// kleines theater - KAMMERSPIELE Landshut //

  1. Der Sturm
    von William Shakespeare
    Regie: Sven Grunert

    Theaterdokumentation: WIEL Filmproduktion // wiel.org

    Der Mensch ist eine Insel, auf der sich die Geschichte seines Lebens ereignet. Eine Insel aus Raum und Zeit. Shakespeares Sturm spielt auf einer Insel, auf einem kuriosen Eiland zwischen Sein und Nichtsein. Ein Ort der Latenz. Diese düstere Komödie ist das letzte Werk Shakespeares – es gilt als das Vermächtnis seines Schaffens als Welttheaterautor.
    Der Sturm ist eines der Hauptwerke der Theaterweltliteratur und findet sich im Repertoire vieler Bühnen weltweit. Immer wieder. Der Sturm ist zeitlos!
    Nach Bertolt Brechts „Dreigroschenoper" und Carlo Goldonis „Diener zweier Herren" ist „Der Sturm" die nunmehr dritte Großproduktion, seit 2012 unterstützt vom bayrischen Kulturfonds, an den KAMMERSPIELEN Landshut unter der Regie von Sven Grunert.
    Im „Sturm“ landet Prospero, der Herzog von Mailand, auf einer fernen Insel. Er ist ein gestürzter Herrscher, ausgegrenzt, isoliert, vom eigenen Bruder hintergangen und aus der Heimat Italien verjagt. Auf dieser Insel beginnen Prospero und seine Tochter Miranda ein neues Leben, um das alte zu vergessen. Die alten Machtstrukturen gibt es nicht mehr. Es regiert die Magie, die Phantasie und die Usurpation: die Hexe Sycorax, der Luftgeist Ariel und Caliban. Auch Prospero entdeckt das Übernatürliche für sich und wird in der magischen Welt der Insel endlich zu dem Herrscher, der er in der Heimat sein sollte. Prospero als Usurpator, Strippenzieher und zahmer Kolonialpolitiker, der das Chaos und die unzivilisierten Wesen regiert – wie den ungezähmten Caliban, halb Mensch, halb Tier, wie der Welt Hieronymus Bosch entsprungen.
    Prosperos Insel ist seine Welt! Seine Zeit, sein Raum. Shakespeare reicht uns den Spiegel, um zu sehen, wie die Menschen miteinander umgehen: ein ständiges Ringen um Macht, verzweifelte Versuche der Rebellion, aber auch das Ringen um Liebe und Versöhnung. „Der Sturm“ ist eine große Parabel über den Menschen in seinen Untiefen und Strömungen, aufbrausend zwischen Ebbe und Flut. Eine Insel im Sturm der Geschehnisse. Ob es diese Insel wirklich gibt oder sie vielmehr bloße Fantasie ist? Ob Prospero gar selbst diese Insel ist, eine Arena, in der sich das wirkliche Leben abspielt? Das bleibt in der Schwebe, im Etwaigen. Im Ungenauen, im Möglichen. Eine Insel, die es nur als weißen Fleck in den Seekarten der Meere gibt. Was existiert und was gewesen ist. Utopia oder Sein.
    Premiere: 29. Januar 2016

    Die Produktion wird unterstützt vom Büro Raum + Zeit Landschaftsarchitektur und Stadtplanung

    Regie: Sven Grunert
    Dramaturgie: Dorothea Streng
    Regieassistenz: Melody Bayer

    Schauspiel: Julius Bornmann, Maja Elsenhans, Knud Fehlauer, Sebastian Hofmüller, Sven Hussock, Rudi Knauss, Stefan Lehnen, Christian Mark, Anna Schumacher, Andreas Sigrist

    Bühne: Helmut Stürmer
    Kostüme: Luci Hofmüller
    Requisite: Helena Noll
    Maske: Helena Noll

    Technik: Vladimir Baglay, Jürgen Behl, Philipp Degünther, Hamid Khaoui
    Dauer: 2 Std. 30 Min., keine Pause

    # vimeo.com/161216357 Uploaded 562 Plays 0 Comments
  2. Nächste Vorstellungen: 26. & 27. Oktober, 25. November und 15. & 16. Dezmeber 2012 - hier geht es zu unserem Spielplan kleinestheater-kammerspiele-landshut.de/spielzeit-20122013/spielplan/.

