1. Litauen – Land der Legenden
    Den baltischen Vogelzug hautnah erleben!
    Das Trompeten der Kraniche ist der Sound von Litauen! Gut ein Drittel des flachen Landes ist von Wald bedeckt und der gehört oftmals zu einem seltenen Lebensraum – Sumpfwald! Ideal für Kraniche! Aber auch ideal für Schreiadler, Schwarzstorch und andere woanders seltene Vogelarten wie Zwergschnäpper und Spechte. Der Vielzahl der litauischen Waldtypen entspricht die Vielfalt der Spechtarten, denn auch die seltenen Dreizehen- und Weißrückenspechte und sieben weitere Spechtarten gehören dazu. Dazu kommen Sümpfe und Moore, die Ostseeküste mit Nehrungen und Buchten.

    Wachtelkönig und Buschrohrsänger, die seltene Doppelschnepfe und die drei Wald bewohnenden Raufußhühner lassen sich mit Geduld und mit einem erfahrenen lokalen Guide meist sicher sehen. Geradezu häufig sind Wiesen- und Rohrweihen, Trauerseeschwalben, Fischadler, Karmingimpel, Grünlaubsänger und Sperbergrasmücken zu sehen. Rund um die Dörfer prägen extensiv genutzte Wiesen das Landschaftsbild. Hier sind Wendehals, Blauracke, Wiedehopf und Sprosser zuhause. Auch der äußerst seltene Seggenrohrsänger ist in Litauen noch regelmäßiger Brutvogel.

    Litauens Lage an der Ostsee mitten im Vogelkzugkorridor macht das Land auch im Herbst hochinteressant. Der oft spektakuläre Greifvogelzug an der Küste, die Zugvogelmassen an der weltberühmten Kurischen Nehrung, das zu allen Jahreszeiten lohnenswerte Delta der Memel machen das kleine EU-Land zu einer Großmacht der Ornithologie!

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  2. Nach Estland im März/Anfang April – das ist eine sehr spezielle Reise.
    Vor allem Eulen, Spechte, Waldhühner und natürlich sehr spezielle Enten locken die Vogelbeobachter an. In den großen Wäldern Estlands sind Eulen nicht selten und mit vielen Arten vertreten. Uns interessieren hier besonders Sperlingskauz, Habichtskauz und der Rauchfußkauz. Bis auf den Blutspecht und den Grünspecht kommen alle europäischen Spechte in Estland vor. Jetzt im Spätwinter können wir sogar mit Dreizehenspecht und dem begehrten Weißrückenspecht rechnen. Die beiden letzten Arten sind in Deutschland sehr selten und fast nur im Alpenraum zu erwarten. Bei uns sind sie Eiszeitrelikte, die in einer speziellen Unterart vorkommen.

    Auch die bei uns so seltenen Raufußhühner sind in Estland noch recht verbreitete Brutvögel. Im Spätwinter bestehen gute Chancen auf Auerhuhn – sogar balzende Hähne. Auch balzende Birkhähne und mit sehr viel Glück auch der Anblick der heimlichen Haselhühner sind möglich.
    An der Ostsee erwarten wir seltene Entenarten, vor allem die Scheckente zieht viele Vogelbeobachter aus ganz Europa an. Diese kleine Meerente brütet in der hochnordischen Tundra und ist nicht häufig. In Estland sollen etwa zweitausend dieser kleinen Eiderentenverwandten überwintern. Man muss nicht nur die Überwinterungsplätze kennen sondern sie auch unter den anderen Wintergästen herausfinden. Dazu kommen zehntausende Eisenten, die mit ihren melodischen Rufen die Ostseebuchten erfüllen.
    Aber auch in der Kleinvogelwelt hat Estland im Winter einiges zu bieten. Jetzt bauen die die nordischen Kleiber – weißer Bauch! – ihre Höhlen und lassen ihre Stimmen hören. Auch die nordischen Schwanzmeisen sind jetzt sehr aktiv und gut zu sehen. Dazu kommen viele andere Vögel, wie die recht verbreiteten Raubwürger und natürlich die populären Seidenschwänze, die in großer Zahl in Estland überwintern.
    Zu erwarten sind auch Elche mit viel Glück lassen sich Wölfe hören und Braunbärenspuren entdecken. Aber auch Luchse, Marderhunde, Rehe und Fischotter kommen in Estlands Wäldern und Flüssen vor.
    Estland im Winter ist ein herausragendes Erlebnis für Naturfreunde.

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  3. Bergenten sind in Mitteleuropa Wintergäste und brüten nur sporadisch bei uns. Auf der Nord- und vor allem der Ostsee ist diese Tauchente ein häufiger Durchzügler und Wintergast. Männchen sind einfach zu erkennen: vorne und hinten schwarz, oben grau und unten weiß. Gelbe Augen und grauer Schnabel.
    Wie man weibliche Bergenten von weiblichen Reiherenten unterscheidet – das kann man hier im Video lernen...

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  4. Sing- und Zwergschwäne kommen im Winter in ähnlichen oder oft auch gleichen Lebensräumen vor. Manchmal ist es gar nicht so einfach sie zu unterscheiden. Bei schlechter Sicht oder großer Distanz zu den Vögeln, muss man manchmal Geduld haben, um die entscheidenden Merkmale zu erkennen. Das gilt im Übrigen auch für die Unterscheidung vom Höckerschwan.

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  5. Sichelstrandläufer kann man kaum verwechseln? Stimmt, wenn man sie kennt, denn sonst hält man sie vielleicht doch für Alpis? Etwas besser kennen lernen, kann man sie mit diesem Video von Thomas Griesohn-Pflieger.

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