Dokumentarfilm

Folge 21 | Barbara Szüts

Sie wurde 1952 in Bleiberg, Österreich, geboren, lebte und arbeitete bis 2010 in Köln und wohnt seither in Wien. Studiert hat Szüts an der Universität für angewandte Kunst in Wien (Malerei bei Prof. C. Unger). 1985 entschloss sie sich, ins Ausland zu gehen; der Weg führte über Hamburg nach Köln. Heute ist sie Dozentin für Malerei an der Freien Akademie Köln.

Die künstlerische Arbeit von Barbara Szüts umfasst neben Skulptur auch Zeichnung, Malerei und Lichtskulptur. Szüts ist fasziniert von Bewegung, verstanden als virtuelle Linien im Raum, die als Erinnerungsspuren zurückbleiben. Angeregt wird sie von Wellenbewegungen der Mikrosysteme sowie der von Musikkompositionen. Sichtbar gemachte Spuren aus diesen Verflechtungen verwendet sie dann zeichnerisch, malerisch und dreidimensional. Sie reduziert diese Grundschemen künstlerisch auf funktional und konstruktiv wesentliche Elemente, die sie als Module bezeichnet.

Die auf solchen Modulen basierenden Skulpturen von Barbara Szüts sind indes autonom und beziehen sich in erster Linie auf ihre interne Logik, Proportionalität und Zusammensetzung. Zum Konzept ihrer Arbeit gehört es, das gewählte Material, zumeist Edelstahl, in reduzierten und einfachen Prozessen zu bearbeiten. Zeichnerisch und malerisch erarbeitete Grundschemen der Partitur Die Kunst der Fuge von Johann Sebastian Bach transformierte Barbara Szüts in rhythmische Kraftlinien in den freien Raum. Die Vermischung und gegenseitige Durchdringung von organischer Bewegung und maschineller Konstruktion ist konzeptionell erkennbar.

depelmann.de

Film und Schnitt
Camillo Ritter

Musik
Circus Marcus
"Les chaises Louis XVI"
"Carosello"

Mermonte
"Monte"

j vimeo.com/66382618

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