1. Am 10. Juni 2011 öffnete sich das Medienlabor der Trans-Media-Akademie Hellerau für die Besucher des 10. Hellerau meets Internationals - St. Petersburg Festival. Mit einer neu erstellten virtuellen Umgebung von Matthias Härtig hat die Tänzerin Johanna Roggan durch ihre physischen Bewegungen hindurch visuelle und akustische Dimensionen entfaltet.

    Produktion: Medienlabor der Trans-Media-Akademie Hellerau
    Performance: Johanna Roggan
    Interaktiver Bild-Klang-Raum: Matthias Härtig
    Tracking System: hypecycle.de (Frieder Weiß)
    Musikmaterial: Zavoloka (vom Album Plavina - nexsound)

    in english:

    On 10. Juni 2011 the Media Laboratory of the Trans-Media-Akademie Hellerau opened for the visitors of the 10. "Hellerau meets Internationals - St. Petersburg Festival". With a newly developed virtual environment by Matthias Härtig, the dancer Johanna Roggan movements unfold visual and acoustical dimensions.

    production: Medienlabor der Trans-Media-Akademie Hellerau
    performance: Johanna Roggan
    interactive audio-visual space: Matthias Härtig
    tracking system: hypecycle.de (Frieder Weiß)
    music material: Zavoloka (Album Plavina - nexsound)

    # vimeo.com/28334529 Uploaded
  2. Uraufführung der Performance »SLUMP DANCE«: Mi. 16.11.2011 // 20.00 Uhr
    großer Saal / FSH Hellerau
    unmittelbar nach der Eröffnung (19.00 Uhr)
    des Internationalen Festivals für computergestützte Kunst CYNETART

    Idee, Konzeption, Produktionsleitung: Klaus Nicolai;
    interactive systems: Frieder Weiss;
    visuals and sound/light environment: DS-X.org
    Choreografische Umsetzung und Koordination: Valentina Cabro;
    TänzerInnen: Anna Till, Cindy Hammer, Irene Schröder, Johanna Roggan, Ka Dietze, Katja Erfurth, Liron Noah Dinovitz, Teresa Hackel;
    Kostüm: Sarah Raphaela Hoemske

    Eine Produktion des Trans-­Media-­Labors in Kooperation mit dem TanzNetzDresden.

    Video: Harald Schluttig / Medienkulturzentrum

    t-m-a.de/cynetart/f2011/a-p-p-i-a-lab/slump-dance

    # vimeo.com/32776578 Uploaded
  3. Interactive dance-performance and public multiuser installation for the "South African Festival 2010" at Trans-Media-Lab Dresden Hellerau.

    Visitors are able to interact with the visuals and the Sound-environment by their fullbody movement (via a camera motion sensing system).

    Software-Engineering: Frieder Weiss, Jacob Korn, Matthias Härtig.
    Visual processing: Kalypso (Frieder Weiß)
    Music and sound-environment: Jacob Korn
    Visual environment: Matthias Härtig
    Dance: Johanna Roggan
    Cam: Robert Arnold

    A production of the Trans-Media-Akademie Hellerau 2010.

    t-m-a.de/
    jacobkorn.de
    frieder-weiss.de

    deutsche Version:

    Schon zur Tradition geworden sind zu den internationalen Festivals die Tanzperformances der Trans-Media-Akademie Hellerau. Zum afrikanischen Festival 2010 können Tänzer und Besucher exotische virtuelle Instrumente durch ihre Körperbewegungen im interaktiven Bild-Klang-Raum entdecken und spielen. Die magischen Verbindungen zwischen Körperaktion und Cyberspace lassen archaische Rituale am eigenen Leibe erfahrbar werden.

    Ort: Trans-Media-Labor im historischen Gebäudeensemble der Deutschen Werkstätten Hellerau, Eingang D, 1. Etage, Tür links
    Zeiten: 19.00, 20.30; 21.00

    # vimeo.com/12218080 Uploaded 3,384 Plays 4 Comments
  4. IDA - Interactive Dancefloor Application
    Live at CYNETART-Festival Dresden 2008.

    German version – english version below.

    Als Resident des Trans-Media-Labors in Hellerau setzt sich Jacob Korn mit der Verknüpfung von interaktiven Beteiligungsangeboten im Kontext elektronischer Tanzmusik auseinander.

    Die Suche nach einer optimalen Form von virtuellen Umgebungen, die den typischen Musiker-Publikum-Dialog während einer Party um ein drittes Element erweitert, prägt den Ansatz des audiovisuellen Konzertes. Die Bewegungen auf der Tanzfläche werden mithilfe eines Motion-Sensing-Systems in das Live-Set aufgenommen und mittels visueller Objekte als eine quasi automatisierte dialogische Form in die Präsentation von elektronischer Tanzmusik eingebracht.

