KAMMERFLIMMERN ist eine medizinisch-musikalische Betrachtung der Liebe, ein Konzert
und ein Referat zugleich. Auf ihrer laufenden Schweizertournee werden die Sänger Markus Schönholzer und Marianne Racine nicht nur von einem Streichquartett, sondern auch von erfahrenen Medizinern begleitet. Gemeinsam mit seinen Gastreferenten ergründet das Kammerflimmern-Sextett die physischen Auswirkungen der akuten Liebe. Was passiert eigentlich im verliebten Körper? Gibt es wirklich Schmetterlinge im Bauch? Macht die Liebe blind? Ist die Liebe eigentlich gesund?

Ob nun romantisch-musisch oder wissenschaftlich-medizinisch, hier wird das Liebesleben mit Finesse umspielt. Dabei präsentiert diese illustre Truppe überraschende Interpretationen grosser und kleiner Liebeslieder. In ihren Händen gerät ein Streichquartett von Dmitri Shostakovich zur Abrechnung zwischen Ex-Lovers. Und ihre hintersinnigen Arrangements verwandeln auch den grössten Rock-Schmachtfetzen in eine scheue Liebeserklärungen.

Kein Wunder klingt dieses Konzert ein bisschen anders. Hinter Kammerflimmern stecken lauter musikalische Charakterköpfe: Markus Schönholzer, der Initiator dieses Bühnenprojekts, ist ein musikalischer Entdeckungsreisender, der seit jeher Genregrenzen souverän ignoriert. Nebst seinen Auftragsarbeiten für Theater, Film, Tanz und Musical geht er nun mit Kammerflimmern seiner Vision des "Konzertreferats" nach. Neben ihm auf der Bühne brilliert die umworbene Jazzsängerin Marianne Racine. Dass die beiden bestens harmonieren, haben sie vor kurzem mit ihrer Aufführung von Elvis Costellos Song-Zyklus „The Juliet Letters“ bewiesen. Begleitet werden sie auch diesmal vom Weshalb Forellen Quartett. Theatergänger kennen dieses schräg-intelligente Streichquartett aus vielen Theaterstücken des Regisseurs und Musikers Ruedi Häusermann.

Wenn sich nun diese schweizerische-schwedische-amerikanische Formation zusammentut und Eigenkompositionen, Jazzstandards und Popsongs interpretiert, entstehen klingende Kunstwerke mit emotionaler Langzeitwirkung. Und wo die Macht der Musik an seine Grenzen stösst, wo süsse Balladen in Selbstmitleid zu ertrinken drohen, helfen die nüchternen Fakten gut geerdeter Gastmediziner weiter. Durch sie erfährt das Publikum wissenswerte Details über die physiologische Wirkung von Amors Pfeilen. Gerade diese ungewöhnliche Zusammenarbeit von Streichquartett, Sänger, Arzt und Hellraumprojektor macht „Kammerflimmern“ zu einem idealen Unterhaltungsabend für den modernen Romantiker mit Bildungsdrang.

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Booking: Cultact — Patricia Umbricht; cultact.ch

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