1. Im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungsreihe “Vergangenheit erinnern – Demokratie gestalten” des Bundespräsidenten und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur diskutierten am 7. Dezember 2016 im Schloss Bellevue die Podiumsgäste Adam Krzemiński, Neil MacGregor, Katja Petrowskaja und Werner Schulz zum Thema "Vereint und doch getrennt? Die Einheit Europas und das Erbe der Geschichte.“ Es moderierte die Publizistin und Journalistin Sabine Adler. Das Magazin bietet eine Übersicht über die Veranstaltung.

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  2. Im Interview im Anschluss an die Veranstaltung "Vereint und doch getrennt? Die Einheit Europas und das Erbe der Geschichte" am 7. Dezember im Schloss Bellevue beschreibt der ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Rainer Eppelmann, die unterschiedlichen Erfahrungshorizonte der Mittel-, Ost- und Westeuropäer, die sich aus der Teilung des Kontinents infolge des Zweiten Weltkrieges ergeben. Um die Verhaltensweisen der heutigen Nationen von Grund auf verstehen zu können, müsse aber noch weiter in die Geschichte zurückgeblickt werden.
    Mit Blick auf unsere heutige Zivilgesellschaft begrüße er generell das Engagement für die eigenen Interessen und Wünsche. Er verweist darauf, dass eine Demokratie auch rechtspopulistische Parolen aushalten müsse. Hier sei es aber um so wichtiger, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig zuzuhören – und gegebenenfalls über seine unterschiedlichen Meinungen zu streiten.

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  3. Im Interview im Anschluss an die Veranstaltung "Vereint und doch getrennt? Die Einheit Europas und das Erbe der Geschichte" am 7. Dezember im Schloss Bellevue spricht der Bürgerrechtler und das ehemalige Mitglied des Europäischen Parlamentes, Werner Schulz, über die unterschiedlichen Erfahrungshorizonte der Ost- und Westdeutschen im Zusammenhang mit dem europäischen Einheitsprojekt. Die DDR habe zudem einen großen Vorteil gegenüber den anderen osteuropäischen Ländern genossen, da sie mit der Wiedervereinigung ohne Anstrengung gleichzeitig auch der EU und der NATO beitreten konnte. Für die junge Generation, die Generation ‚Erasmus‘, die nur das Europa ohne Grenzen kenne, berge das heutige Europa vielfältige Chancen. Gleichzeitig gebe es aber auch wieder eine Hinwendung zum Nationalstaat und konservativen Kräften, die Abschottung und Verschwörungstheorien propagierten.

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  4. Im Interview im Anschluss an die Veranstaltung "Vereint und doch getrennt? Die Einheit Europas und das Erbe der Geschichte" am 7. Dezember im Schloss Bellevue betont der britische Kunsthistoriker und leitende Intendant des Berliner Humboldt-Forums, Neil MacGregor, dass die Entscheidung für den Brexit insbesondere eine Entscheidung der älteren Generation gewesen sei, die sich gegen die Regierung und das marktwirtschaftliche Modell der EU richte. Er erläutert, dass der Grund dafür die schwierige finanzielle Situation vieler britischer Bürger sei, die sich selbst als Verlierer der Globalisierung sehen würden. Zudem habe Großbritannien andere Erwartungen an die EU gehabt als z.B. Deutschland und die osteuropäischen Länder. So sei die EU in Großbritannien nie als Garant für die demokratischen Freiheiten wahrgenommen worden, vielmehr hätten wirtschaftliche Beweggründe im Vordergrund gestanden. Blicke man auf die aktuelle Krise der EU, werde deutlich, dass die Erwartungen der einzelnen Länder an die EU zu wenig untersucht worden seien.

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  5. Auf der sechsten und abschließenden Veranstaltung der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Vergangenheit erinnern – Demokratie gestalten“ des Bundespräsidenten und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur diskutierten am 7. Dezember 2016 im Schloss Bellevue die Podiumsgäste Adam Krzemiński, Neil MacGregor, Katja Petrowskaja und Werner Schulz die Frage „Vereint und doch getrennt? Die Einheit Europas und das Erbe der Geschichte.“ Es moderierte die Publizistin und Journalistin Sabine Adler.

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Vergangenheit ERINNERN - Demokratie GESTALTEN

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Über die Veranstaltungsreihe

Die Zweistaatlichkeit und die Jahrzehnte der SED-Diktatur sind Teil der Geschichte aller Deutschen. Um den Menschen den Bezug von 40 Jahren kommunistischer Diktatur und deutscher Teilung zu unserer Gegenwart bewusst zu…


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Über die Veranstaltungsreihe

Die Zweistaatlichkeit und die Jahrzehnte der SED-Diktatur sind Teil der Geschichte aller Deutschen. Um den Menschen den Bezug von 40 Jahren kommunistischer Diktatur und deutscher Teilung zu unserer Gegenwart bewusst zu machen, benötigen wir in Deutschland ein breites und vielfältiges Engagement für eine gemeinsame Erinnerungskultur und die Demokratie. Die Gesprächsreihe des Bundespräsidenten und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur „Vergangenheit ERINNERN – Demokratie GESTALTEN“ stellt die demokratischen Errungenschaften und Werte und den heutigen Umgang mit der Demokratie in den Fokus.

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