1. Es ist vergleichbar mit einem Dämon, der in jedem Menschen schlummert. (Ostad Elahi)

    Laut Prof. Dr. Bahram Elahi ist das Herrschsüchtige Selbst „eine hyperaktive Kraft im Menschen, die ständig mit ihm argumentiert und ihn, wenn sie nicht kontrolliert wird, dazu bringt, Schlechtes zu tun“. Damit stellt das Herrschsüchtige Selbst bei der Praxis der Ethik das Haupthindernis für uns dar; es hält uns beispielsweise davon ab, anderen Menschen zu helfen oder ihre Rechte zu respektieren. Manchmal reagieren wir feindselig oder aggressiv auf unsere Mitmenschen; auch dies kann Ausdruck sein dieser „negativen psychischen Energie, die für die Seele schädlich ist.“ Und: „Wir werden, ob wir es wollen, oder nicht, ständig von unserem herrschsüchtigen Selbst dominiert, außer, wir kämpfen dagegen an.“

    Prof. Dr. Markus Metka wird in seinem Vortrag historische Beispiele, Analogien und eigene Erfahrungen in Zusammenhang mit dieser negativen inneren Kraft bringen und Beispiele anführen, wie wir dagegen ankämpfen können.

    Musikalische Einstimmung: Tomoko Mayeda (Violine): vimeo.com/276714656
    Johann Sebastian Bach: Allegro assai aus der 3. Sonate für Violine Solo C-Dur BWV 1005

    Prof. Dr. Markus Metka
    Universitätsklinik für Frauenheilkunde der Medizinischen Universität Wien, Präsident der österreichischen Menopause- und Andropausegesellschaft, Präsident der Österreichischen Anti-Aging Gesellschaft

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  2. Musikalische Einstimmung: Tomoko Mayeda (Violine):
    Johann Sebastian Bach: Allegro assai aus der 3. Sonate für Violine Solo C-Dur BWV 1005

    Veranstaltung: Der Kampf mit unserem Herrschsüchtigen Selbst

    # vimeo.com/276714656 Uploaded 59 Plays 0 Comments
  3. Auf die Wünsche des herrschsüchtigen Selbst zu verzichten ist das höchste aller Vergnügen! (Ostad Elahi)

    Schon der iranische Denker, Philosoph, Musiker und Richter Ostad Elahi, hat in seiner Ausführung über das „Imperious self“, von der inneren Versuchung, den Verlockungen des Lebens nachzugeben, mehrfach berichtet.

    In unserer heutigen Gesellschaft haben vor allem Social Media in der heutigen Kommunikation einen zentralen Stellenwert eingenommen, die zutiefst menschliche Bedürfnisse wie Zugehörigkeit, Geborgenheit und Wertschätzung vorgeben zu vermitteln, eine intensive Nutzung letztlich jedoch häufig in sozialer Isolierung und Einsamkeit bei den Benutzern endet. Heute nutzen nahezu zwei Milliarden Menschen Facebook, junge Menschen bilden WhatsApp-Gruppen um sich auszutauschen und Bilder des gerade Erlebten werden auf Instagram oder Snapchat ins digitale Netz gestellt. Weiters ermöglichen Mikroblogs wie Twitter, Hobby-Journalisten oder wahlkämpfenden Präsidentschaftskandidaten eine schier unglaubliche Präsenz im Internet zu erhalten.

    Dass die Nutzung dieser digitalen Netzwerke auch negative Folgen haben kann, wird den Usern erst jetzt langsam bewusst. Zum Beispiel wurde bereits jeder 5. Schüler im Internet direkt bedroht oder beleidigt. „Cyber-Mobbing“ ist in unserer heutigen Gesellschaft bereits ein ernstgenommenes Problem. In diesem Vortrag sollen die Gefahren der neuen Medien thematisiert werden und auch mit Ostad Elahi’s Ausführungen über die Versuchungen die in jedem von uns stecken, zusammengeführt werden.

    Vortrag von Prim. Dr. Roland Mader
    Vorstand der Abteilung III, Anton Proksch Institut, Koordinator des Schwerpunktbereichs Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit

    # vimeo.com/262271742 Uploaded 42 Plays 0 Comments
  4. Veranstaltung zum Thema Cyberkrank? Verführungen und Gefahren neuer Medien: vimeo.com/262271742

    Musikalische Einstimmung von Tomoko Mayeda, Violinistin
    Johann Sebastian Bach (Preludio aus der Partita für Violine solo Nr. 3, BWV 1006)

    # vimeo.com/260712905 Uploaded 36 Plays 0 Comments
  5. Veranstaltung der Gesellschaft für Ethik zum Thema "Das Mögliche möglich machen - Der Weg ist das Ziel" von Prim. Univ. Prof. Dr. Michael Musalek auf der Universität Wien:
    ethik.or.at/der-weg-ist-das-ziel/

    Musikalische Einstimmung von Tomoko Mayeda, Violinistin
    Johann Sebastian Bach (Partita Nr. 1 in B Minor BWV 1002, VII. Tempo di Borea)

    # vimeo.com/224104168 Uploaded 111 Plays 0 Comments

Vortragsreihe - Universität Wien

Gesellschaft für Ethik Plus

Die Gesellschaft ist bemüht, ihre Ziele durch das Organisieren von Vorträgen, Seminaren, Buch- und Kunstausstellungen, sowie sozialen Tätigkeiten und Konzerten zu erreichen.

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