    Die erfolgreiche Inszenierung von DIE DREIGROSCHENOPER (Regie. Sven Grunert) wird diese Spielzeit wiederaufgenommen!
    Im kleinen theater wird also wieder mordsmäßig gehaifischt -- und das mit scharfen Zähnen. Bertolt Brechts waghalsiger und überaus erfolgreicher Theatercoup aus dem Jahr 1928 hat schon in der Weimarer Republik für Furore gesorgt, und seitdem hat jede Zeit eine neue Schicht auf dieses wilde, zeitlose Spektakel um Liebe, Gier und erotische Verwicklungen gelegt. Das funktioniert, weil Brecht aus einer der berühmtesten Opern des 18. Jahrhunderts, John Gays "The Beggar΄s Opera", zupackend archetypische, ewig gültige Theatergestalten herausdestilliert hat. Und er hat das so gut gemacht, dass Typen wie Mackie Messer längst von der Bühne hinabgestiegen sind und sich in der kollektiven Erinnerung verselbstständigt haben.

    Regie: Sven Grunert
    Dramaturgie: Maja Nemere
    Regieassistenz: Tina Lorenz

    Schauspiel: Cristina Andrione, Ursula Berlinghof, Julius Bornmann, Rudi Knauss, Oliver Koch, Christoph Krix, Stephanie Marin, Andreas Mayer, Doro Moll, Peter Pichler, Nathalie Schott, Anna Takenaka
    Musik: Manfred Manhart

    Bühne: Lucie Hofmüller
    Kostüme: Julia Borchert

    Video: wiel.org

    # vimeo.com/39255718 Uploaded 955 Plays 0 Comments
  3. Im kleinen theater wird diese Saison mordsmäßig gehaifischt – und das mit scharfen Zähnen. Bertolt Brechts waghalsiger und überaus erfolg- reicher Theatercoup der "Dreigroschenoper" aus dem Jahr 1928 hat schon in der Weimarer Republik für Furore gesorgt, und seitdem hat jede Zeit eine neue Schicht auf dieses wilde, zeitlose Spektakel um Liebe, Gier und erotische Verwicklungen gelegt. Das funktioniert, weil Brecht aus einer der berühmtesten Opern des 18. Jahrhunderts, John Gays "The Beggar΄s Opera", zupackend archetypische, ewig gültige Theater-gestalten herausdestilliert hat. Und er hat das so gut gemacht, dass Typen wie Mackie Messer längst von der Bühne hinabgestiegen sind und sich in der kollektiven Erinnerung verselbstständigt haben.

    Macheath ist der Häuptling der Londoner Einbrecher. Seine Spezialität sind Raubüberfälle, Mord und Zuhälterei. Man nennt ihn Mackie Messer. Protegiert wird er von Polizeichef Tiger-Brown, geliebt von Polly Pea- chum, der Tochter des Chefs der Londoner Bettlergewerkschaft. Als Mackie sie in einem Pferdestall heiratet, setzt der Vater alles daran, den Verführer an den Galgen zu bringen. Im Herzen von Soho kommt es zum Kampf der Giganten, Kriegsschauplatz ist das Bordell.

    Im kleinen theater stellen sich Brechts entscheidende Fragen: Ist der Mensch nur ein domestiziertes Ungeheuer? Ein genusssüchtiges, amora- lisches Wesen, das sich hinter der Fassade geschäftstüchtiger Bürger- lichkeit verbirgt? Wo endet der Reichtum und wo beginnt das mensch- liche Elend? Bertolt Brechts grandiose Satire über die Verstrickungen von Bürgerlichkeit und Verbrechen, Moral und menschliche Begierden ist zum einen ein Spektakel zum Genießen. Aber Vorsicht, nicht zu entspannt zurücklehnen: Die Tarn-Maske der Wohlanständigkeit, die sich Brechts Verbrecher- und Bettlertrupp ebenso gern wie vergeblich aufzusetzen trachtet, tragen wir letztlich alle.