    Der Inhalt der audiovisuellen Live-Performance kann folgendermaßen beschrieben werden: Für jeden Song gibt es verschiedene audiovisuelle Umgebungen. Auf der auditiven Ebene wird eine Improvisation aus Live-Electronics und Backing-Tracks durch interaktive Anteile verstärkt, welche durch die Teilnehmer auf der Tanzfläche gesteuert werden. Zum Beispiel Synthesizer-Töne, Drum-Machine-Sounds und verschiedene Samples. Auf der visuellen Ebene können die Tanzenden verschiedene Objekte virtuell berühren, bewegen und Partikel entstehen lassen, sowie mit ihren digitalen Schatten interagieren.

    WIE SIEHT DAS AUS?

    Bewegliche Elemente werden über Linien abgescannt. Diese lösen musikalische Ereignisse aus – in diesem Fall sind es drei Synthesizer-Töne, die erklingen, wenn der Sequencer eine Form erfasst. Auf diese Weise kann die tanzende Menge das Muster eines Arpeggios steuern. Zudem gibt es vier Würfelformen, die Drum-Sounds auslösen.

    Eine Vinylplatte mit Personen-Scanner im Radarstil – die interaktiven Elemente sind drei Synthesizer-Töne.

    Horizontale Bahnen, auf denen die Tanzenden von einer sich bewegenden Lichtquelle erfasst werden, wodurch bei jeder Person einer von drei Drum-Sounds ausgelöst wird.

    Eiskristalle, die von den Tanzenden bewegt werden, ergeben kalte Klänge. Außerdem wird die Bewegung durch ein Partikel-System verbildlicht, das dort, wo getanzt wird, das Eis zerbrechen lässt.

    Farbige Ballons mit physikalischen Eigenschaften lösen abrupte Jazz-Samples aus, konzentrisch bewegende Kreise erinnern an einen Tunneleffekt.

    WIE KLINGT ES?

    Die Musik wurde von dem elektronischen Musikproduzent Jacob Korn komponiert und hat einen tiefen technoiden, melodischen House-Sound. Jacob Korn arbeitete bereits als Remixer für Clueso (FOUR music) und produzierte Platten für verschiedene internationale Labels, unter anderem Running Back, Permanent Vacation, AstroLab und Dolly.

    Er trat als Liveact und DJ in verschiedenen Clubs und Festivals in Kanada und Europa (z.B. Sonár Festival-Barcelona, Cookies-Berlin) auf.

    Diese interaktive Tanzfläche fand bereits auf internationalen Festivals, wie der CYNETart 2008 und 2009 in Dresden, der PICNIC´08 Konferenz in Amsterdam sowie auf dem Fokus Festival ´08 in Görlitz großen Anklang.

    Das vorhandene Video-Material zeigt den Stand von 2008, wobei sich die audiovisuelle Gestaltung stetig weiterentwickelt.

    CREDITS:

    Konzeption und Musik: Jacob Korn (jacobkorn.de)

    Visuelle Gestaltung: Matthias Härtig (t-m-a.de)

    Software-Engineering: Frieder Weiss (frieder-weiss.de)

    Eine Produktion des Trans-Media-Labors in Dresden Hellerau.

    WEBSITE:

    jacobkorn.de/portfolio/cross-media/ida-interactive-dancefloor-application.html

    # vimeo.com/10114931 Uploaded 1,161 Plays 2 Comments
  5. Jacob Korn – Harmony Universe.
    Ein virtuelles Musikinstrument zur Vermittlung von komplexen musiktheoretischen Zusammenhängen unter Berücksichtigung von körperbetontem Lernen.

    Digitale Musikinstrumente und Musikspiele sind in ihrer Spielweise in den letzten Jahren stärker in Richtung Ganzkörpersteuerung entwickelt worden. Doch geschieht das Spielen dieser Instrumente und Spiele mit alternativen Eingabemöglichkeiten oft allein. Im Rahmen meiner Diplomarbeit wurde eine musikalische Mehrbenutzerumgebung entwickelt, welche es ermöglicht, durch das Einbeziehen der gesamten Körperbewegung, ein Musikstück in der Gruppe spielen zu können. Dies geschah unter Verwendung eines Kamera-Motiontracking-Systems, welches markerlos für bis zu sieben Spieler funktioniert. Seitens der Ausgabe wurde eine AV-Echtzeitumgebung implementiert, welche durch Bodenprojektion und mittels Mehrkanal-Sound wiedergegeben wird. Das User Interface besteht aus sieben Kugeln, welche im Kreis angeordnet sind. Diese Anordnung orientiert sich am „Harmony Pad“ des Fraunhofer IDMT. So ist es möglich, Beziehungen zwischen Intervallen, Akkorden und Tonarten zu visualisieren, was eine Erleichterung beim Verdeutlichen musiktheoretischer Grundlagen mit sich bringt.

