The use of modern communication technologies promises maximum range and the option to reach millions of people "with just a few clicks." Behind this promise, however, often hide very powerful companies that prosper on data collection. "Data mining", i.e. the mass gathering and subsequent sale or utilization of user data is big business in the 21st Century. Even countries and their security forces, such as intelligence agencies and the police, are very interested in access to such data and interfaces via automated skimming. This creates a large gap between the fantastic opportunity to communicate with millions of people for free and the protection of privacy in the digital age.

A solution to this dilemma is the establishment of decentralized communication systems which are in the hands of activists themselves and which ensure both data protection and the access to as many people as possible in the global network. The building blocks for this are already there: free software, creative ideas, technical programming expertise.

with
Jacob Appelbaum (TOR Project / US)
Christian Payne (Documentally / UK)
Moderation: Daniel Erlacher (Elevate / AT)

elevate.at
Elevate Festival 2012, 27.10.2012, Graz, Austria

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Elevate Festival 2012 - Diskurs

Elevate Festival Business

2012 - Das Elevate Festival thematisierte die Apokalypse als Fragestellung: Gelingt es, den dringend nötigen Wandel hin zu solidarischen Wirtschafts- und Lebensweisen, die die ökologischen Grenzen respektieren und Menschenrechte achten, zu bewerkstelligen?…


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2012 - Das Elevate Festival thematisierte die Apokalypse als Fragestellung: Gelingt es, den dringend nötigen Wandel hin zu solidarischen Wirtschafts- und Lebensweisen, die die ökologischen Grenzen respektieren und Menschenrechte achten, zu bewerkstelligen? Oder bedarf es erst großer Katastrophen, damit grundlegende Veränderungen entschieden vorangetrieben werden?

Das Thema „Weltuntergang 2012“ ist schon seit einigen Jahren immer wieder in den Medien präsent – nicht zuletzt wegen diverser Voraussagen, die aus Überlieferungen der Maya-Kultur stammen sollen. Die Wintersonnenwende am 21. Dezember 2012 wird fälschlicherweise als Ende des Maya-Kalenders bezeichnet und zum Anlass genommen, unseriöse Katastrophenszenarien – ausgelöst etwa durch einen abrupten Polsprung im Magnetfeld der Erde oder durch das plötzliche Auftauchen eines „Planeten X“ – zu verbreiten.

Abseits dessen gibt es jedoch eine ganze Menge tatsächlicher Bedrohungen: Wird nicht ein grundlegend anderer Weg eingeschlagen, wird sich die gegenwärtige Wirtschaftskrise weiter verschärfen und die in der westlichen Welt zu beobachtende Entdemokratisierung weiter vorangetrieben werden. Gelingt es nicht, den Klimawandel auf ein bestimmtes Ausmaß zu beschränken, könnten noch in diesem Jahrhundert erhebliche Teile des Planeten für Menschen unbewohnbar werden. Und nicht zu vergessen: Die nukleare Bedrohung – insbesondere durch veraltete Atommeiler in Grenznähe – ist auch hierzulande nach wie vor real, auch wenn sie im Alltag meist nicht mehr im Bewusstsein ist. Für immer mehr Menschen (vor allem im globalen Süden) ist die große Katastrophe im Übrigen keine zukünftige Bedrohung, sondern bereits heute Alltag: Die Zunahme von Hunger, Armut und Elend ist Folge eines globalen Wirtschaftssystems, dessen Wachstumszwang einen stetig steigenden Ressourcenverbrauch und die damit einhergehende Zerstörung lebenswichtiger Ökosysteme und landwirtschaftlich nutzbarer Böden verursacht.

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