    Das muss man doch mal zeigen dürfen, sprach das kleine theater und stürzte sich auf den üppigen Stoff. Denn es geht, sagt Intendant und Regisseur Sven Grunert, um die reale, uns umgebende heutige Welt und die menschliche Natur selbst: "Erfolgreicher Unternehmer trifft auf erfolgreichen Geschäftsmann, macht bare Münze aus dem Unglück an- derer und bedient sich dabei zur Tarnung bürgerlicher Mechanismen. Das menschliche Individuum ist sehr gefährlich, gefährlicher als jeder Haifisch – und wir müssen uns alle diesen destruktiven Tendenzen in uns stellen." Die "Dreigroschenoper": sicher eines der spektakulärsten Projekte in der 20-jährigen Geschichte des Hauses, jetzt dem Publikum zum Genuss freigegeben!

    Das Sonderprojekt zur Spielzeit 2011/2012 wird unterstützt vom Bay- rischen Kulturfonds und vom BMW Werk Landshut und von den Land- schaftsarchitekten und Stadtplanern Wartner & Zeitzler aus Landshut und Plattling

    Regie: Sven Grunert; Musikalische Leitung: Manfred Manhart; Bühne: Helmut Stürmer; Kostüme: Julia Borchert; Ausstattung: Lucie Hofmüller; Dramaturgie: Maja Nemere; Regieassistenz: Tina Lorenz Besetzung: Cristina Andrione, Ursula Berlinghof, Julius Bornmann, Rudi Knauss, Oliver Koch, Christoph Krix, Monika Lachenmeir, Stephanie Marin, Andreas Mayer, Nathalie Schott

    Premiere: Freitag, 7. Oktober 2011
    Dauer: 2 St. 50 Min., eine Pause

    Pressestimmen

    „Das Stück landet sicher auf der Bühne in dem Haus, das mit dieser Inszenierung an die Grenzen des Machbaren gegangen ist. Und das beweist, dass dieser Klassiker der Moderne, an größeren Bühnen auch schon mal leicht angestaubt und museal oder massiv überfrachtet daherkommend, in der Intimität eines eher kleinen Umfelds ausge-sprochen gut funktionieren kann… Ursula Berlinghof als Celia, ausge-stattet mit dem Temperament einer mit allen Wodkas gewaschenen Unterschichten-Tigerin, und Oliver Koch als Jonathan Jeremiah…, cool wie Pfefferminz, bilden ein prima Team.“ Landshuter Zeitung vom 10.10.2011

    „Der Intendant treibt Ensemble, Publikum und sich selbst zu Höchstleistungen…fast verschwenderisch die Spiellust, beinahe selbst-vergessen der Gesang… Das Premierenpublikum feierte die Dreigro-schenoper mit tosendem Applaus, johlte klatschte und trampelte das Publikum immer wieder zurück auf die Bühne.“ Wochenblatt vom 12.10.2011

    „Das Ensemble mit jugendlichem Temperament, exzellente Stimmen, pfiffig gedresst zeichnet eine sympathische Unterwelt, sexy, mit Flitter und Glitzer die Huren, pomadisierte Gigolos der Kreis um Mackie Messer … Julius Bornmann spielt ihn mit unwiderstehlichem Dandycharme… Ein Feuerwerk von Ideen, Varieté, Moritat....“ Landshut Aktuell vom 12.10.2011

    Videoproduktion: WIEL Filmproduktion™ | wiel.org
    Kamera/Schnitt: Sebastian Brunnlechner / Hagen Wiel

    # vimeo.com/39020680 Uploaded 783 Plays 0 Comments
  4. kammerspiele-landshut.de
    Henrik Ibsen - John Gabriel Borkmann

    Henrik Ibsen erzählt in seinem Stück "John Gabriel Borkmann" einen surrealen Psycho-Krimi, der zeigt, wie spannungsgeladen Beziehungen miteinander verknüpft sind – und wie sehr Ibsen schon moderne, glasklare Menschenanalyse betreibt, zeitgenössische Charaktere zeigt.

