Alles war dabei am 11. und 12. Januar im Festspielhaus: ein Orchester aus Musikstudenten und einem Professor als Dirigenten, eine Moderatorin namens Anke Engelke sowie natürlich das wichtigste an diesen Tagen – das große Kinder-Mitmach-Orchester mit 170 jungen Musikerinnen und Musikern. Und noch jemand war beim „Karneval der Tiere“, ein diebischer Komponist nämlich. Camille Saint-Saëns heißt er, ist aber nicht weiter gefährlich. Dennoch, so hat das Publikum am Sonntag bei der Abschlussaufführung erfahren: Camille Saint-Saëns hat für seinen „Karneval“ jede Menge Musik geklaut. Offenbachs „Cancan“, Werke von Hector Berlioz und Rossini – viele Komponisten hat Saint-Saëns kopiert und parodiert, sogar sich selbst. Ein wahrer Meisterdieb ist das und damit ihm niemand auf die Spur kommt, wollte er auch nicht, dass sein „Karneval der Tiere“ öffentlich aufgeführt wird. Sein kleiner „Karnevalsscherz“ sollte etwas für seinen kleinen Freundeskreis bleiben. Zu spät!

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