1. Im Rahmen der Podiumsdiskussionsreihe „Jugend am Land – wie geht´s mit uns weiter?“ fand am 19. Oktober in Landl die vorläufige Schlussveranstaltung statt.

    Bezirk Liezen. NAbg. Elisabeth Hakel freut sich, dass das von ihr initiierte Projekt „Jugend am Land – wie geht´s mit uns weiter?“ in Landl so erfolgreich endete: „Mir ist es besonders wichtig, dass die Jugend des Bezirks frei über ihre Wünsche, Ideen und Probleme diskutiert. Das wurde bei dieser Veranstaltungsreihe erreicht! Es wird ganz sicher nachfolgende Projekte geben und viele Themen, die bei den Veranstaltungen von den Jugendlichen diskutiert wurden und die dabei aufgeworfenen Probleme wurden und werden von mir bereits versucht mit den jeweiligen Verantwortlichen zu lösen."

    In Landl diskutierten Mario Lindner (Vizebürgermeister von Landl), Landtagsabgeordneter Lambert Schönleitner, Florian Baumgartner (Student & Fußballverein) und Ulrich Matlschweiger (Rotes Kreuz). Die besprochenen Themen reichten vom Hauptthema „Vereine als Mittel gegen Landflucht?“ bis zur Mobilität und Ausbildungsplätzen. Florian Baumgartner studiert bereits in Graz und kommt nur aufgrund des Fußballvereins jedes Wochenende wieder zurück in die Heimat. Nach dem Studium sieht er allerdings derzeit noch keine Berufsmöglichkeit für sich in seiner Heimatgemeinde Palfau.

    LAbg. Lambert Schönleitner ist sich sicher, dass die emotionale Bindung zur Heimat besonders wichtig ist. Mario Lindner lobt die Eigeninitiative der Jugendlichen von Landl: „Die Jugendlichen haben wirklich gute Ideen und helfen auch bei der Umsetzung. Zum Beispiel wollte die Jugend ein zweites Volleyballfeld, dazu haben sie uns zuerst Konzepte vorgelegt und später auch beim Bau mitgeholfen!“

    Ulrich Matlschweiger fordert, dass jede Gemeinde junge Jugendgemeinderätinnen bzw. Gemeinderäte braucht, auf die sich die Jugend auch wirklich zugehen trauen und unter den Jugendlichen auch bekannt sind. Er selbst ist in seiner Heimatgemeinde Altenmarkt Jugendgemeinderat und sorgt auch erfolgreich immer wieder dafür, dass die Anliegen der Jugendlichen vom Gemeinderat behandelt werden. Der Bürgermeister von Palfau, Andreas Danner, ist sich sicher: „Vereine sind das Rückgrat jedes Dorfes und fördern den Zusammenhalt der Jugendlichen“.

    Auch junge anwesende Zuhörer brachten bereits gute Ideen ein, wie zum Beispiel Mottobusse, die die jungen Landler an Samstagen nach Liezen zum Shoppen bringen soll oder ältere Menschen zu Veranstaltungen in der Region. Um zu erheben, wofür ein Bedarf besteht, schlugen die Jugendlichen vor, in der Region eine Umfrage zu starten.

    "Die Diskussionen sollten den Jugendlichen Mut machen, Ideen einzubringen aber auch Probleme anzusprechen, damit Lösungsansätze gefunden werden können," erklärt Abgeordnete Elisabeth Hakel den Hintergrund des Projektes. "Und eines ist jetzt schon fix, im März werden wir eine große Diskussionsveranstaltung in Liezen organisieren, wo wieder nur Jugendliche am Podium sitzen werden und wir noch einmal darüber diskutieren werden: Jugend am Land - Wie geht's mit uns weiter?"

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  2. Bad Aussee. Die Jugend am Land diskutierte am Freitag in Bad Aussee über ihre Zukunft und Probleme am Land. Auch das „Anderssein“ der Bad Ausseer stand zur Diskussion.