    Der Titelheld ist ein einst erfolgreicher Bankdirektor, der bei illegalen Finanzspekulationen ertappt und zu Gefängnis verurteilt worden war. Jetzt sitzt er in selbst-gewählter Isolation im ersten Stock seines Hauses und sinnt auf Rückkehr. Unter ihm haust seine verbitterte Frau Gunhild, die davon träumt, ihr Sohn Erhart möge den Ruf der Familie reinwaschen. Ihre Schwester und Ziehmutter Erharts, Ella Rentheim, will den jungen Mann aber wieder zu sich holen. Erhart entzieht sich beiden und flieht mit seiner Geliebten. Jetzt zeigt sich, dass Ella und John Gabriel sich einst sehr geliebt hatten, der junge Borkmann zu Gunsten eines einflussreichen Nebenbuhlers auf sie verzichtete, dafür den Bankdirektor-Posten bekam und Ellas Schwester Gunhild heiratete. Mit dieser Vergangenheit konfrontiert, flieht Borkmann aus dem Haus...

    Regie: Sven Grunert; Bühne: Helmut Stürmer; Kostüme: Karin Stephany; Video: Hagen Wiel; Dramaturgie: Susanne Hindenberg; Regie-Assistenz: Moritz Ewert, Otone Sato; Besetzung: Maria Hengge, Sebastian Hofmüller, Julia Jaschke, Stefan Lehnen, Andreas Sigrist, Nathalie Schott, Cornelia Pollak

    Pressestimmen

    "Sven Grunert sucht den Zugang zu Ibsens Figuren, indem er ihre Verhaltensweisen psychologisch zu deuten versucht. Dazu holt er sie in einen abstrakten, symbolhaft mit Tüchern und Spiegeln bestückten Raum (Bühne: Helmut Stürmer), in dem sie nach acht Jahren Gewöhnung fast stillgelegt sind... Die Mischung aus Verstörung, Enttäuschung und Lebensgier, Hass und Liebe wird lediglich angedeutet. Innere Öde, gar unterdrückte Gefühle, Ambivalenzen zeigen diese Figuren allenfalls hintereinander, nicht im Widerstreit miteinander erspielt ... Man sieht eine Inszenierung, in der die Zeit still steht." Landshuter Zeitung

    "Was man bei Jaschke und Hengge als sehr subtiles, enorm ausdifferenziertes Spiel würdigen muss, ist bei Sigrist nicht weniger als: eine herausragend vielschichtige Interpretation des Kotzbrocken John Gabriel Borkmann ... überwältigende Leistung....ein phantastisches Stück von Henrik Ibsen, inszeniert vom großartigen Sven Grunert, getragen von einem beeindruckend homogenen Ensemble, akzentuiert durch ein eigenwilliges Bühnenbild von Helmut Stürmer.... " Wochenblatt

    "Das knisternde Feuer, kalt projiziert, lässt nur die Sehnsucht nach Wärme fühlen und das Reich der Schatten aufflackern. In dieser gespenstischen Atmosphäre ... gelingt unter der Regie von Sven Grunert Ibsens "John Gabriel Borkmann" zum spannenden Kammerspiel psychischer Vergangenheitsbewältigung eines Bankdirektors, der durch illegale Bankgeschäfte seine Familie und sein soziales Umfeld ruiniert." Landshut aktuell

    "Düster, trostlos, verzweifelt: In der aktuellen Inszenierung von Henrik Ibsens "John Gabriel Borkmann" an den Kammerspielen Landshut – kleines Theater geht es von der ersten Sekunde an ans Eingemachte. Intendant und Regisseur Sven Grunert fährt seinen Personen in die Seele, zeigt Menschen, die sich gegenseitig das Herz aus dem Leib reißen, und am Ende bleiben ein nackter toter Mann und zwei trauernde Schwestern vor den Scherben ihrer Existenz...Ein halbes Dutzend hoch konzentrierter, erfahrener, zupackender Schauspieler hilft ihm dabei, die Menschen auf der Bühne im wahrsten Wortsinn bloßzustellen: Es geht um nichts anderes als die nackte Existenz... Und so entsteht immer mehr der Eindruck, in Landshut einen Ibsen zu sehen, den Grunert am Rande der klassischen griechischen Tragödie angesiedelt hat. Ein mutiges, gelungenes Experiment." Bayerische Staatszeitung

