Einer der ersten Filme die in Deutschland zum Thema AIDS entstanden:
"Noch leb` ich ja" erzählt die Geschichte eines 30-jährigen Deutschen der in Amerika lebt und überraschend mit der Diagnose einer AIDS-Erkrankung im Vollbild konfrontiert wird. Er fährt zurück nach Deutschland, um Freunde und Verwandte von seiner Erkrankung in Kenntnis zu setzen - und um die 1986 noch recht uninformierten Deutschen in öffentlichen Vorträgen über Aids aufzuklären.
"Die sensible dokumentarische Darstellung und Berichterstattung eines Betroffenen stellt die Krankheit AIDS nicht spektakulär heraus. Seine freimütigen Äußerungen eröffnen einen ungewöhnlich direkten Zugang zum Thema und stellen zudem mit großer Überzeugungskraft allgemeingültige Reflexionen über das Leben und den Tod dar," hieß es in der Begründung zur Verleihung des Deutschen-Jugend-Video-Preises, der 1986 an die Medienwerkstatt und den Autor Michael Aue verliehen wurde. "Noch leb` ich ja" wurde zudem beim Internationalen Filmfestival in Chicago preisgekrönt und von zahlreichen Fernsehanstalten im Ausland und in einigen III. Programmen der ARD ausgestrahlt, jedoch noch nie in Bayern.

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