sirene Operntheater 2011: alf laila wa laila - Kammeropernfestival - 11+1 aus 1001
Choose subtitles!
Uraufführung in der Expedithalle der ehemaligen Ankerbrotfabrik Wien
August 2011
DER APFEL AUS BASRA التفاح من البصرة
Musik. Matthias Kranebitter
Text. Kristine Tornquist
00:00 Ouvertüre
03:57 Szene 1 - Bei Grosswesir Dschafar
05:15 Szene 2 - Die Frau des Kaufmanns
07:10 Szene 3 - Die Reise nach Basra
09:31 Szene 4 - Der Apfel aus Basra
13:14 Szene 5 - Der Sklave Raihan
14:35 Ein Apfel aus Basra
16:33 Szene 6 - Der Apfel wird verkauft
17:41 Als ich noch ein Kind war
20:16 Nun ist es genug geweint
22:10 Szene 7 - Der Mord
23:54 Ich lag als Flöte an deinem Mund
25:20 Hätt ich dich doch nie berührt
28:20 Szene 8 - Das Geständnis
29:49 Die Welt ist kein Haus, in dem man sicher wohnt
33:02 Szene 9 - Das Urteil
35:24 Kein Apfel rollt bergauf
36:16 Applaus
Ein junger Kaufmann aus Bagdad bezichtigt sich vor dem Wesir Dschafar al-Barmaki des Mordes. Er hat seine Frau umgebracht, weil sie ihm untreu war. Der Wesir lässt sich seine Geschichte erzählen. Die kranke Frau des Kaufmanns hat nur einen Wunsch - sie will einen Apfel essen. Der Kaufmann, der sie sehr liebt, reist bis nach Basra, um im Winter einen Apfel für sie zu bekommen. Den kostbaren Apfel legt er der Schlafenden ans Bett. Von dort entwendet ihn ihr kleiner Sohn heimlich, er nimmt ihn zum Spielen mit auf den Markt. Dort fällt er einem Sklaven vor die Füsse. Der weigert sich, dem verzweifelten Buben seinen Apfel zurückzugeben, denn er will das kostbare Obst seiner kleinen Herrin teuer verkaufen. Als der Kaufmann zu seiner Frau kommt, ist der Apfel verschwunden, sie kann ihm jedoch nicht sagen, wo er geblieben ist. Umso mehr überrascht ihn, als er später auf dem Markt einem Sklaven mit einem solchen Apfel in den Händen begegnet. Zur Rede gestellt behauptet der Sklave, den Apfel von seiner Geliebten bekommen zu haben, deren Ehemann nach Basra gereist sei, um ihn für sie zu kaufen. Wutentbrannt zieht der Kaufmann seine Schlüsse, eilt nach Hause und ersticht seine Frau. Doch als sein Sohn ihm den Diebstahl des Apfels beichtet, begreift er verzweifelt ihre Unschuld. Der Bogen schliesst sich, nachdem sich herausstellt, dass Dschafars Tochter den Apfel von ihrem Sklaven Raihan gekauft hatte. Der Wesir entscheidet, dass Raihan schuldig ist. Er wird geköpft.
Der Kaufmann. Michael Schwendinger
Frau des Kaufmanns. Marelize Gerber
Sohn des Kaufmanns. Ida Aldrian
Dschafar Al-Barmaki. Andreas Jankowitsch
Tochter von Dschafar. Lisa Rombach
Eunuch Raihan. Sven Dúa Hjörleifsson
Maschinisten. Benedikt & Gaban Büllingen
Orchester. PHACE / CONTEMPORARY MUSIC
Klarinetten. Thomas Schön
Fagotte. Tamara Joseph
Harfe. Judith Schiller
Violine. Bota Mukasheva
Cello. Michael Moser
Kontrabass. Maximilian Ölz
Trompeten. Peter Travnik. Aneel Soomary. Erik Kern
Schlagwerk. Berndt Thurner
Schlagwerk. Igor Gross
Dirigent. François-Pierre Descamps
Regie. Kristine Tornquist
Bühne. Jakob Scheid
Kostüm. Markus Kuscher
Licht. Edgar Aichinger
Maske. Katharina Gräser
Korrepetition. Benjamin McQuade. Petra Giacalone. Tatjana Kandyba
Regieassistenz. Mirjam Erdem. Theresa Busch
Requisite. Benedikt Büllingen. Gaban Büllingen. Vesna Tusek
Kostümassistenz. Marie Back. Lili Mireva. Magdalene Mikes
Video. alphaton - Wolfgang und Elisabeth Reithofer
Produktion. Jury Everhartz. Stephanie Funk
sirene operntheater Wien
https://sirene.at
„Der Apfel aus Basra“ wurde von Matthias Kranebitter mit viel Glissando „herausgeputzt“. Die Oper erzählt von einem Kaufmann, der seiner kranken Frau einen Wunsch erfüllt: er bringt ihr einen Apfel aus Basra mit. Dieses begehrliche Obst gerät aber durch den Sohn des Kaufmanns, der ihn heimlich als Spielzeug benützt, auf „Abwege“. Als ihn der Kaufmann zufällig in den Händen eines Sklaven wiederfindet, der behauptet, ihn von seiner Geliebten erhalten zu haben, sieht der Kaufmann rot. Er ersticht seine Frau. Über den Sklaven ist der Apfel inzwischen in das Haus des Wesirs gelangt, der über den Kaufmann und seine Mordtat richten soll. Der Wesir erkennt die Zusammenhänge, seine Tochter futtert den Apfel auf – und der Sklave wird geköpft. Kranebitter gab seiner Musik mehr Raum. Manchmal sprühte die Üppigkeit eines von Gewürzen und Speisegerüchen, von kostbarem Geschmeide durchwirkten Basars auf, wie ein ferner Anklang an orientalische Phantasien des 19. Jahrhunderts. Versäumen sollte man nicht, was hier in Favoriten abgeht. Der starke Schlussapplaus von rund 200 Besuchern sei mein Zeuge.
Dominik Troger, Oper in Wien
Netz: https://www.sirene.at/archiv/2011-alf-laila-wa-laila/11-kammeropern/04-der-apfel-aus-basra/
Programm: https://issuu.com/sirene47/docs/sirene_operntheater_2011_alf_laila_wa_laila
Text: https://www.sirene.at/site/assets/files/1924/1001_der_apfel_aus_basra_libretto1.pdf
Partitur: https://www.sirene.at/site/assets/files/2194/derapfelausbasra.pdf
Get started for free
24/7 customer support
Our customer support team is available to help 24/7. Enterprise members also receive dedicated account managers and a guaranteed uptime SLA.
© 2026 Vimeo.com, Inc. All rights reserved.
TermsPrivacyYour Privacy ChoicesU.S State PrivacyCopyrightCookies