1. Folge 1

    Im Atelier von Thomas Ritter entstehen Bilder zwischen Abstraktion und Erkennbarem. Hinter dichter, vielschichtiger Malerei und Zeichnung verbergen sich oft Figuren, Räume, Landschaften. Diese Inhalte erschließen sich aber oft erst auf den zweiten Blick und so werden Thomas Ritters Bilder eigentlich nie langweilig, im Gegenteil, man kann jeden Tag etwas Neues auf ihnen entdecken.

    Auf diese Weise hat er sich in über 20 Jahren professionellen Arbeitens nicht nur in Deutschland, sondern auch im europäischen Ausland und in den USA einen Namen gemacht.

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  2. Folge 9

    Weickelt wurde 1953 in Oldenburg i. O. geboren. Nach dem Hochschulstudium und der Promotion folgte ein Jahr Auslandsaufenthalt in Südostasien. 1989 bis 1993 Studium der Bildenden Kunst an der Freien Kunstschule Rhein-Neckar in Mannheim bei Clapeko, Projektstudium bei Siegfried Kaden. 1997 erhielt sie den Weide-Kunstpreis, 2004 den Willibald-Kramm-Preis, 2007 den 1. Kunstpreis des Kunstkreises Südliche Bergstrasse e. V. Sie lebt und arbeitet in Dielheim bei Heidelberg.

    Die meisten ihrer Bilder leben von einem sorgsam ponderierten Spannungsverhältnis zwischen rund und eckig, geschlossen und offen, konstruktiv und organisch. Die meisten der von Elke Weickelt verwendeten Formen lassen sich auf jene zurückführen, die Paul Cézanne als konstituierend erklärt hat für alles Sichtbare: Kegel, Kugel und Zylinder. Auf die Fläche bezogen: Viereck, Dreieck und Kreis. Daneben gibt es chiffrenhafte, hieroglyphische, piktogrammartige Zeichen, die mit Gegenständlichem zu tun haben. Doch genauere Auskunft verweigert die Künstlerin. Sie beziffert lediglich ihre Bilder, gibt ihnen keine Titel, wohl wissend, dass solche ja zumeist doch nur scheinbare Hilfe zum Verständnis sein können, mitunter gar ablenken vom Wesentlichen, vom Hinschauen, dem Blick auf die Arbeit, die persönliche Auseinandersetzung. Nicht was die Künstlerin damit ausdrücken wollte, ist von Belang, sondern was sich im Betrachter angesichts dieser ebenso präzisen wie offenen, ebenso einfachen wie vielschichtigen Arbeiten bewegt und entwickelt.

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    Camillo Ritter

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  3. Folge 7

    Göbel wurde 1947 in Salzburg geboren und lebt heute als freischaffender Maler zusammen mit Maria Moser in Frankenburg in Oberösterreich. Von 1967 bis 1972 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. 1974/75 hatte er ein neunmonatiges Stipendium in Ägypten.

    Der Ursprung seiner Malerei liegt in der Natur. Das Erleben der Landschaft sowie die in ihr gewonnenen Eindrücke und Empfindungen bilden die Grundlage der künstlerischen Arbeit. Daraus entwickelt er seine Bildvorstellungen, die in ihrer Umsetzung keine Wiedergabe des Gesehenen anstreben, sondern autonome Kompositionen darstellen. In subtiler Schichtungsarbeit entstehen reich strukturierte Bildgefüge, deren abstrakte Formationen an landschaftliche Strukturen erinnern. In Göbels Werk wird die Landschaft als Resultat von Ereignissen und Prozessen wahrgenommen. Die Bilder verdeutlichen die gegenläufigen Kräfte und die innere Dynamik der Natur. Entstehen und Vergehen als ständig wiederkehrendes Prinzip sowie die Einwirkungen der Zeit auf die Materie sind das Thema seiner Kunst.
    Bei uns ist Heinz Göbel seit 1995.

    Film und Schnitt
    Camillo Ritter

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  4. Folge 26 I Jürgen Marose

    1952 geboren in Emmerich/Rhein. Er lebt und arbeitet in Essen.

    1985-1990 Studium Freie Grafik und Malerei an der Universität Essen | 1985-1991 Folkwang-Schule bei Prof. Sabine Tschierschky / Arbeitsstipendium Kunstverein Ebernburg, Rheinland Pfalz.

    Jürgen Marose baut seine Bilder in traditioneller Schichtung der Farben auf; von lasierenden bis pastosen Schichten, von kaum mehr ahnbaren leuchtend grellen Grund-Farben der Tiefe bis zu verhaltenen, erdigen bis weißen Deck-Farbenan der Oberfläche addiert er die Schichten, deren Tiefgründigkeit je nach Lichteinfall variiert. Unter der scheinbar schnellen Malweise, dem expressiven und zugleich beherrschten Duktus scheint die Gegenständlichkeit der Bilder in die reine Abstraktion der Farbe zu gleiten. Dennoch handelt es sich bei Maroses Gemälden um durchaus figurative und narrative Bilder.

    ln dem Dunst der farbigen Schichtungen entwickeln sich auf ein Minimum reduzierte Landschaften, in denen sich schemenhafte Figuren bewegen. Das heißt, dass sie sich bewegen, muß eine Vermutung bleiben, denn die Bilder sind von einer extremen Stille, fast Bewegungslosigkeit, als sei der Augenblick in einer Momentaufnahme festgefroren, als blicke man in das zeit- und raumlose Auge eines stürmischen Orkans. Die einsamen Figuren sind wie vom Nebel umhüllt, vom Winde verweht, wie Wanderer oder Nomaden, Getriebene oder Suchende auf einem Weg, der nicht auszumachen ist, der nicht vorgezeichnet ist, nicht hier in der Fiktion der Bilder und nicht im wirklichen Leben.

    Film und Schnitt
    Camillo Ritter

    Musik
    BOPD
    New England is Interesting

    Krowne
    Uncle Frederick Theme

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  5. Folge 24 | Hein Bohlen

    Hein Bohlen wurde 1946 in Oldenburg i. O. geboren. 1964-67 Lehre im grafischen Gewerbe. 1968-72 Studium an der Hochschule für Gestaltung in Bremen, Diplomabschluss. 1973-76 Studium der visuellen Kommunikation und Ästhetik an der Universität Oldenburg. Seit 1976 Ausstellungen in Schweden, Polen, Holland, Österreich, der Schweiz und Dänemark sowie in verschiedenen Städten Deutschlands.
    Arbeiten in Museen, öffentlichen und privaten Sammlungen. Mitglied im Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler Niedersachsen.

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    Musik
    MC Cullah
    The Fallen

    Robin Grey
    Every Walking Hour Instrumental

    Podington Bear
    Biplane

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    Hallo, gefällt mir sehr gut eure Reihe! Dieser Einblick in die Menschen macht immer Spaß. Auch als Filmmacher.
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