Drei Künstler:innen begegnen sich mit unterschiedlichen Medien – Tanz, Zeichnung, Sound – in einen multisensorischen Dialog rund um die 22 Tarotkarten der großen Arkana. Sie untersuchen einen erfahrbaren, poetischen Raum, in dem sie sich affizieren lassen und dieses Bezeugen performen. Handlungen und Gesten bringen Geschichten und Stimmen zum Vorschein, die so vielseitig lesbar sind wie eine Tarotkarte. Die Performances können dadurch selbst als Spiegel oder Projektionsfläche von den Zuschauer*innen gelesen werden.
Wie artikuliert sich eine „kreative Lebensberatung“, die so alt ist wie jene des Tarots, in einer zeitgenössischen, feministischen Lesart als performative Symbolsprache? Was erfahren wir dabei über unsere komplexen Beziehungsgeflechte zwischen Dingen, Materialien, Sounds, Artefakten und Menschen? Was ist ein empathischer Raum?
Performance & Konzept: Agnes Schneidewind, Zoumana Meité, Johanna Nielson
19.6.2021 Vorbrenner/Brux Freies Theater Innsbruck
Dokumentation: Daniel Jarosch
Danke an die Stadt Innsbruck