1. Das norwegische Büro Snøhetta ist vor allem mit seiner Architektur weltbekannt geworden, es betreibt aber auch eine höchst erfolgreiche Grafik-und Brand-Designabteilung, die sowohl begleitend zu Bauprojekten als auch unabhängig davon agiert. Visuelle Kommunikation wird dabei ähnlich wie ein physisches Gebäude als „dreidimensionale Struktur“ betrachtet, die mit allen Sinnen erlebbar sein muss.

    Mattias Frodlund, strategischer Gestalter in der Branddesign Abteilung des norwegischen Architekturbüros Snøhetta, findet, dass vieles, das für einen Architekturentwurf gilt, auch auf das Grafikdesign angewendet werden kann – vor allem gilt für beide der Grundsatz eines starken Konzepts und die Offenheit für ein völlig freies Denken. Zwischen Grafik-, Produkt- und Industriedesign möchte Mattias Frodlund nicht unterscheiden – je nach Projekt tritt der eine oder andere Bereich in den Vordergrund; idealerweise entsteht durch die Zusammenarbeit von der Markenentwicklung über das Webdesign bis zur Raumgestaltung alles aus einem Guss. Zudem konzipiert Snøhetta Brand Design von der Architektur unabhängige Grafikprojekte wie Buchgestaltungen, Informationsdesign, Verpackungsdesign, Szenografien uvm. für Museen, Schulen und Unternehmen. Bei allen Projekten steht für Snøhetta die Auseinandersetzung mit einer Problemstellung im Vordergrund, nicht das Design als solches. Zu den bekanntesten aktuellen Arbeiten zählen die Neugestaltung der Norwegischen Banknoten und die visuelle Identität für die Olympischen Spiele in Oslo 2022.

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  2. Das gestalterische Feld der Informationsgrafik und Datenvisualisierung hat heute mehr denn je gesellschaftspolitische Bedeutung. Wenn das „Postfaktische“ zum Merkmal unserer Zeit ausgerufen wird, geht es umso mehr darum, Fakten schlüssig, spannend und verständlich aufzubereiten. Genau das macht die Schweizer Informationsdesignerin Marina Bräm.

    „Ich sehe mich als Übermittlerin und Gestalterin von Information“, sagt Marina Bräm über ihre Arbeit. Kernelemente eines Themas herauszuschälen, didaktisch geschickt zu verbinden, zu reduzieren, zu formulieren, zu akzentuieren und dadurch beim Leser Verständnis und Sinn zu erzeugen – darin liegt für sie das Spannende ihrer Disziplin. Als Leiterin des Infografik-Teams des schweizerischen Tages Anzeigers und der SonntagsZeitung geht es ihr in der Zusammenarbeit mit der Redaktion darum, Themen herauszuspüren und sie kreativ in Szene zu setzen. Auch für andere Medien, wie die NZZ am Sonntag, hat Marina Bräm über Jahre große Infografiken entwickelt, in denen – mit Impulsen aus dem Storytelling und der Illustration – eine sehr spezielle Bildsprache zum Tragen kommt. Die Faszination für die abstrakte Umsetzung völlig unterschiedlicher, oft hochkomplexer Themen, sieht man den Ergebnissen an.

    Zahlreiche Auszeichungen würdigen Marina Bräms gewissenhaften Zugang – etwa der Award of Excellence beim European Newspaper Award im Jahr 2014 für das vierseitige Infografik-Dossier zum Ersten Weltkrieg, erschienen in der NZZ am Sonntag. Im Projekt „Sektion am Rind“ untersuchte die Schweizer Grafikdesignerin in Kooperation mit der Veterinärpathologie Zürich eine Bildsprache, welche das Thema trotz der schweren Zugänglichkeit modern und didaktisch vermittelt und es besser lernbar macht. Das E-Learning-Tool wird heute an der Universität Zürich angewendet.

    Marina Bräm studierte in der Fachklasse für Grafik in Biel und an der Hochschule der Künste Zürich mit Schwerpunkt „Scientific Visualization“. Mehrjährige Erfahrung in Werbeagenturen, seit 2011 als Infografikerin bei diversen Magazinen. 2013 bis 2016 baute sie bei der NZZ am Sonntag die Infografikabteilung maßgeblich mit auf. Sie leitet seit Anfang 2016 das Infografik­Team des Tages Anzeigers und der SonntagsZeitung, unterrichtet an der ZHdK, der Höheren Fachschule für Gestaltung Bern­Biel und an der Höheren Fachschule für Künste, Gestaltung und Design in St. Gallen.

    Nähere Informationen auf weissraum.at

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  3. Informationsgrafiken sind heute zur Vermittlung komplexer Sachverhalte nicht mehr wegzudenken. Darstellung hat Macht: Sie kann (er)klären, verschleiern, manipulieren, die Perspektive verändern. – In diesem Spannungsfeld bewegen sich die Arbeiten der beiden Designerinnen Barbara Hahn und Christine Zimmermann und gehen dabei an die experimentellen Grenzen der Datenvisualisierung.

    Mehr unter weissraum.at

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  4. Wie Grafikdesign ein Land formt

    Grafikdesign wird zwar viel gesehen, aber selten gezeigt. Dabei formen Grafikdesigner mit ihren Linien, Farben, Logos, Schriften und Bildern ein Land wahrscheinlich ebenso wie Wind und Wetter … ein Klimaphänomen der besonderen Art, das eine grafische Landschaft schafft, die im Kopf der Betrachter entsteht.

    Mit der Ausstellung „Ikonen und Eintagsfliegen. Arthur Zelger und das Grafikdesign in Tirol“ zeigt das Innsbrucker Forum für visuelle Gestaltung WEI SRAUM ab Dezember im aut. architektur und tirol erstmals eine Schau zum Tiroler Grafikdesign von 1950 bis heute. Im Mittelpunkt steht dabei Tirols wohl bekanntester Grafiker, Arthur Zelger.

    WEISSRAUM. Forum für visuelle Gestaltung Innsbruck
    p.A. aut. architektur und tirol
    Lois Welzenbacher Platz 1 (vormals Adambräu)
    6020 Innsbruck
    weissraum.at
    facebook.com/pages/WEI-SRAUM/173458306029745?fref=ts

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  5. Wie Grafikdesign ein Land formt

    Grafikdesign wird zwar viel gesehen, aber selten gezeigt. Dabei formen Grafikdesigner mit ihren Linien, Farben, Logos, Schriften und Bildern ein Land wahrscheinlich ebenso wie Wind und Wetter … ein Klimaphänomen der besonderen Art, das eine grafische Landschaft schafft, die im Kopf der Betrachter entsteht.

    Mit der Ausstellung „Ikonen und Eintagsfliegen. Arthur Zelger und das Grafikdesign in Tirol“ zeigte das Innsbrucker Forum für visuelle Gestaltung WEI SRAUM vom 05. Dezember 2014 bis zum 14. Februar 2015 im aut. architektur und tirol erstmals eine Schau zum Tiroler Grafikdesign von 1950 bis heute. Im Mittelpunkt steht dabei Tirols wohl bekanntester Grafiker, Arthur Zelger.

    Von 23. Juni bis 06. September 2015 ist die Schau im Designforum von designaustria im Wiener Museumsquartier zu sehen. – Eine gute Gelegenheit für alle, die sie in Innsbruck nicht besichtigen konnten!

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