Sustainability Entrepreneurship & Innovation

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Sie ist Direktorin am "Institute for Social Banking" und leitet die internationale "Summer School on Social Banking". Hannes Offenbacher im Gespräch mit Katharina Beck.

Weitere Infos: mehrblick.at/ideenalm/
Location: Mehrblick IdeenAlm Alpbach
Datum: 09/2010

Zitate aus dem Video

Prinzipiell finde ich jeden nachhaltigen Fonds, der nicht in Rüstung oder Atomkraft investiert, gut. Problematisch wird es, wenn eine Bank mit nachhaltigen Fonds über ihr doch eher schmutziges Hauptgeschäft hinweg täuschen möchte.

Das wichtigste beim Social Banking: Transparenz.

Das einzige, was nach der Finanzkrise gesetzlich geregelt wurde, ist das Verbot von Leerverkäufen. Ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn überhaupt.

Social Banking ist kein Produkt, sondern eine Grundeinstellung. Man muss ehrlich nicht den Profit maximieren wollen.

Ich glaube nicht, dass eine Großbank innerhalb kurzer Zeit komplett auf Social Banking umsteigen kann. Eine Tochter oder einen eigenen Geschäftsbereich dafür zu gründen, macht mehr Sinn.

Machen wir uns nichts vor: Krisen gehören zum Kapitalismus dazu.

Für mich ist es essentiell wichtig, sich über die Größe von Banken und Unternehmen Gedanken zu machen. Wie groß kann ein Unternehmen eigentlich sein, wenn es nicht eindimensionale Ziele wie Profimaximierung verfolgen will?

Gute Initiativen und Projekte sind vielleicht gar nicht mit einem Kredit zu finanzieren. Es braucht oft Zeit bis man den Kredit zurückzahlen könnte. Man muss über andere Formen der Finanzierung nachdenken, vielleicht auch über Schenkgeld.

„Öffentlichkeitsarbeit? So etwas machen wir nicht. Wir machen hier unsere Arbeit und die machen wir gut. Wir brauchen kein Marketing, das ist Manipulation. Der Ansatz ist charmant, aber wenn man die breite Masse erreichen möchte, funktioniert es so leider nicht.

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