Mittlerweile greift man mit Selbstverständlichkeit in das Regal mit Bio Eiern, isst Äpfel von heimischen Bäumen, trinkt den Fair Trade Kaffe und verzichtet auf Erdbeeren im Dezember. Klimawandel? Vielleicht. Vielleicht will man aber nur einen Gang runter schalten – slower, nachhaltiger leben. Das Wort Nachhaltigkeit wird seit Jahren immer wieder für das Wort des Jahres nominiert – Zeitgeist also!

Die Modebranche schien lange Zeit vom Ansinnen um Nachhaltigkeit befreit – jährlich jagen die Herbst/Winter- den Sommerkollektionen hinterher, billige T-Shirts aus Asien nicht einberechnet. Dass es aber auch anderes geht und man deswegen nicht zwangläufig zu Jutte greifen muss, beweist die Wiener Slow Fashion Agentur. Das Konzept setzt auf Nachhaltigkeit in der Modeindustrie und beim Design. Hohe Qualität, kleine Serien, regionale Produktionen und faire Arbeitsbedingungen statt nähende Kinder in Bangladesh machen Slow Fashion zum „Bio Ei“ der Modebranche. Die Bewegung setzt auf bewussten Umgang mit Mode: „Wir müssen wieder ein Gespür für Qualität entwickeln, sollten uns Gedanken darüber machen, welche Kleidung wir kaufen und von wem diese unter welchen Bedingungen hergestellt wurde“, so Lisa Niedermayr, die zusammen mit Barbara Denk die Slow Fashion Agentur leitet. Umdenken wird erfordert, auch beim Konsumenten.

Ein Porträt von CastYourArt. | castyourart.com

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