    "Grunert verzichtet auf sich anbietende vordergründige Aktualisierungsmöglichkeiten. Er wählt die klassische Reduktion auf das Wesentliche, die antike Tragödie assoziieren lässt, enthüllt die Figuren bildlich aus ihrer Erstarrung ... Nackt, aller Verhüllungen entblößt stirbt er (Borkmann) in ihren Armen in der Kälte einer eisigen Nacht, ein eindringliches Schlussbild, eine neu gedeutete Pieta-Metapher für den selbst produzierten Liebesmangel." Passauer Neue Presse

    Premiere: 4. Februar 2011

    Trailer by WIEL Videoproduktion™
    theater.videoproduktion.wiel.org

    Dank an: Daniel Günther Schwarz

    # vimeo.com/20600684 Uploaded 1,388 Plays 0 Comments
  5. Eine Reportage von Hagen Wiel

    Premiere: 4. Februar 2011 - kammerspiele-landshut.de

    Henrik Ibsen erzählt in seinem Stück "John Gabriel Borkmann" einen surrealen Psycho-Krimi, der zeigt, wie spannungsgeladen Beziehungen miteinander verknüpft sind – und wie sehr Ibsen schon moderne, glasklare Menschenanalyse betreibt, zeitgenössische Charaktere zeigt.
    Der Titelheld ist ein einst erfolgreicher Bankdirektor, der bei illegalen Finanzspekulationen ertappt und zu Gefängnis verurteilt worden war. Jetzt sitzt er in selbst-gewählter Isolation im ersten Stock seines Hauses und sinnt auf Rückkehr. Unter ihm haust seine verbitterte Frau Gunhild, die davon träumt, ihr Sohn Erhart möge den Ruf der Familie reinwaschen. Ihre Schwester und Ziehmutter Erharts, Ella Rentheim, will den jungen Mann aber wieder zu sich holen. Erhart entzieht sich beiden und flieht mit seiner Geliebten. Jetzt zeigt sich, dass Ella und John Gabriel sich einst sehr geliebt hatten, der junge Borkmann zu Gunsten eines einflussreichen Nebenbuhlers auf sie verzichtete, dafür den Bankdirektor-Posten bekam und Ellas Schwester Gunhild heiratete. Mit dieser Vergangenheit konfrontiert, flieht Borkmann aus dem Haus...

    Regie: Sven Grunert; Bühne: Helmut Stürmer; Kostüme: Karin Stephany; Video: Hagen Wiel; Dramaturgie: Susanne Hindenberg; Regie-Assistenz: Moritz Ewert, Otone Sato; Besetzung: Maria Hengge, Sebastian Hofmüller, Julia Jaschke, Stefan Lehnen, Andreas Sigrist, Nathalie Schott, Cornelia Pollak

    Videoproduktion: WIEL Videoproduktion™ theater.videoproduktion.wiel.org/ // wiel.org

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* kleines theater * Landshut

Das kleine theater ist kein Name, sondern ein Konzept: leidenschaftlich, politisch, poetisch. Entstanden aus dem Staunen und der Kraft, sich immer wieder neu zu erfinden.
(Sven Grunert, 2000)

Hinter dem Namen "kleines theater", der sich an Giorgio…


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Das kleine theater ist kein Name, sondern ein Konzept: leidenschaftlich, politisch, poetisch. Entstanden aus dem Staunen und der Kraft, sich immer wieder neu zu erfinden.
(Sven Grunert, 2000)

Hinter dem Namen "kleines theater", der sich an Giorgio Strehlers "Piccolo Teatro" anlehnt, dem großen Theatermacher im kleinen Haus in Mailand die Referenz erweist, verbirgt sich ein Konzept, eine ästhetische Vorstellung, was Theater bewirken kann. Ein intimer Ort der Kommunikation. Theater, das anrührt, emotionalisiert, sich in den Bauch frisst und etwas im Kopf anstellt. Ein Haus zum Träumen, ein Ort der Poesie, an dem man die Wirklichkeit spielerisch erleben kann. Theater nicht als Abbild der Realität, sondern als Gegenentwurf zur realen Wirklichkeit. Wirklichkeit: kaputte, scheußliche, biedere kleine Leben. Menschen, die suchen. Menschen, die gescheitert sind. Menschen, die klar kommen, die lieben, sich geborgen fühlen. Kleines Glück, große Träume. Daraus entsteht Theater. Theater, das etwas über die Wirklichkeit erzählt. Stück für Stück. (Donaukurier, Ingolstadt)

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