Die zufällige Begegnung mit der Programmiersprache `Oberon`war für uns ein Anlaß, die verschiedenen Aspekte des "Oberon" Sujéts in der Musikperformance "Oberons Asyl" neu zu inszenieren.
Oberon, der Elfenkönig in Carl Maria von Webers gleichnamiger Oper (UA 1826 in London) agiert unabhängig von Zeit und Raum, und vermag mittels Musik seine Gegenspieler in Bann zu schlagen
In dem Video von Christoph Thiele werden Teile der Performance in den Wasserkaskaden des Planten un Blomen Parks in Hamburg szenisch dokumentiert. Das Ensemble spielte auf kleinen Podesten in einer Wasserfläche, das Publikum war zufällig oder eingeladen. Judith Haman bearbeitet eine Installation während der Performance.
Die aus C.M. von Webers zitierten prägnanten Oberon Melodien unterbrachen dirigierte längere
Ensembleimprovisationen. Dafür wurden folgende Zeichen verwendet:
• ein lauter Impuls - kurze Pause | ). Pause | @ ad.lib. | $ Schalmei
~~o~~ Sonnenuntergang | ∞\ Wiederholungen leiser werdend | ( ):| Wiederholung in konstanter Lautstärke :) freudige Erregung | ≥ konstante Klänge + decrescendo | ≤ konstante Klänge + crescendo
>= sich annähern | ≈| sich auf eine Bewegung einpendeln | ÷ perk. Klänge tief+hoch und konstante Mitte ..;. staccato mit kurzen Motiven | ö mit den Rädern spielen | Ω mit Becken spielen

TonArt Ensemble
Heinz Erich Goedecke • trombone, Michael Haase • banjo,Ole Hoffmann • sax, Georgia Ch. Hoppe • clarinet
Nicola Kruse • violin, Claudius Molter • flute, Helmuth Neumann: shawn (Schalmei), trumpet
Kira Stein • vocal, Krischa Weber • cello, Peter N. Wilson • contrabass

Heiner Metzger • conductor, composition • Idee und Installation • Judith Haman.
video, cut • Christoph Thiele Thanx to Marq Lativ Guther for digital help

Hamburg 2013 • hierunda.de
©by the artists

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