1. Trailer zu Endstation Sehnsucht (Tennessee Williams), Premiere am STAATSTHEATER KARLSRUHE 21.11.2013

    REGIE Sebastian Schug BÜHNE Timo von Kriegstein KOSTÜME Nicole Zielke MUSIK Johannes Winde DRAMATURGIE Konstantin Küspert, Nina Steinhilber

    Sinnlichkeit, Tod und Einsamkeit beschrieb Tennessee Williams einmal als Hauptthemen seiner Stücke. Der Bühnen- und Filmklassiker Endstation Sehnsucht vereint sie alle. Es sind vom Leben Betrogene, die hier aufeinanderprallen, getrieben von einer leidenschaftlichen Sehnsucht, die titelgebend wurde für das Stück. Wie eine Botschafterin aus einer anderen Welt, dringt die verarmte Südstaatenschönheit Blanche mit Parfümduft und einem Koffer schöner Kleider in den Alltag ihrer Schwester Stella und ihres Schwagers, des Arbeiters Stanley Kowalski, ein. Als Stanley Nachforschungen über Blanches Vergangenheit anstellt, droht er ein fragiles Konstrukt aus Lügen und Illusionen zu entlarven. Sebastian Schug, Regiepreisträger der Akademie der Darstellenden Künste, inszenierte in Karlsruhe zuletzt Shakespeares Komödie Wie es euch gefällt. Vorgestellt hat er sich dem Karlsruher Publikum in der Spielzeit 11/12 mit Orpheus steigt herab von Tennessee Williams.
    In der Spielzeit 13/14 steht nun wieder ein moderner Klassiker des amerikanischen Dramatikers auf dem Spielplan, in dessen berührenden Geschichten die emotionalen Bedürfnisse der Figuren das Zentrum bilden. Ihren Ängsten, angesichts einer sich verändernden Welt, stellt Williams in Endstation Sehnsucht eine grenzenlose Lebensgier entgegen.

    Mit freundlicher Genehmigung der University of the South, Sewanee, Tennessee.
    Aufführungsrechte: Jussenhoven & Fischer, Theater & Medien.

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  2. Gas I & II
    Aus der Sozialen Trilogie von Georg Kaiser
    Produktion des STAATSTEHATERS KARLSRUHE in Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen 2013 und den EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN KARLSRUHE 2014

    REGIE Hansgünther Heyme BÜHNE & KOSTÜME Sebastian Hannak MUSIK Saskia Bladt DRAMATURGIE Tobias Schuster, Jan Linders

    Der expressionistische Dramatiker Georg Kaiser wählte 1918 in seinen beiden seit der Uraufführung selten gespielten Werken, die den Kern seiner „Sozialen Trilogie“ bilden, eine verwegen modellhafte Versuchsanordnung: Ein einziges Gaswerk deckt den gesamten Energiebedarf der Welt. Visionär werden alle Arbeiter gleichmäßig am Gewinn des Unternehmens beteiligt. Als es zu einem Störfall kommt, will der Besitzer, ein Milliardärssohn, aus der Gasproduktion aussteigen. Doch wovon sollen die Arbeiter leben, wenn nicht vom so wertvollen Gas?
    In zwei Teilen zeichnet Kaiser mit faszinierend expressiver
    Sprache das Bild einer Gesellschaft, die, im Zwiespalt zwischen Risiko und Verantwortung, die Grenzen des technischen Fortschritts auslotet.
    Ausstatter Sebastian Hannak, der unter anderem die Bühne &
    Kostüme für Jakob der Lügner gestaltete, hat einen Bühnenraum entworfen, der den Zuschauerraum mit einbezieht. Regisseur Hansgünther Heyme gilt seit Jahrzehnten neben Peter Stein als wichtigster Wegbereiter des deutschen Regietheaters.

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  3. "Ich fürchte nichts – als die Grenzen deiner Liebe“. Im berühmtesten bürgerlichen Trauerspiel der deutschen Literatur erzählt Friedrich Schiller von einer Welt, in der die „verhassten Hülsen des Standes“ die Liebe zweier junger Menschen verhindern: Ferdinand und Luise scheitern an der gnadenlosen Machtpolitik ihres Umfelds und dessen Angst vor großen Gefühlen, sie fallen einer Intrige und dem gegenseitigen Misstrauen zum Opfer. 230 Jahre nach der Uraufführung verläuft der unüberwindliche Gegensatz nicht mehr zwischen Adel und Bürgertum, und doch ziehen soziale Herkunft, Bildung und Einkommen durch unsere Gesellschaft unsichtbare Grenzen, die weiterhin die Freiheit der Liebe in Frage stellen. Die Schweizer Regisseurin Simone Blattner hat mit Lessings Minna von Barnhelm und Büchners Dantons Tod bereits zwei Klassiker deutscher Dramatik auf die Karlsruher Bühnen gebracht und inszeniert nun Schillers große Liebestragödie zur Eröffnung der Spielzeit 2013/14 im KLEINEN HAUS, mit Thomas Halle als Ferdinand und Sophia Löffler als Luise.

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