Experimental Filmmakers

(2010, Schwarz und Weiß, Ton, 10 min.)

In seinem Buch „Paris, Hauptstadt des 19. Jahrhunderts“ versucht der deutsche Philosoph Walter Benjamin eine globale Interpretation des 19. Jahrhunderts und dessen doppelsinnigen Modernismus zu machen.
Für Ihn „war der Kapitalimus ein natürliches Phänomen durch dessen ein neuer traumvoller Schlaf sich durch ganz Europa ausgebreitet hat“. Auf diese Art, durch Haussman‘s Bauten, modelliert das Kapital von neuem den Zeitraum der Stadt. Das alles ist eine neue Erfahrung für den Bürger, ein Gefühl das man in Baudelaire’s Gedichten findet : der Schock der Grossstadt. Blanqui, in seinem „Ewigkeit durch die Sterne“ (L’éternité par les astres) macht daraus eine Höllensicht, was ein ewiger Rückkehr desselben ist.

Zu dieser Zeit kommen auch zum Vorschein neue Technologien wie die Lithographie, die Photographie und dann der Kinematograph. Sie machen es leichter den traumatischen Schock der Stadt zu ergreifen, indem sie ihn in ihre Disposition einmachen (ist das Kino nicht die Reihenfolge von 24 Schock pro Sekunde).
Diese Technologien, wenn ihr Kunststatus anerkannt worden ist, bekommen ein Imaginär der Stadt und der Welt (durch typische Stellen wie die „bourgeois“ Häuslichkeit, die Passage, die grossen Kaufhäuser - Printemps, Galeries Lafayette) und geben dadurch ein auffassendes und beruhigendes Bild.
Anders gesagt sie bekommen Phantasmagorien.

Deze film biedt een studie van deze fantasieën en probeert te laten zien dat we nog steeds de puinhopen van Parijs van de negentiende eeuw schieten met een video camera.

___________________________
Paris, Hauptstadt des 19. Jahrhunderts
Ein Film von Benjamin Bardou
benjaminbardou@gmail.com

j vimeo.com/17320134

Loading more stuff…

Hmm…it looks like things are taking a while to load. Try again?

Loading videos…