JOHANNES-PASSION
von Johann Sebastian Bach

Text nach dem Johannes-Evangelium und Vorlagen von Barthold Heinrich Brockes, Christian Heinrich Postel und Christian Weise, BWV 245k

Premiere: 18.01.2014

-Inhalt-
Noch kein ganzes Jahr war Johann Sebastian Bach Thomaskantor in Leipzig, als er 1724 die Johannes-Passion komponierte. Im Karfreitagsgottesdienst umrahmte sie am 7. April 1724 in der Nikolaikirche zum ersten Mal die Predigt. Diverse Solisten, ein vierstimmiger Chor und ein gegenüber damaligem Brauch vergrößertes Orchester interpretieren in großen, weitausgreifenden Chören, eindringlichen Chorälen, bewegenden Arien und spannungsvoll aufgebauten Rezitativen die Leidensgeschichte Jesu nach dem Evangelium des Johannes: angefangen vom Verrat im Garten Gethsemane und der Auslieferung über die Verurteilung und Kreuzigung bis zum Tod am Kreuz auf Golgatha und zur Grablegung. Das Passionsspiel als eine Form der Predigt mit Mitteln des Theaters geht zurück auf eine lange, bis ins Mittelalter reichende Tradition. Die Passions-Oratorien waren dagegen seit jeher der Kontemplation zugedacht und hatten ihren (nicht immer unumstrittenen) Platz in der Liturgie des Gottesdienstes. Heute finden sie fast ausschließlich im konzertanten Rahmen statt.
Der Bildende Künstler und Theaterregisseur Andrej Woron stellt sich der künstlerischen Herausforderung, gemeinsam mit Solisten des Osnabrücker Ensembles und einem eigens dafür gegründeten Projektchor Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger Bachs Johannes-Passion in einer bilderreichen und ausdrucksstarken Erzählung auf die Bühne des Theaters zu bringen. Unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Andreas Hotz spielt das Osnabrücker Symphonieorchester.

-Besetzung-
Musikalische Leitung: Andreas Hotz
Inszenierung/Bühne/Kostüme: Andrej Woron
Co-Regie/Choreografie: Lars Scheibner
Choreinstudierung: Stephan Lutermann
Dramaturgie: Ulrike Schumann, Alexander Wunderlich

Jünger (Sopran-Arien): Marie-Christine Haase
Magd: Anne Linnenschmidt/Mareike Schröder
Maria Magdalena (Alt-Arien): Almerija Delic
Judas (Tenor-Arien): Daniel Wagner
Evangelist: Mark Hamman
Diener: Alexey Goukov/Guido Witte
Petrus (Bass-Arien): Shadi Torbey
Jesus: Jan Friedrich Eggers
Pilatus: Genadijus Bergorulko

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