    Laut einer Statistik zieht jeder Sechste aus dem Bezirk Liezen weg. Podiumsgast Dario Gavric bestätigte: „Die Jugend fühlt sich der Gemeinde nicht zugehörig. Warum soll ich nach meiner Ausbildung in Graz wieder zurück nach Aussee kommen? Außerdem kann sich eine junge Familie kein Grundstück in Aussee leisten!“

    Fabian Egglmeier, Schüler und Musiker aus Aussee gibt der geringen Motivation der Jugend, sich in die Gemeinde einzubringen die Schuld: „Es gibt genügend Freizeitmöglichkeiten für die Jugend, allerdings werden diese nicht angenommen.“ Christina Heiss, Leiterin der Landjugend Bezirk Liezen entgegnet: „Wenn man selbst von seinen Ideen überzeugt ist, kann man die Jugend mitreißen und tolle Veranstaltungen auf die Beine stellen, die auch angenommen werden“

    Über das "Anderssein" der Ausseer Jugend wurde dann noch länger diskutiert und am Ende war man sich auch einig, dass den Jugendlichen von zu Hause bestimmte Rollen vorgelebt werden und es schade sei, dass viele eben nicht über den Tellerrand hinausschauen würden. "Die Jugend ist die wertvollstes Ressource, die wir in Österreich haben. Ihnen sollten wir zuhören und ihnen sollten wir die besten Voraussetzungen für Bildung, Freizeit, Beruf und Familie ermöglichen," so Nationalratsabgeordnete Elisabeth Hakel.

    Auch der Bürgermeister, Otto Marl, zeigte sich von der Veranstaltung begeistert und forderte, dass Diskussionen mit Jugendlichen in Bad Aussee regelmäßig stattfinden sollten. Wichtig ist, dass die Gemeinde die Sprache der Jugend spricht. Und so wurde von der Jugend auch gefordert, dass es im Internet eine Anlaufstelle für junge Ausseer gibt, wo sie ihre Ideen posten können.

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  3. Podiumsdiskussion: Jugend diskutiert mit Nationalrätin Elisabeth Hakel über ihre Zukunft am Land.

    Steiermark. Die Jugend am Land diskutierte am 21. September in Gröbming über ihre Zukunft und ihre Probleme am Land.

    Jeder Sechste zieht aus dem Bezirk Liezen weg. Die Jugendlichen geben vor allem der mangelnden Infrastruktur und dem schlechten Arbeitsmarkt und Ausbildungsmöglichkeiten die Schuld. „Die Jugend ist die Zukunft, daher ist es besonders wichtig, dass junge Leute auch das Wort ergreifen. Bei unserer Veranstaltung reden sie über ihre Ideen, Wünsche und Probleme - und sie werden auch gehört“, meint NAbg. Elisabeth Hakel, Initiatorin der Veranstaltung. Sie verspricht, sich um die Anliegen der Jugend zu kümmern.

    Laut einer Studie der Statistik Austria gehört der Bezirk Liezen zur größten Abwanderungsregion Österreichs. Das Erwerbspotenzial sinkt bis 2030 um 17 %. Am Podium diskutierten David Rautner (SJ Steiermark), Denise Schütter (Leiterin Landjugend Haus i. E.), Thomas Reingruber (Gemeinderat Gröbming) und Felix Süss (Schüler der Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft). Vor allem ging es bei den ausschließlich jungen Diskutanten um die Arbeitsbedingungen der Jugendlichen im Tourismus.

    Felix Süss erzählte: „Die Arbeit im Tourismus gefällt mir, auch die Arbeitszeiten in meinem Praktikum waren super, aber Freunde von mir haben auch schon schlechte Erfahrungen gemacht.“ Denise Schütter, die zurzeit als Rezeptionistin arbeitet, kann sich nicht vorstellen, ihr Leben lang im Tourismus zu arbeiten: „Ich möchte gerne die Landwirtschaft von den Eltern zu Hause übernehmen.“

    Thomas Reingruber ist überzeugt, dass es eine Zukunft für den ländlichen Raum gibt: „Der Tourismus ist für uns eine große Chance, die wir nützen müssen. Die Jugend sieht der Zukunft durchaus positiv entgegen und ist froh, in der Region leben zu dürfen.“

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  4. Jugend am Land – wie geht’s mit uns weiter?
    Liezen Mittelpunkt des Ennstals – oder doch nur Provinznest?

