Constantin Luser fordert heraus, das Labyrinth seiner Vorstellung zu betreten. Er drängt uns an die Wand unserer Gleichgültigkeit und konfrontiert mit der unvermeidlichen Frage, ob wir fähig sind zu entkommen. Aber wem oder was entkommen?

Musik besänftigt die wilde Bestie, auf alle Fälle aber hat Musik die Kraft, die Unbändigkeit unseres Denkens zu zähmen. Wenn das passiert – und sei es auch noch so selten – ist die Vorherrschaft der Begriffe getilgt und wir sind für einen Moment geheilt von jener Krankheit, die uns von der Zeit trennt: Von Rationalität. Wenn Musik in diesem Sinne passiert, steht die Zeit still, dehnt sich aus, wächst an und kann nicht gemessen werden, sondern geht über ins Blut.

Die Behandlung besteht nicht darin, die Krankheit zu überwinden, sondern sie zu ergreifen und in eine Melodie zu verwandeln. Das Geheimnis der Stille, die uns umgibt – Existenz an sich – hat seinen Grund in der Überraschung und im Trost jener Töne, die wir als Medizin gegen unsere Krankheit produzieren. Es ist wahr. Jedes Instrument ist geeignet – sofern es diese Beziehung mit der Magie der Stille wachzurufen vermag.

Um unser Verlangen zu stillen, bietet uns der Künstler Constantin Luser ein Objekt an mit einem vorgestellten Subjekt. Alle Bestandteile des Objekts haben ihren durch Funktion und Bedeutung bestimmten Platz. Das Objekt selbst hat Vorherrschaft über seine Teile, während der Raum selbst und der Platz und die Rolle die dem Menschen in ihm zugewiesen werden, begründende Elemente der Arbeit sind und neue Bereiche der Erfahrung schaffen.

Ein Künstlerportrait von CastYourArt. | castyourart.com

j vimeo.com/87446008

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