    Auf jeder dieser Spielfelder hat ein Kind/Erwachsener die Möglichkeit, durch seine Bewegung einen Ton zu erzeugen. Es wurde hierbei ein einfaches Mapping-Schema mittels „one-to-one-Mappings“ verwendet. Durch die Bewegungsaktivität wird die Lautstärke des Klangs gesteuert, wobei die Tonhöhe der Noten durch die sieben verschiedenen Felder bestimmt wird. Diese Aktion wird durch ein visuelles Aufblitzen begleitet. Seitens des Spiels gilt es Noten zu „fangen“, welche grafisch auf den Boden projiziert werden. Geschieht das zum richtigen Augenblick, so werden Punkte vergeben, und es kann ein Gewinner ermittelt werden.

    Es gibt zwei Spielmodi. „Musikstück begleiten“ beinhaltet kurze Noten bei Spielbeginn und bei steigender Schwierigkeit verschiedene Tonlängen. Das Spiel beginnt monophon, also jedes Kind ist nacheinander an der Reihe, danach wird ein mehrstimmiges Musikstück nachgespielt.
    „Freie Improvisation“ beschreibt den Ansatz ohne visuelle Noten und Punktezähler. Die Kinder können hier zeigen, was sie beim ersten Modus gelernt haben oder einfach ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

    Technisch wurde das System durch eine Infrarot-Kamera realisiert, welche an dem Projektor mindestens 5m über der Tanzfläche befestigt wird. Ein Computer verarbeitet hierbei das Kamerabild und berechnet die Projektion und den Ton in Echtzeit.

    Weiterhin wurde der Prototyp mit 30 Kindern einer 6. Klasse bezüglich der Usability getestet. Die Evaluation zeigte eine intuitive Steuerung des Spiels und eine gute Akzeptanz bezüglich des berührungslosen Eingabekonzepts.

    In Kooperation mit dem Fraunhofer Institut (IDMT), Professor Karlheinz Brandenburg und der Trans-Media-Akademie Hellerau.
    VVVV-Unterstützung durch Marko Ritter. Kamera-Tracking von Frieder Weiss.

    # vimeo.com/9935622 Uploaded 1,867 Plays 1 Comment

TMA

Trans-Media-Akademie Hellerau Plus

Der gemeinnützige Verein Trans-Media-Akademie Hellerau (TMA Hellerau) widmet sich der praktischen, theoretischen und künstlerischen Forschung an körperbezogenen Kommunikations- und Wahrnehmungstechnologien. Seine öffentlichen Aktivitäten konzentrieren…


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Der gemeinnützige Verein Trans-Media-Akademie Hellerau (TMA Hellerau) widmet sich der praktischen, theoretischen und künstlerischen Forschung an körperbezogenen Kommunikations- und Wahrnehmungstechnologien. Seine öffentlichen Aktivitäten konzentrieren sich auf die Vermittlung der aktuellen Tendenzen einer durch Technologie und Medien geprägten Kultur und verdeutlichen damit die Beziehungsfelder von angewandten Medientechnologien in ihren ästhetischen, sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Dimensionen. Mittels Projektentwicklung, -umsetzung und -kommunikation, internationaler Vernetzung, der Vergabe von Künstlerresidenzen, Durchführung von Workshops und der CYNETART – das wichtigste Hellerau-Festival – liegt der Fokus des Vereins auf der Erprobung künstlerischer Produktions- und wissenschaftlicher Reflexionsmethoden, der Entwicklung von prototypischen Anwendungen und Zusammenarbeit an den Schittstellen zwischen Wissenschaft und Kunst sowie der Entwicklung von nachhaltigen Veranstaltungsformaten zur niederschwelligen Vermittlung deren Ergebnisse .
Der Verein bietet eine Plattform für Personen die sich transdisziplinär ausprobieren wollen. Ihre Entwicklung wird begleitet und gefördert. Die TMA Hellerau ist offen für neue Projekte und unterstützt interessierte Künstler und Kulturmanager bei der Umsetzung ihrer Ideen.

eng.

Founded in 2001, Trans-Media-Akademie Hellerau e.V. (TMA Hellerau) is a Dresden based institute for interdisciplinary research on theoretical and practical level focused on how new technologies influence human body, behavior and creative expression. Main activities of the organization are based on two pillars, Trans-Media-Lab Hellerau (TML) on the one side and CYNETART festival on the other.

The focal point of TML is media education, reflection on media and interactive media art practice. Its philosophy is to create and provide space for creative exchange and coproduction in the field of arts based on new technologies. It is dedicated to mediation of various ways to perceive and to apply new media. Projects within TMA lab Hellerau are for example European Tele-Plateaus, A.P.P.I.A. Lab or workshops for pupils. On the other hand, there is the CYNETART festival and the biannual CYNETART competition, which is an international high-level festival for computer based arts and interdisciplinary media projects. Every year it unites outstanding media performances, cutting-edge interactive installations as well as current positions of electronic and experimental music.
TMA Hellerau unites already a big group of associated artists, researches and creatives, nevertheless it is always open to new project propositions.

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