    Im Rahmen von vier Diskussionen im ganzen Bezirk Liezen initiiert von Christoph Schattleitner und unterstützt und gefördert von Nationalratsabgeordneten Elisabeth Hakel diskutieren Jugendliche aus der Region über ihre Probleme und Wünsche, aber vor allem über ihre Zukunft.

    In Liezen fand am 13. September die Eröffnungsveranstaltung der Podiumsdiskussionreihe „Jugend am Land – wie geht´s mit uns weiter“ statt. Die ausschließlich jungen Podiumsgäste, Stefan Wasmer (Jugendreferent Stadt Liezen), Michael Stückelschwaiger (Landjugendobmann Bezirk Liezen), Bianca Seiss (Schülerin) und Gerald Baumann (Maturant), diskutierten unter anderem, ob Liezen der Mittelpunkt des Ennstals ist oder doch nur ein Provinznest. Auch der Bürgermeister der Stadt Liezen, Rudi Hakel, stellte sich den Fragen des Publikums und des Moderators Christoph Schattleitner.

    Im Mittelpunkt der gestrigen Diskussion stand vor allem die Frage, ob Jugendliche nach einer weiterführenden Ausbildung, wie eines Hochschulstudiums, wieder bereit sind, in den Bezirk zurück zu kommen. „Ich bin davon überzeugt, dass ich nach meinem Studiumsabschluss im Bezirk Liezen keinen adäquaten Job finden werde,“ war Maturant Gerald Baumann überzeugt. Ganz anders sieht das die Schülerin Bianca Seiss, die auf Grund ihrer zahlreichen Tätigkeiten in Vereinen wie zum Beispiel der Stadtmusikkapelle Liezen oder den Kinderfreunden Liezen auf jeden Fall nach ihrer Matura und einer eventuell weiterführenden Ausbildung ihren Lebensmittelpunkt weiterhin in Liezen haben möchte. „Ein Problem für junge Studenten ist sicher auch, dass sie viele Studentenvergünstigungen, wie zum Beispiel für die Wiener Linien, nur bekommen, wenn sie in Wien hauptgemeldet sind,“ ist Stefan Wasmer, Jugendreferent der Stadt Liezen überzeugt. „Das fördert natürlich eine Abwanderung.“ Ist die Jugend von heute konservativer, stellte Moderator Christoph Schattleitner die Frage an die Diskutanten. „Ich war einige Jahre in der Stadt,“ erzählt Michael Stückelschwaiger, Obmann der Landjugend Bezirk Liezen, „nach ein paar Jahren bin ich aber gerne wieder nach Lassing zurückgekommen. Tradition, Heimat und die Lebensqualität im ländlichen Raum ist für mich sehr wichtig.“

    Bürgermeister Rudi Hakel und Gemeinderätin Traudl Horvath, die als Zuhörer im Publikum saßen, waren von der spannenden Diskussion sichtlich mitgerissen. Und so gab Bürgermeister Hakel seinem Jugendreferent und Junggemeinderat Stefan Wasmer auch gleich den Arbeitsauftrag, sich ein Anreizsystem zu überlegen, mit dem man Jugendliche dazu motivieren könne, trotz Studiums in Wien oder Graz, weiterhin Liezen als ihren Hauptwohnsitz zu behalten.
    Einig war man sich aber auf jeden Fall, dass man sich auch in Zukunft für die Anliegen der Jugend im ländlichen Raum einsetzen werde und weitere Diskussionsveranstaltungen dieser Art in Liezen durchführen wolle.

    „Die Jugend ist die Zukunft, daher ist es besonders wichtig, dass junge Leute auch das Wort ergreifen und über ihre Ideen und Wünsche aber auch Probleme reden und auch gehört werden“, meint NAbg. Elisabeth Hakel, Initiatorin der Veranstaltung. „Die Diskussion in Liezen war gestern der Anfang, nächste Woche geht es weiter und ich bin schon gespannt, welche Sorgen und Wünsche die Jugendlichen aus der Region Gröbming haben,“ so Hakel.

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Jugend am Land - wie geht es mit uns weiter?

Elisabeth Hakel

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