Sustainability Entrepreneurship & Innovation

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Am schönsten Ende der Welt betreibt er ein Refugium für Neues - den Mesnerhof. Einen Jahrhunderte alten Bergbauernhof in Tirol, ein geerdeter Treffpunkt als Gegenposition zu virtuellen Netzwerken. Hannes Offenbacher im Gespräch mit Georg Gasteiger, Inhaber des Mesnerhof-C.

Weitere Infos: mehrblick.at/ideenalm/
Location: Mehrblick IdeenAlm Alpbach
Datum: 09/2010

Zitate aus dem Video:

Man kann Steinberg am Rofan und den Mesnerhof kaum erklären. Ich zeig immer das Bild her und auf die Frage:“Was soll i damit? Des is dein Büro?“, fangen die Augen dann meistens doch zu leuchten an.

Es ist ein ethisches Projekt. Es geht um die Rettung der Dorfkultur.

Wissensarbeit wird besonders produktiv, wenn man Arbeitsplätze wechseln kann, geographisch. Es ist geradezu eine betriebliche Notwendigkeit, das Land auch wieder zu entdecken - für Kreativität, für Neues.

Es ist unbestritten, dass abreißen und neu zu bauen günstiger ist. Vielleicht sogar ökologischer, wenn man ein Passivhaus hinstellt, statt das alte zu sanieren. Aber da geht viel an Flair und Kultur verloren.

Städter sind Menschen, die vom Land in die Stadt gehen, um es sich leisten zu können, später wieder aufs Land zu gehen.

Das was als Co-Creation oder Co-Workingspace in der Stadt passiert, kann auch am Land passieren.
Es gibt auch im Alter eine Sehnsucht zur Rückkehr nach einer WG, einer Wohngemeinschaft.

Zieht man vom Land in die Stadt, durchläuft man verschiedene Lernprozesse. Diese muss man auch durchlaufen können, wenn man von der Stadt aufs Land zieht.

Das Motto vom Mesnerhof ist: “Für Neues“. Dazu gibt es auch ein Forschungsprojekt von Prof. Peschl von der Uni Wien (enabling spaces – Möglichmacher, Räume).

Es ist ein Privileg, dort Zeit verbringen zu können.

In 10 Jahren wäre es wunderbar, wenn alle drei Gebäude mit Leben gefüllt sind und ein ständiges Kommen und Gehen stattfinden würde.

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