1. Ein Gespräch zur Ausstellung WerkStadt Vienna. Design Engaging the City im Rahmen der Kooperation design> neue strategien von MAK und departure.

    Talk-Gäste:
    Carl Auböck, Architekt, Werkstätte Carl Auböck
    Tulga Beyerle, Direktorin VIENNA DESIGN WEEK
    Alexandra Feichtner, section.a art.design.consulting gmbh
    Harald Gründl, Designer, Partner EOOS
    Bettina Leidl, Geschäftsführerin departure
    Axel Kufus, Universität der Künste Berlin
    Ferdinand Piatnik, Wiener Spielkartenfabrik Ferd. Piatnik & Söhne

    Moderation:
    Thomas Geisler, Kustode MAK-Sammlung Design

    Wiener WerkStadt.
    Eine Stadt und ihre Produktionskultur erfinden sich neu.
    Die Identität einer Stadt ist nicht unwesentlich davon geprägt, was sie an Waren und Dienstleistungen hervorbringt. Was ist übrig geblieben an lokalen Ressourcen, Techniken und Produktionswissen? Ist der Stadtraum überhaupt geeignet als Werkstatt zu fungieren? Welche Rolle kann Design dabei spielen und was braucht es, um im globalisierten Markt mit lokaler Produktion zu überleben? Welche Strategien bewähren sich? Diese und andere Fragen werden vor dem Hintergrund der aktuellen Ausstellung WerkStadt Vienna: Design Engaging the City, einem Projekt der VIENNA DESIGN WEEK in Kooperation mit dem MAK, erörtert.

    Inspiriert von Wiens lokalen Manufakturen und HandwerkerInnen sowie ihrem reichen Erbe, initiierten die GründerInnen der VIENNA DESIGN WEEK Tulga Beyerle, Thomas Geisler und Lilli Hollein 2006 die Passionswege, ein Projekt, das junge DesignerInnen mit traditionellen Wiener Handwerksbetrieben, ProduzentInnen und Händ¬lerInnen zusammenführt. Anders als bei herkömmlichen Auftragsarbeiten geht es um den Austausch von Wissen und Fertigkeiten gleichwertiger PartnerInnen in einem experimentellen Rahmen, in dem der Prozess offen für Ergebnisse jeglicher Art bleibt.
    Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Menschen, ihr Wissen, ihre Haltungen und der Prozess der Zusammenarbeit, nicht das Produkt. Die Ausstellung, kuratiert von Sophie Lovell und gestaltet vom Studio Makkink & Bey, stellt jahrhundertealtes Kunsthandwerk neuem Designdenken gegenüber und zeigt, dass Design für alle inspirierend sein kann – für ProduzentInnen und KonsumentInnen gleichermaßen. Es geht um die grundlegende und verändernde Qualität von Design, die Menschen zusammenbringt und ermöglicht, das kommerzielle und kreative Profil einer Stadt zu verbessern.

    Im Rahmen der Kooperation design> neue strategien von MAK & departure

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  2. Im Fokus von ZEICHEN, GEFANGEN IM WUNDER stehen 33 internationale KünstlerInnen, geboren in den 1920er bis 1980er Jahren, deren Arbeiten unterschiedliche Aspekte von Kultur, Geschichte und des täglichen Lebens in Istanbul spiegeln, einer der größten Metropolen der Welt. Istanbul ist seit Jahrhunderten für viele faszinierend – die Ausstellung beleuchtet jene Faszination im 21. Jahrhundert.

    Viele Arbeiten reflektieren den Auftrag des MAK, dessen Sammlung mehrere Jahrhunderte umspannt und „Materialien“ wie Möbel, Werke aus Holz und Metall, Kunstblätter und Textilien sowie Architektur erfasst, die in der Ausstellung durch die Linse zeitgenössischer Kunst facettenhaft betrachtet werden. Ausgangspunkt für ZEICHEN, GEFANGEN IM WUNDER ist der umfangreiche Bestand des MAK an angewandter osmanischer Kunst oder von Arbeiten, die aus dem ferneren Osten via Istanbul nach Europa gelangten: Jene Handelswege repräsentieren den Einfluss Istanbuls als Mediator zwischen Asien und Europa. Aufgrund seiner Sammlung – und Wiens speziellem Status als Gateway nach Osteuropa – operiert das MAK als „globales Laboratorium der Kultur“ und fokussiert auf den Austausch zwischen Europa und Asien.

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  3. Am 15.1.2013 eröffnete die Ausstellung Nippon Chinbotsu. Japan sinkt. Ein Manga
    Die Ausstellung widmet sich der visuellen Ästhetik und grafischen Qualität japanischer Comics, die weit über die Landesgrenzen hinaus zu einem Massenphänomen der zeitgenössischen Kultur avanciert sind.

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  4. Nippon Chinbotsu

    Japan sinkt! Ein Manga

    Mi, 16.01.2013–So, 21.04.2013
    MAK-Ausstellungshalle


    Inspiration für seine Manga-Serie Nippon Chinbotsu. Japan sinkt (2006–2009) bezog der Manga-Zeichner Tokihiko Ishiki aus dem 1973 veröffentlichten Bestseller Nippon Chinbotsu des japanischen Science-Fiction-Autors Sakyou Komatsu (1931–2011). Roman und Manga skizzieren den fiktiven Untergang Japans als Folge mehrerer verheerender Erdbeben.

    Die Ausstellung NIPPON CHINBOTSU. Japan sinkt. Ein Manga widmet sich der visuellen Ästhetik und grafischen Qualität der Manga, die weit über die Grenzen Japans hinaus zu einem Massenphänomen der zeitgenössischen Kultur avanciert sind. Anhand von Originalen wird die Entstehung des Manga nachvollzogen, von ersten Ideenskizzen über die unterschiedlichen Stufen der Reinzeichnung bis hin zum fertigen Druck. Filmische Animationen erlauben es, Ishiki bei der Arbeit „über die Schulter“ zu schauen und mitzuerleben, mit welcher Genauigkeit und Geduld Manga entstehen. Ausgewählte, überdimensional vergrößerte Grafiken betonen dabei das filmische Moment der ursprünglich klein-formatigen Grafikfolgen.

    Kurator Johannes Wieninger, Kustode MAK-Sammlung Asien

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  5. Kathi Hofer macht die Frage nach den Produktionsverhältnissen künstlerischer Arbeiten zur Grundlage ihrer Recherchen. Innerhalb der Auseinandersetzung mit Entstehungsprozessen zu Objekten angewandter Kunst lotet sie die handwerkliche, ausführende Tätigkeit im Verhältnis zur Ware gewordenen Kreativität aus. Welche Ideen von Arbeit hinter dem Produkt stehen und welche Subjekte diese hervorbringen, sind dabei zentrale Fragestellungen innerhalb ihrer Reflexion zur Studiensammlung.

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