Nun denn, der Plan war einfach und simpel: Bevor der Sommer anfängt einen grösseren Trip machen, und dabei möglichst viele legendäre Pools fahren. Nach dem ein bisschen verschneiten Trip im November nach Prag, war die logische Konsequenz, dass es diesmal unbedingt in den Süden gehen sollte.

Ein bisschen googlen, ein bisschen im Thrasher's "epic spots" blättern, ein bisschen rumtelefonieren, und schon war klar, dass das Baskenland das Reiseziel werden sollte. Die Crew war dann auch zackzack zusammengestellt: Martin Lucuk aka Diamond Dyk, Reto Bösch und Ivo Weibel, Sylvain Morger, Damien Morger und Nicolas Büchi.

Als Basis dienten zwei Bungalows in Sopelana, diese befanden sich zwar 15 Min ausserhalb von Bilbao, dafür aber praktisch direkt am Strand. Und von dort aus war mehr oder weniger alles innerhalb einer Stunde mit dem Auto zu erreichen. Zum Beispiel Algorta. Der wohl berühmteste Pool Europas. Direkt am Meer gelegen, hart zu fahren, aber mit einer Atmosphäre, dass man grad ein paar dieser schönen spanischen 1 Liter Bierflaschen aufmachen musste.

Meist waren die Parks praktisch unbevölkert, ausser am Wochenende in Algorta, da läuft einem doch auch glatt der Ferit über den Weg. Das Baskenland lohnt sich wirklich für einen Skatetrip, nicht nur wegen den Spots, sondern auch wegen dem Meer und dem günstigen Essen. 1kg Muscheln gibts für 1 Euro, was dann in obligaten Muschel und Garnelen (->Biribils) Kochorgien ausartete.

Die Zeit wurde intensiv zum Fotografieren und Filmen genutzt. Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass Martin first try in jeden Pool einen Crailslide gesetzt hat. Und Retos Versuch am Rail in Plentzia. Wenn du betrunken bist, es ca 100 Km/h Gegenwind hat, der Boden Kacke ist, und all deine betrunkenen Freunde "do it!" rufen, dann versuche keine Rails zu fahren. Leider gibt's diese Szene nur auf Foto.

Nun, wie Martin schon sagte: "Das wird trekcig!"

Infos:

Leioa: Ein riesiges Bowlland, mit extrem hartem Pool und echt gutem Street Park.

Urduliz: Kleiner, aber spassiger Park mit kleinem Bowl, bisschen was Street.

Bermeo: Der "Los Putos Brutal Punk" Park in Bermeo, guter Street Teil, und harter Wallride im Pool.

Gernika: Super Deep End im Pool und ganz easy Shallow End. Den Street Teil kann man sich aber getrost schenken. Zudem noch ein kleiner Bowl.

Castro Urdiales: Etwas weiter weg, aber dennoch lohnenswert, ist Castro Urdiales. Der legendäre Fullpipe Tunnel ist echt einen Abstecher wert.

Bilbao: In Bilbao selber gibts dann gleich mehrere Parks. In Barrakaldo zum Beispiel die riesig breite Miniramp und einen guten Streetpark, und dann noch beim Parco de Dunas einen kleinen Bowl. Aber für Streetspots, von denen es in Bilbao nur so wimmelt, fehlte uns schlichtweg die Zeit. Zehn Tage sind so schnell rum.

Vitoria-Gasteiz: Nach Vitoria-Gasteiz haben wirs dann nämlich auch nicht mehr geschafft, obwohl dort auch ein neuerer Bowl/Streetpark wäre.

Gorliz: Mini Bowl, dafür schöner Strand und eine nette Notfall-Krankenschwester.

(Text: Nicolas Büchi)

Loading more stuff…

Hmm…it looks like things are taking a while to load. Try again?

Loading videos…