoSüd an der Kaiser-Wilhelm-Straße in Berlin-Lankwitz.
Sandra Lange gestaltet ihre Bilder mit architektonischen Elementen. An einer Giebelwand setzte sie im Herbst 2012 diese Elemente sowie die Farbigkeit und Struktur der Umgebung aus Bäumen und Büschen auf die Architektur von 1960. Eine Verwandschaft der Formensprache der 1982 geborenen Sandra Lange, die Betrachter auch schon an die Op Art der 60er Jahre erinnerte, mit dieser Architektur erscheint möglich. So überformt und überansprucht der Entwurf die Architektur nicht, sondern geht als Kunst am Bau eine Symbiose mit dem Bauwerk ein, wird zum angemessenen „Kleid“ dieses Genossenschaftswohnhauses.

Der Titel „No Stars But Stripes", spielt selbstironisch mit den sichtbaren Elementen. Dabei klingt der Amerika-Bezug an, und zwar sowohl der des Standorts im ehemaligen amerikanischen Sektor Berlins, als auch die Bedeutung der amerikanischen Nachkriegskunst für die Künstlerin sowie ihre häufigen USA-Reisen.

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