Museum für Hamburgische Geschichtchen

  1. Das Projekt „Hajusom“ ist ein Zetrum für transnationale Künste.
    Das Projekt besteht seit 20 Jahren und hat in dieser Zeit mehr als 300 Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen einen Ort für Ihre Kunst geboten.

    Gemeinsam werden internationale Theateraufführungen mit Künstlern aus der ganzen Welt erarbeitet. Hajusom hat seine Räume im Bunker auf dem Heiligengeistfeld.

    Frau zur Lippe ist seit neun Jahren dabei und mittlerweile übernimmt sie die Geschäftsleitung von Hajusom. Sie berichtet von ihrer Anfangszeiten beim Projekt und der Entwicklung bis heute und ihrer Begeisterung für die Sache bis heute.

    Höhepunkt hat Sie erlebt bei Gastspielen in Burkina Faso und Aufführungen in Ougadougou.

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  2. Arno Weilert berichtet von seiner Kindheit und Jugend in Armut auf St. Pauli erzählt.
    Seine Kindheit verlebte er auf St. Pauli im einem Hinterhof. Von 1954 bis 1963 besuchte er die Hauptschule Seilerstraße. Eine Lehre als Mauer folgt von 1963 bis 1966.

    Er berichtet sehr authentisch über die Schulzeit in der Seilerstraße und das Zusammenleben der 6-köpfigen Familie in der 2 Zi.-Wohnung. Über die Arbeitsstellen seines 65-jährigen Vater und wie er sich etwas Taschengeld beim Austragen von Blumen und Lebensmittel auf dem Dom verdiente.

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  4. Sabine Siegfried hat in Hamburg Kunst studiert und berichtet von einer ganz besonderen Aktion im Bereich „Kunst im öffentlichen Raum“.

    Es waren damals sieben internationale Künstler eingeladen worden, die mit einem Bus Stadtfahrten machen sollten. Die Kunst, um die es dort ging, war die Tour selbst – nicht das, was während der Fahrt gezeigt wurde.
    Zu diesen Fahrten konnte sich jedermann anmelden.

    Auf einer dieser Touren war der gesamte Bus z.B. blickdicht verklebt. Am Ziel, einem Camp von Sinti und Roma, wurde von einem der Bewohner*innen ein Vortrag über diese Bevölkerungsgruppe gehalten.

    Eine andere Tour wurde während des Sonnenuntergangs über die Köhlbrandbrücke gemacht und endete im Autokino – dort stellte sich der Bus quer vor die Leinwand.

    Für eine dritte Fahrt wurde der Bus in eine Flugzeugkabine verwandelt – inklusive dem üblichen Videoschirm zur Information der Fluggäste.

    Frau Siegfried sagt, dass sie während dieser Bus-Touren die Stadt Hamburg noch einmal ganz neu kennen gelernt hat.

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  5. Anfang Oktober 1989 entschloss sich Jörg Stiehlers Mutter, über Ungarn in die Bundesrepublik zu flüchten. Die Fahrt begann am 16. Oktober und endete 36 Stunden später. Glücklich und völlig übernächtigt, kamen beide in Bayern an.
    Von den Gründen für die Flucht, von der Flucht selbst, von der Angst entdeckt zu werden, dem beahrrlichen Schweigen gegenüber Mitreisenden, der Erleichterung, angekommen zu sein, und den ersten Erlebnissen in der BRD berichtet Jörg Stiehler.

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Museum für Hamburgische Geschichtchen

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Stadtgeschichte wird nicht nur im Museum oder wissenschaftliche Aufsätze erfahrbar, sondern durch die mündliche Überlieferung von Geschichten und Geschichtchen. Die große Sturmflut, der Mythos der Achtundsechziger, der Kampf um die Hafenstraße, große…


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Stadtgeschichte wird nicht nur im Museum oder wissenschaftliche Aufsätze erfahrbar, sondern durch die mündliche Überlieferung von Geschichten und Geschichtchen. Die große Sturmflut, der Mythos der Achtundsechziger, der Kampf um die Hafenstraße, große und kleine Familiengeheimnisse, Migrationsgeschichten, sporthistorische Ereignisse, Berichte aus der Schulzeit, Plattdeutsche Geschichten, Szene-Storys, Liebeskummer, Erlebnisse von Touristen – all das wartet darauf, erzählt und gehört zu werden.

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