Im Herbst des Jahres 1935 brach der deutsche Forscher Otto Schulz-Kampfhenkel zu einer groß angelegten Expedition in den seinerzeit noch absolut unerforschten Urwald am Rio Jary im Nordosten Brasiliens auf. Schulz-Kampfhenkel und seine beiden Begleiter verbrachten 17 Monate in dem entlegenen Dschungelgebiet unter Ureinwohnern, legten eine umfangreiche zoologische und ethnographische Sammlung an und drehten den Film "Rätsel der Urwaldhölle", der in der deutschen Heimat zum großen Kinoerfolg avancierte.

Diese Dokumentation erzählt die wahren Motive der Forschungsreisenden. Denn Schulz-Kampfhenkel war ein überzeugter Nazi, dem es unter dem Deckmantel der Wissenschaft vor allem um die Präsentation des "Neuen Deutschlands" in der Welt und um die angestrebte eigene Karriere in Staat und Partei ging. Dennoch ist sein Film ein einzigartiges Zeugnis über das Leben der Ureinwohner in dieser Region in den 1930-iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

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