Vier Studenten des Fachbereichs Kommunikationsdesign der Fachhochschule Düsseldorf visualisieren ein Konzert im Partika-Saal der Robert Schumann Hochschule.
Kooperation zwischen der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf,
dem Institut für Musik und Medien Düsseldorf und der Fachhochschule Düsseldorf.

Das Kollektiv „Sonde“ und die Studenten Simon Stimberg und Florian Zeeh präsentieren ihre visuellen Ergebnisse zu den Stücken „Winter Music“ von John Cage, „Ballet Parade“ von Eric Satie,
„Williams Mix“ von John Cage und „Folio“ von Earle Brown im Rahmen
der Veranstaltung „In the Cage: Visual Music“.
Die im Frühjahr 2012 begonnene Recherche führte die Studenten unter anderem
in den hochschuleigenen schalltoten Raum, in dem sie die von John Cage
oft behandelte Stille in ihrer reinsten Form selbst erfahren konnten.
Das Kollektiv Sonde entschied sich zur Visualisierung folgender Stücke:

„Winter Music“

Das auf vier Flügeln gespielte Stück wird von der Gruppe als Dialog der Instrumente und ihrer Spieler aufgegriffen.
Jeder Flügel wird mit einem Elektromagneten in einem Aquarium verbunden.
Das Anspielen einer Taste aktiviert den zugewiesenen Magneten und sorgt dafür,
dass dieser die in dem Aquarium befindliche magnetische Flüssigkeit an sich zieht.
Das Ergebnis ist ein Nehmen und Geben zwischen den Instrumenten,
eine visuelle Übertragung des musikalischen Zusammenspiels mit eigenen physikalischen Gegebenheiten.

„Ballet Parade“

Die Visualisierung zu dem Orchesterstück von Eric Satie setzt den Fokus auf die Arbeit des Dirigenten.
Ausgestattet mit Beschleunigungssensoren und einem Hirnstrom Messgerät ist dieser
neben der Anweisung der Musiker auch maßgeblich für die Visualisierung des Stücks verantwortlich.
Die direkte Auslesung seiner Biodaten beeinflusst ein Netz aus städtischen Fragmenten, natürlichen Strukturen und abstrakten Elementen.

„Williams Mix“

Der elektronischen Komposition von John Cage steuern die Studenten mit ihrer Arbeit den Aspekt der Ruhe hinzu.
In einem Freibad gedrehte Szenen zeigen in Zeitlupe Sprünge, Tauchgänge und Bewegung im Wasser.
Der Betrachter kann durchatmen und sich durch die visuelle Ruhe ganz auf die 8-Kanal-Klangkomposition einlassen.

Diese Arbeiten kann der Besucher auf einer dreidimensionalen Projektionsfläche von 80m² betrachten.

Das Kollektiv „Sonde“ besteht aus den vier Studenten Lukas Loss, Bryan Mischling, Stephan Kugler und Stefan Zimmermann des Fachbereich Design an der Fachhochschule Düsseldorf.
Seit Anfang 2011 arbeiten sie gemeinsam an Kurzfilmen, Bild&Ton Installationen, audiovisuellen Arbeiten im öffentlichen Raum und experimentellen, zeitbasierten Medien.
Weitere Informationen über „Sonde“ befinden sich auf sonde.tv .

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