1. Dr. des. Larissa Berger studierte Philosophie, Musik und Erziehungswissenschaft an der Universität Siegen. 2019 wurde sie, ebenfalls an der Universität Siegen, in Philosophie promoviert. Ihre Dissertation ist ein umfassender Kommentar zu Kants Analytik des Schönen anhand der von Dieter Schönecker entwickelten Methode der kommentarischen Interpretation. Während der Promotion, die durch ein Stipendium des Cusanuswerks gefördert wurde, verbrachte sie einen Auslandsaufenthalt an der Northwestern University (Illinois). Im Anschluss an ihre Promotion hat Larissa Berger ein Forschungsprojekt zu der Frage entwickelt, ob (und unter welchen Bedingungen) moralische Wahrnehmung als ein Fall genuiner Wahrnehmung gelten kann. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen somit nicht nur Ästhetik und Geschichte der Philosophie (Kantforschung), sondern auch Metaethik, Philosophie der Wahrnehmung und Philosophie der Emotionen.

    Gemeinsam mit Elke E. Schmidt ist Larissa Berger Herausgeberin des Kleinen Kant-Lexikons (utb, 2018). Darüber hinaus hat sie zu verschiedenen Aspekten von Kants Ästhetik und Ethik publiziert, unter anderem: „Der «Zirkel» im dritten Abschnitt der Grundlegung. Eine neue Interpretation und ein Literaturbericht“, in: D. Schönecker (Hrsg.): Kants Begründung von Freiheit und Moral in Grundlegung III (2015); „The Felt Syllogism of Taste – A Reading of Kant’s sensus communis“, in: Proceedings of the European Society for Aesthetics, vol. 10 (2019).

    Am fiph arbeitet Larissa Berger an ihrem Projekt zur moralischen Wahrnehmung.

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  2. Das Buch „Liberalismus mit Gemeinsinn. Die politische Philosophie Nassif Nassars im libanesischen Kontext“ (Velbrück Wissenschaft 2019) des Islamwissenschaftlers Michael Frey wird mit dem Philosophischen Buchpreis 2020 ausgezeichnet. Das Thema des diesjährigen Buchpreises lautet „Erbe und Zukunft politischer Liberalität“.

    Der Preis, der mit 3000 € dotiert ist, wurde am Freitag, den 11. September 2020, in Hannover durch den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung „Forschungsinstitut für Philosophie Hannover“, Prof. Dr. Ulrich Hemel, in einer Feier überreicht. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Markus Kotzur, Professor für Europa- und Völkerrecht an der Universität Hamburg und geschäftsführender Direktor des Institute for European Integration, Hamburg.

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  3. Demokratie verspricht die Herrschaft des Volkes. Das Volk ist aber keine Einheit. Es setzt sich zusammen aus vielen Individuen. Wie kann sich angesichts dieser Verschiedenheit ein demokratisches Wir einstellen, das der Versuchung eines identitären Wir widersteht? Ein Wir ist immer emotional verfasst. Das identitäre Wir sieht in der Verschiedenheit eine Gefahr und bekämpft diese. Das demokratische Wir aber ist plural. Es steht für eine leidempfindliche und differenzsensible Politik, die in ihrer Wahrnehmung empfänglich ist für das Leid anderer Menschen und Lebewesen. Dabei gilt es insbesondere zu thematisieren, wie diese Politik aussehen und umgesetzt werden sollte. Diese und andere Fragen diskutiert Jürgen Manemann in seinem Buch „Demokratie und Emotion“ (2019), dessen Thesen er vorstellen wird. Zudem arbeitet die „Initiative Bürger*innen schreiten ein“ hier vor Ort an innovativen Ideen für mehr und bessere Bürger*innenbeteiligung. Dabei entsteht zurzeit ein Konzept für einen Einwohner*innenbeteiligungsrat. Dieser Rat soll die Macht der Einwohner*innen stärken. Die Umsetzungsmöglichkeiten dieser Ideen wollen wir vorstellen und gemeinsam diskutieren.

    Referent*innen:

    Prof. Dr. Jürgen Manemann, Forschungsinstitut für Philosophie Hannover
    Birgit Heitker, Initiative Bürger*innen schreiten ein, Hannover

    Eine Kooperationsveranstaltung von Forschungsinstitut für Philosophie Hannover & Initiative Bürger*innen schreiten ein, Hannover

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  4. Experimentelle Session mit HipHopper*innen und Philosoph*innen vom 13.12.2019.

    Unsere Gesellschaft ist geprägt von Erfahrungen der Entfremdung, sowohl was unser Verhältnis zu uns selbst als auch zur Welt betrifft. Wir stehen neben uns und vor einer Welt, die sich scheinbar schweigend von uns abwendet. Resonanz als möglicher Gegenbegriff zur Entfremdung stünde dann für einen Zusammenklang, der nicht im völligen Gleichklang aufgeht und doch Kontakt ermöglicht. Beziehungen können dann als resonant beschrieben werden, wenn beide Seiten sich anverwandeln, ohne sich zu verlieren, wenn die Dinge wieder zu uns sprechen. Doch wie zeigt sich Resonanz? Kann Resonanz überhaupt hergestellt werden? Welche besonderen Resonanzerfahrungen eröffnen soziale und künstlerische Praktiken? Im direkten Austausch zwischen Philosophie und HipHop werden diese Fragen auf theoretischer und praktischer Ebene erprobt – mit Einladung zum Mitmachen.

    Als Gäste waren dabei

    Clockwerk (Fingerdrummig/Hannover),

    Mimi (Rapperin/Mainz),

    Mona Lina (HipHop-PR/Leipzig),

    Davis (Graffiti/Hamburg),

    Mirko Machine (DJ/Hamburg),

    Hannah Feiler M.A. (Philosophie/Hildesheim)

    Minzy (Flying Steps/Paris)

    Die Session wurde veranstaltet von Dr. Eike Brock (Philosophie/Uni Bochum), Spax, Studierenden der Universität Hildesheim, dem Forschungsinstitut für Philosophie Hannover und der Dombibliothek Hildesheim.

    Video: Doppelgängermedien
    Musik: "Number One" by Allrounda Beats

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  5. Eraldo Souza dos Santos studierte Philosophie, Kunstgeschichte sowie Erziehungswissenschaften an der Universität von São Paulo und der Universität Coimbra. Als Stipendiat der Europäischen Kommission absolvierte er sein Masterstudium im Rahmen des Programms ERASMUS-Mundus EuroPhilosophie („Deutsche und französische Philosophie in Europa“) an der Karls-Universität Prag, der Bergischen Universität Wuppertal und der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Zurzeit promoviert er an der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne bei Jean-François Kervégan.

    Seine Forschungsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle zwischen der politischen Philosophie, der Globalgeschichte und der Philosophie der Geschichte und der Geschichtsschreibung. Seine Dissertation – eine Begriffsgeschichte des zivilen Ungehorsams – versucht aus systematischer Sicht die Verwendung bzw. Erfindung der Vergangenheit in der politischen Philosophie der Gegenwart zu beleuchten und zu problematisieren.

    Am fiph wird er seine Doktorarbeit fertigstellen und ihre Veröffentlichung als Buch vorbereiten.

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