Eigentlich wollten wir in der Nähe des Gipfels biwakieren. Die Rechnung hatten wir aber ohne den Wind gemacht. 20 km/h bei 2°C zwangen uns in die kleine Biwakschachtel am Fleischerbiwak. Kalt war's, aber schön.

Die Route
Gh. Bodenbauer (884m) - Trawiesalm (1234m) - G'hacktbrunn (1785m) - Fleischer-Biwakschachtel (2153m) - Hochschwab - Fleischer-Biwackschachtel - Rauchtalsattel - Hundsboden - Hirschgrube - Baumstall - Häuselalm (1526m) - Sackwaldboden - Gh. Bodenbauer

Vom Gasthof Bodenbauer geht's über den Trawiesbach an der imposanten Hundswand vorbei. Dann im Wald kurz steil bergauf zur Trawiesalm (1234 m). Der Blick zum Festlbeilstein beeindruckt. Im hinteren Trawiestal über recht steile Stufen zum zum G’hacktbrunn (letzte Quelle - unbedingt Wasser nachfüllen). Über steile Serpentinen, einfache Leitern (eher Stiegen) und Schrofengelände durch das G’hackte Richtung Fleischer Biwak. Der Steig ist steil aber durchgehend gesichert (A/B). Klettersteigausrüstung lohnt sich kaum, da die Sicherung aus Eisenketten besteht, die Karabiner würden sich verhaken. Die Biwakschachtel ist ein Notunterstand, der maximal 10-12 Personen Platz bietet. Übernachten kann man zu viert, dann wird's eng.

Vom Fleischer-Biwak auf schrofigem Boden Richtung NO auf den Hochschwabgipfel. Man steigt entweder zum Schiestlhaus ab (Nächtigungsmöglichkeit) oder nimmt die weite und sehr lohnenswerte Schleife über das Hochschwabplateu (Fleischer-Biwak -> Rauchtalsattel -> Hundsböden -> Hirschgrube -> Häuslalm).

Einkehrmöglichkeiten
Alpengasthof Bodenbauer und Schiestlhaus (Umweg), Fleischer Biwakschachtel (offene Unterstandshütte)

Anreise
Von Süden: Über Kapfenberg (B20)
Von Norden: Über Mariazell und den Seeberg (B20)
Von Osten: Über den Semmering (S6) bis Kapfenberg und weiter auf B20

Parken
Gekennzeichnete Parkplätze beim Alpengasthof Bodenbauer

Wegnummern
839, 801/805, 840

Gehzeit
ca. 7 St.

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