Das Traumreich von Vogelsang

Zeit der Neuen Romantik
Wenn die Schönheit der Pferde sich in Zeiten der Neuen Romantik vor der Kulisse einer neogotischen Fassade mit Türmen, Zinnen und Frei­treppen widerspiegelt, kann sich kein Reisender entziehen. Egal wieviel es der Zuwendung nach 30 Jahren Leerstand noch bedürfe.

Hier inmitten mecklenburgischer Wurzeln soll nun dieses Seelenreich Kraft, Träume und Perspektiven auffangen und durch seine Säale, Gemäuer und Parkwege bis hinab zum Gartenreich tragen. Ein schöner Ort zum Ankommen, Verweilen und Verwurzeln.

Herrenhaus Vogelsang - Geschichte

Als Fürst von Werle 1379 den Brüdern Wozenitz Vogelsang als Eigentum übergibt, wird der Ort erstmals schriftlich erwähnt. Das Gut befand sich im Besitz der Familie Wozenitz bis 1734. Erst die Familie von Plessen hat das Dorf Vogelsang angelegt. Das Lehngut wurde dann bis 1838 von der Familie von Plessen bewirtschaftet. Im 19. Jahrhundert wechselten die Besitzer häufig. Familie Manecke wird in den Jahren bis 1840 auf neuem Grund das jetzige Herrenhaus im Tudorstil für repräsentative Zwecke samt Parkanlage im englischen Landschaftsstil erbaut haben. 1856 kam es zu dem Verkauf. Es folgten A. L. C. Rudloff auf Frauenmark und Familie Rudloff, der 1884 die Änderung in ein Allodialgut (abgabenfreies Gut) erwirkte, um es im selben Jahr an den Hamburger Kaufmann Julius Hüniken zu verkaufen.

Am Mittelrisalit findet man das "Wappen der Familie Hüniken sowie die Daten "1884 erworben und 1893 erneuert" noch heute. Im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts kam es zu erheblichen baulichen Eingriffen am Herrenhaus mit starken Versachlichungen im Außen- sowie auf Funktionalität ausgerichtete Umbauten im Innenbereich. Unter der Familie Hüniken erreichte das Gut einen wirtschaftlichen Aufschwung. Umfangreiche Zusatzbauten folgten nun zusätzlich zur Parkanlage mit Eiskeller und Teehaus. Ein Marstall mit Wasserturm, ein Kutscherhaus und ein Inspektorenhaus sind noch heute neben einigen kleinere Stallgebäuden und einem wunderschönen Apfelgarten von der ursprünglichen Gutsanlage als geschlossenes Ensemble erhalten.1946 wurde das Gutshaus von der Roten Armee als Versorgungsgut genutzt. Dann ging es in öffentliches Eigentum über. Seit einem Jahr befindet sich das Herrenhaus Vogelsang nun im Privatbesitz. In den nächsten Jahren soll das Gutshaus privat und öffentlich genutzt werden können. Geplant ist zum Beispiel ein Kulturelles Zentrum zur Pflege der Gutshäuserkultur. Auch Pferde sollen im Herrenhaus wieder unterkommen.

1946 wurde das Gutshaus von der Roten Armee als Versorgungsgut genutzt. Dann ging es in öffentliches Eigentum über. Seit einem Jahr befindet sich das Herrenhaus Vogelsang nun im Privatbesitz. In den nächsten Jahren soll das Gutshaus privat und öffentlich genutzt werden können. Geplant ist zum Beispiel ein Kulturelles Zentrum zur Pflege der Gutshäuserkultur. Auch Pferde sollen im Herrenhaus wieder unterkommen.

Das Gutshaus Vogelsang erreicht man über die B 104 oder die A 19. Auf der B 104 aus Richtung Vietgest beziehungsweise von der A 19 kommend rechts nach Lalendorf in die Hauptstraße abbiegen und dieser dann folgen. Etwa 650 Meter nach dem Überqueren der Bahngleise links in Richtung Vogelsang/Mamerow abbiegen. In Vogelsang dann die letzte Ausfahrt des Kreisverkehrs nehmen. Die Adresse lautet Lindenstraße 9.

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