Neuer Brunnen in der Goethesiedlung als Symbol der Gemeinschaft

Viel Freude haben die BewohnerInnen der Itzlinger Goethesiedlung und ihrer Umgebung mit dem neuen Brunnen am Veronaplatz. Initiiert von Erich Petri vom städtischen Hochbauamt und entworfen vom Halleiner Künstler Alexander Schreilechner sehen AnrainerInnen in diesem Brunnen bereits ein neues Zentrum ihrer Siedlung. Und dass „ihr“ Treffpunkt zu den wenigen modern gestalteten Brunnen der Stadt zählt, werde von den BewohnerInnen durchwegs positiv vermerkt, war im benachbarten BewohnerService der Stadt zu erfahren.

Auch Stadträtin Claudia Schmidt ist davon angetan. „Der von Alexander Schreilechner gestaltete Brunnen am Veronaplatz gefällt mir ausgesprochen gut. Dass es hier gelang, den Preis mit 30.000 Euro bei einem Drittel der geschätzten Kosten zu halten, verdanken wir der Initiative von Erich Petri, dem tatkräftigen Einsatz des städtischen Schlossermeisters Franz Geißler und dem großzügigen Entgegenkommen des jungen Künstlers, der der Stadt einen guten Teil seiner Arbeitsstunden schenkte. Auch die Familie Magnus unterstützte mit einem finanziellen Beitrag den Neubau. Die Stadt, aber auch die AnrainerInnen des Veronaplatzes, wissen diese Unterstützung sehr zu schätzen!“

Doch dass es überhaupt dazu gekommen war, ist eine längere Geschichte mit Happy End. Der frühere, vom Bildhauer Josef Magnus 1972 gestaltete Brunnen am Veronaplatz war vier Jahrzehnte lang ein Ort der Begegnung. In die Jahre gekommen musste er schließlich wegen Einsturzgefahr abgetragen werden, ein neuer Brunnen stand aufgrund strenger Sparauflagen auf sehr wackeligen Beinen. Erich Petri, im Hochbauamt Herr über sämtliche städtische Brunnen, setzte daraufhin alle Hebel in Bewegung, trotz kleinem Budget am selben Ort einen neuen, künstlerisch gestalteten Treffpunkt zu schaffen. In Alexander Schreilechner, dessen Vater bei Josef Magnus in die Lehre ging, fand er einen kongenialen Partner, der das vorgegebene Thema „Gemeinschaft“ künstlerisch umzusetzen verstand.

Mit dem Vorschlag, Meinungen und Anregungen der Bewohnerschaft einzuholen, wendete sich Erich Petri an das BewohnerService Itzling & Elisabeth-Vorstadt. Das Ergebnis war durchwegs positiv – die Nachbarschaft erfreut. Die neue, rund sechs Meter hohe Skulptur aus Edelstahl wurde exakt diesem Vorschlag entsprechend verwirklicht. Nein, eine kleine Abweichung, eine pyramidenförmige Abdeckung, war aus technischen Gründen nötig - und wurde prompt von aufmerksamen Nachbarn vermerkt.

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