1. Eine lebhafte Versammlung von Schwalben: Rauch-, Mehl-, Uferschwalben begrüßt uns in den Rieselfeldern. Schnatterenten spielen Frühling…
    Wir gehen als erstes durch den Westteil und hoffen Schilfbewohner zu sehen. Aber zunächst hält uns diese Meise auf. Welche Art? kein Ruf zu hören…
    Dann mehrmals etwas nervöse Dunkle Wasserläufer und auch Grünschenklel und Kampfläufer sehen wir. Aber vor allem diese Kleinvögel im Röhricht. Bartmeisen, jeweils mehrmals Blaukehlchen und Rohrammer.
    Auf der E1 Fläche unter anderem diese Entenversammlung unter ihr wie soft im Spätsommer Knäkenten. So und jetzt Ihr…
    Die Bekassine - wir sehen an die zwanzig - hätte ich fast vergessen und als irgendwo entflogene Schönheit kommt diese Andenente noch dazu.
    War schön gewesen, sagt bei uns.

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  2. Der Dümmer und die ihn umgebenen Feuchtwiesen und Brüche haben unter Vogelbeobachtern einen guten Ruf. Unser Besuch im Mai hat dieses Urteil bestätigt.
    Bei den Uferschnepfen herrscht Aufregung, überall in den Wiesen sind sie jetzt die vorherrschende Vogelart mit ihren Rufen und den auffälligen Flügen. Wir sehen bald, warum. Die Jungen sind vor ein paar Tagen geschlüpft und nun stelzen die jungen Langbeiner mit den Eltern durch die Wiesen. Und sie werden vor allen Gefahren gewarnt und beschützt.
    Mit ihren langen Schnäbeln stochern sie im Bode nach Würmern und Engerlingen. Das geht nur im feuchten, lockeren Erdreich. Auf Maisäckern würden sie verhungern.
    Über uns balzt eine Bekassine. Der Bekassinenmann macht kurze Sturzflüge bei denen er die äußeren Schwanzfedern spreizt, diese erzeugen durch den Fahrtwind ein meckerndes Geräusch.
    Aufregung auch bei den Kiebitzen. Der Grund ist der gleiche wie bei den Uferschnepfen. Der Nachwuchs ist da!
    Zwischen den rastenden weiblichen Kampfläufern entdecken wir einen Sichelstrandläufer. Eigentlich sollte er schon sein rotes Brutkleid tragen. Vielleicht ist es ein Jungvogel, der nicht wie die Mehrzahl der Juvenilen in Afrika übersommert, sondern ein Jahr früher in den Norden zieht.
    In den weiten Wiesen sind auch immer Kleinvögel zu sehen. Hier eine weibliche Wiesenschafstelze. Rohrammern sind nicht selten in diesem tollen Lebensraum. Die Ammerfrau denkt sichtlich ans Nestbauen. Der Mann sitzt im Schilf und singt.
    Auch Wiesenpieper sehen wir gut und oft. Die Geschlechter lassen sich bei ihm am Federkleid nicht unterscheiden.
    Schließlich erreichen wir den den See. Der Dümmer ist ein Flachsee mit ausgeprägtem Röhrichtgürtel. Rohrweihen sind regelmäßige Brutvögel im Schilf. Vom Aussichtsturm gibt es eine gute Übersicht über den Ochsenbruch und wir bekommen eine Ahnung von der Weite und Größe des Schutzgebietes. Dorthin gehen wir auch bald zurück.
    Einer fehlte uns noch auf der Liste der Wiesenlimikolen: Der Rotschenkel. Dieser ist sehr kooperativ, aber auch ruhebedürftig und er hat sich extra ein Schild zum Schutz seiner Siesta aufgestellt.
    Schöne, vogelvolle, erlebnisreiche Stunden haben wir am Dümmer verbracht.

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  3. Wir waren schon oft hier, aber noch nie im Juni, sondern immer früher im Jahr. Wird das Hügelland auch im Frühsommer so viel bieten? Wir sind mehr als zufrieden und sehen viele schöne Greifvögel. Besonders Rotmilane gefallen und ein mutiger Turmfalke, der alles aus dem Nestbereich vertreibt, was seien Jungen auch nur ansatzweise gefährlich werden könnte. Die Krönung ist aber ein vorbeisegelnder Schwarzstorch!

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  4. Die Volkshochschule Hattingen führt seit vielen Jahren vogelkundliche Exkursionen mit Thomas Griesohn-Pflieger durch. Jetzt im April 2015 ging in den Hervester bruch bei Dorsten in Nordrhein-Westfalen. Das Naturschutzgebiet ist durch Bergsenkungen entstanden und bietet feuchte Wiesen, Wasserflächen, Schilfinseln und sowohl Kiefern- als auch Bruchwald.
    Bei naturgucker.de ist das der Bruch hier zu finden: naturgucker.de/?gebiet=45085185

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  5. Eine Exkursion in das Heidegebiet "Brachter Wald" an der holländischen Grenze bei Roermund erbrachte sehr schöne Beobachtungen, von denen einige im Video festgehalten sind. Gartenrotschwanz, Heidelerche, Schwarzkehlchen, Damhirsche und Trauerschnäpper.

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